Wer bietet in der Schweiz eine Ausbildung oder Weiterbildung zur Direktionsassistentin an?

5 Facts, warum sich eine Ausbildung oder Weiterbildung zur Direktionsassistentin lohnt

  • interessante, vielfältige Tätigkeit
  • Verantwortung
  • das Vertrauen der Geschäftsleitung
  • angemessene Bezahlung
  • grosse Nachfrage nach guten Direktionsassistenten

Was macht eine Direktionsassistentin?

Der Beruf der Direktionsassistentin oder des Direktionsassistenten wird zu zwei Dritteln in der Schweiz von Frauen ausgeübt. Deshalb ist in diesem Beitrag meist von Direktionsassistentin die Rede. Immer sind alle anderen Geschlechter ebenfalls gemeint. Die Direktionsassistentin oder der Direktionsassistent unterstützt die Geschäftsleitung, Führungskräfte oder Fachkräfte. Das heisst, eine Direktionsassistentin kennt sich mit deren Funktion und den anfallenden Arbeiten sehr gut aus. Viele Aufgaben, die die inhaltlichen Kompetenzen der Geschäftsführung, der Führungskraft oder der Fachkraft brauchen, müssen jedoch nicht unbedingt von ihr selbst erledigt werden. Viele dieser Aufgaben werden der Direktionsassistentin übertragen. So erklärt sich, warum die Direktionsassistentin den Job der Vorgesetzten sehr gut kennen muss. Direktionsassistenten haben ein sehr gutes unternehmerisches Denken. Sie können sich zudem gut in die Denkungsweise ihrer Vorgesetzten hineinversetzen, so dass sie deren Entscheidungswege gut nachvollziehen können und hinter den Entscheidungen stehen können. Sie kennen die Aufbau- und Ablauforganisation im Betrieb und können die an sie delegierten Aufgaben eigenverantwortlich umsetzen. Dabei sind sie auch gern gesehene Ansprechpartner für Kunden und Kollegen.

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Welche Möglichkeiten gibt es für eine Ausbildung oder eine Weiterbildung in der Schweiz zur Direktionsassistentin?

Es gibt zwei Berufsfelder in der Schweiz, in denen Direktionsassistenten arbeiten. Das ist zum einen Wirtschaft und Verwaltung und zum anderen das Gastgewerbe. Der überwiegende Teil der Direktionsassistenten arbeitet jedoch in Wirtschaft und Verwaltung. Als Branchen, in denen Direktionsassistenten arbeiten, werden in offiziellen Quellen im Bereich Wirtschaft und Verwaltung die Zweige Management, Immobilien, Personal- und Rechnungswesen angegeben. Im Gastgewerbe heissen die Branchen Gastgewerbe und Hauswirtschaft, sowie Facility Management. Im Gastgewerbe ist die Direktionsassistentin die rechte Hand der Hoteldirektorin oder des Hoteldirektors - im Restaurantbetrieb entsprechend der Betriebsleitung. Häufig kommt Direktionsassistenten auch eine Teilverantwortung zu. Dann sind Sie zum Beispiel verantwortlich für die Rezeption oder Buchhaltung. Eine direkte Ausbildung zum Direktionsassistenten gibt es nicht. Dieser Beruf ist ein sogenannter Weiterbildungsberuf. Sie üben ihn entweder aus, weil Sie sich dafür weiter qualifiziert haben oder aber weil Sie eine höherwertige Berufsbildung haben, die das Berufsbild des Direktionsassistenten einschliesst. In der Schweiz gibt vor allem in den grösseren Städten Bildungseinrichtungen, die eine berufsorientierte Fortbildung zum Direktionsassistenten anbieten. In der Schweiz gibt es für den Beruf der Direktionsassistentin zum Beispiel die Abschlüsse Direktionsassistent/in IFA, Direktionsassistent/in mit eidgenössischem Fachausweis oder - als einschliessende höhere Ausbildung - das Höhere Wirtschaftsdiplom VSK. Auch im Falle des letzten Abschlusses ist eine gezielte Einarbeitung in die Tätigkeit der Direktionsassistentin nötig. Beispielhafte Fachinhalte einer Weiterbildung als Direktionsassistent sind Organisation, Marketing, Business English, Betriebswirtschaft, Informatik, Recht, Kommunikation, Volkswirtschaft, Leadership, Rechnungswesen, Personalmanagement, Prozessmanagement und Projektmanagement. Die Möglichkeiten von Direktionsassistenten, sowohl bezüglich der Weiterbildung, als auch in Bezug auf die Tätigkeit selbst, sind in der Schweiz also vielfältig und es lohnt sich zu recherchieren um den passenden Weg zum Wunschberuf für sich selbst zu finden.

