Wer bietet in der Schweiz eine Weiterbildung oder ein Studium in Sozialmanagement an?

5 Gründe für eine Weiterbildung im Sozialmanagement

  • Menschen, deren soziale Ader zu stark ausgeprägt ist für ein BWL-Studium bzw. deren wirtschaftliches Interesse zu gross ist für ein Studium der Sozialen Arbeit, werden sich im Studiengang Sozialmanagement wohlfühlen.
  • Nach Abschluss des Bachelors oder Masters Sozialmanagement stehen die Türen in spannenden Nonprofit-Organisationen offen.
  • Es handelt sich um einen Beruf, in dem Werte viel zählen, also einen Beruf für Idealisten.
  • Gleichzeitig ist der Beruf interessant für Menschen, die gern im Management arbeiten möchten.
  • Nach Abschluss des Studiums des Sozialmanagements stehen dem Absolventen die unterschiedlichsten Tätigkeitsfelder offen.

Was ist Sozialmanagement?

Das Fach Sozialmanagement ist an der Schnittstelle zwischen sozialer Arbeit und Management anzusiedeln. So stehen neben betriebswirtschaftlichen Vorlesungen auch Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Soziologie, Psychologie und Pädagogik auf dem Stundenplan des Sozialmanagement-Studenten. Auch als Master zur Sozialen Arbeit wird das Fach Sozialmanagement als Weiterbildung angeboten. Wird hingegen das verwandte Studium "Gesundheitsmanagement und Sozialmanagement" gewählt, stehen Planung und Organisation des Gesundheitswesens im Zentrum. Ziel ist hierbei ein Erhalt bzw. eine Erhöhung der Gesundheit der Menschen.

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Welche Möglichkeiten gibt es an den Hochschulen in der Schweiz im Bereich Sozialmanagement?

Man hat entweder die Möglichkeit, den Bachelor Sozialmanagement an einer Hochschule mit Präsenzlehrveranstaltungen zu besuchen. Doch auch der Besuch von Fernschulen ist möglich und bietet diesen Abschluss. In dem Studium wird umfassendes Wissen zur Sozialwirtschaft vermittelt. Gleichzeitig werden betriebswirtschaftliche Erkenntnisse, also zum Beispiel auch Wissen aus dem Marketing, mit einer wissenschaftlichen Perspektive der Sozialen Arbeit verknüpft. Eine spannende Kombination und eine echte Alternative für alle, deren Interessen die Sozialpädagogik nicht zu 100 % entspricht. Es handelt es sich bei Sozialmanagement um einen sehr praxisbezogenen Studiengang, und es stehen auch jede Menge Praktika auf dem Lehrplan. Beispielsweise kann man Praktika in Kinder- und Jugendheimen absolvieren oder auch in Kliniken oder Betreuungseinrichtungen.
Wer gern noch mehr Praxis wünscht, der wählt am besten das Duale Studium. Wird dieses etwa bei einer Krankenversicherung absolviert, kann man parallel zum Studium eine Berufsausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten abschliessen. Diese Option ist sehr spannend für Personen, die gern mehrere Abschlüsse auf einmal machen und damit optimal für das spätere Berufsleben gerüstet sein möchten. Auch ist es möglich, sich während des Studiums gleichzeitig für den Beruf des Sozialarbeiters zu qualifizieren. Hier ist umfassende Information gefragt, damit man die eigene Wahl später nicht bereut.

Für wen eignet sich eine Weiterbildung in Sozialmanagement?

Wem kein akademischer Abschluss vorschwebt, der kann auch einen Fernlehrgang im Bereich Sozialmanagement belegen. Will man später im Bereich Sozialmanagement einsteigen, empfiehlt sich auf jeden Fall, ein Studium an einer Hochschule abzuschliessen. Da es sich um zumeist staatliche Arbeitgeber handelt, ist der Quereinstieg weniger üblich. Wer gern in einer Führungsposition im sozialen Bereich tätig sein möchte, für den ist dieser Studiengang empfehlenswert. Will man dabei gern den Schwerpunkt "Gesundheit" setzen, so empfiehlt sich der Studiengang "Gesundheits- und Sozialmanagement", in dem man alles zum Gesundheits- und Sozialwesen lernt. Als Absolvent dieses Fachs hat man die Möglichkeit, später in Krankenhäusern oder bei Krankenkassen, aber auch in Kindergärten tätig zu sein. Auch als Master ist der Studiengang "Gesundheitsmanagement und Sozialmanagement" verfügbar.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Wer später gern in einer Nonprofit-Organisation tätig sein möchte, für den sollte dieser Studiengang von vorneherein in Betracht gezogen werden. Doch auch in der freien Wirtschaft gibt es Stellen für Absolventen dieses Fachs. Solche Stellen wurden vor Einführung des Studiengangs Sozialmanagement von Sozialpädagogen oder Betriebswirten besetzt, und den Absolventen beider Fachrichtungen fehlte die Kompetenz der jeweils anderen.
Man wird in diesem Studiengang Management-Kompetenzen erwerben, die man im Laufe des Berufslebens ausbauen kann. Auch die Themen Ehrenamt oder Selbsthilfe spielen in diesem Gebiet eine grosse Rolle. Wer sich für solche Themen begeistert, der kann mit dem Fach kaum etwas falsch machen. Nach Abschluss des Studiums darf man sich übrigens "Sozialmanager" nennen. Man ist dann dazu qualifiziert, Fach- und Führungsaufgaben aus dem Bereich zu übernehmen. Das bedeutet in der Praxis, dass man in den Bereichen Organisation, Sozialmarketing, Personalführung und Projektmanagement eingesetzt werden wird. Zu den weiteren Aufgabenfeldern gehören die Öffentlichkeitsarbeit und das Qualitätsmanagement. Alles in allem kann der Studiengang Sozialmanagement für eine relativ grosse Zielgruppe interessant sein. Der Grund dafür ist, dass nach dem Studium unterschiedlichste Schwerpunktsetzungen möglich sind. Durch gezielte Weiterbildung wird es jedem ehrgeizigen Menschen gelingen, im gewünschten Gebiet Fuss zu fassen.

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