Für wen eignet sich eine Ausbildung oder Weiterbildung zur Direktionsassistentin?

Da - wie schon erwähnt - der Job der Direktionsassistentin eine dieses Tätigkeit abdeckende höhere Ausbildung erfordert oder aber eine qualifizierende Weiterbildung, sollten Sie über eine entsprechende Vorbildung verfügen. Allerdings gibt es in der Schweiz viele Wege, den Wunschberuf Direktionsassistentin zu erreichen. Die Kantone informieren in ihren Statistiken, dass knapp über zwei Drittel der Direktionsassistentinnen nach Lehre oder Mittelschule über mehrere Stationen den Weg zur Direktionsassistentin fand. Als unmittelbare Voraussetzung, um sich zur Direktionsassistentin weiterbilden zu lassen, werden mehrheitlich drei Alternativen genannt. Sie benötigen entweder eine abgeschlossene Grundbildung in einem kaufmännischen Beruf wie Kauffrau/ -mann EFZ oder Detailhandelsfachfrau/ -mann EFZ, eine abgeschlossene Handelsmittelschule, gymnasiale Maturität oder einen gleichwertigen Schulabschluss. Zusätzlich weisen Sie nach dem Abschluss einer beruflichen Grundbildung mindestens vier Jahre kaufmännische Praxis nach. Oder als zweite Alternative bringen Sie den Abschluss einer anderen dreijährigen Grundbildung mit, eine zweijährige Grundbildung als Büroassistent EBA oder einen gleichwertigen Nachweis. Dazu fünf Jahre in einer kaufmännischen Tätigkeit als Berufspraxis. Als dritte Alternative können Sie auch einfach mindestens acht Jahre Berufspraxis nachweisen, wovon Sie nachweislich fünf Jahre in einem kaufmännischen Job gearbeitet haben. Wie Sie leicht erkennen, sind auch die Voraussetzungen für die Direktionsassistentin ganz unterschiedlich.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Wenn Sie die Informationen zum Inhalt des Jobs Direktionsassistentin aufmerksam gelesen haben und auch die Möglichkeiten für Ausbildung, Weiterbildung und Beruf, und darüber hinaus noch den letzten Absatz über die Voraussetzungen für die Tätigkeit der Direktionsassistentin, sehen Sie, dass die Wege zum Traumberuf Direktionsassistentin in der Schweiz nicht unveränderlich vorgezeichnet sind. Wenn eine - wie auch immer geartete kaufmännische Vergangenheit haben, sollten Sie Ihre Abschlüsse ordnen und sortieren und sich bei den Anbietern von Weiterbildungen zur Direktionsassistentin individuell beraten lassen. Wie eine erfahrene Direktionsassistentin schrieb: "Weil ich nach der Volksschule weiter zur Schule gegangen bin und nach der Gärtnerlehre lange Jahre im kaufmännischen Bereich arbeitete, konnte ich mich weiter qualifizieren. Heute profitiert meine Geschäftsführung von all meiner praktischen Erfahrung. Ich erhalte immer wieder Lob." Zu beachten ist auch, dass die Direktionsassistentin im Fach Kommunikation sehr gut sein sollte. Wenn Sie also offen auf andere Menschen zu gehen können, gerne mit den Menschen reden und keine Berührungsängste haben, ist das schon ein grosser Vorteil. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich in der gängigen Office Software gut auszukennen. Das erleichtert einem das Fach Informatik, ohne die in Wirtschaft und Verwaltung, jedoch auch im Gastgewerbe, niemand mehr auskommt.

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