Wer bietet in der Schweiz Ausbildungen und Weiterbildungen in Haustechnik an?

Warum sich eine Ausbildung oder eine Weiterbildung in Haustechnik lohnt

  • Abwechslungsreiche Arbeit
  • Arbeiten mit umweltschonender und energiesparender Technik
  • Planung und Koordination verschiedener Gewerke
  • Möglichkeiten zur Spezialisierung 
  • Professionelle Kundenberatung
  • Gute Bezahlung und gute Jobaussichten

Was ist Haustechnik?

In der Haustechnik geht es darum, dass Gebäude den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden, die in ihnen leben oder arbeiten. Gebäude bieten mehr als Schutz vor Kälte oder Hitze oder vor Wind und Regen. Gebäude schaffen eine sichere und gesunde Umgebung in denen Menschen gut leben und/oder arbeiten können. Fachkräfte für Haustechnik planen, bauen und warten Versorgungsnetze und andere technischen Einrichtungen in Gebäuden. Dazu gehören zum Beispiel Anlagen der Energie-, Sicherheits-, Klima- und Brandschutztechnik von den Anschlüssen über die Leittechnik bis hin zu den Sicherungen und Fernsteuereinrichtungen. Neben der architektonischen Gestaltung und der Bauausführung gehört die Haustechnik zum Kernbereich des Bausektors.

Fachkräfte für Haustechnik sorgen für eine optimale Ausstattung und Sicherheit sowie den störungsfreien Ablauf von gebäudetechnischen Einrichtungen und Betriebsanlagen. Sie sorgen für die kontinuierliche Funktionstüchtigkeit von technischen Gebäudeeinrichtungen wie Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Warmwasseranlagen. Auch das einwandfreie Funktionieren von Beleuchtungsanlagen, Steuerungs- und Regelanlagen, elektrisch betriebene Tore und Fahrstühle gehört zu ihren Aufgaben. Ausserdem planen, organisieren und überwachen sie den Einsatz von Hausmeistern und Fremdfirmen. 

Elektrische Einrichtungen und Sicherheitseinrichtungen und deren Komponenten werden von Fachkräften der Haustechnik vor der Inbetriebnahme und während des laufenden Betriebs auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Regelmässige Wartungen bzw. das rasche Eingreifen bei Störungen ermöglichen einen zuverlässigen und einen verlustarmen Betrieb der haustechnischen Einrichtungen. Dazu gehören auch optimale und energieeffiziente Einstellungen der Versorgungseinrichtungen sowie die Überprüfung der Einhaltung technischer Normen und Vorschriften. Fachkräfte für Haustechnik können sich auch auf bestimmte Anlagentypen wie zum Beispiel Wärmepumpen, Solartechnik oder Sicherheitssysteme spezialisieren. 

Mitarbeiter in der Haustechnik finden hauptsächlich bei Firmen aus den Bereichen Installation, Elektrotechnik und Sanitärbau sowie als Angestellter von Hausverwaltungen, Wohnungsgesellschaften oder in Krankenhäusern oder Industriebetrieben eine Beschäftigung. Zu den Arbeitsorten gehören hauptsächlich Betriebsräume der Heizungs- und Versorgungseinrichtungen von Wohn- und Geschäftshäusern oder Produktionsstätten. Darüber hinaus sind auch Arbeiten im Büro oder im Freien möglich.

Kooperationspartner

Welche Möglichkeiten gibt es für eine Ausbildung oder eine Weiterbildung in der Schweiz in Haustechnik?

Die Aus- oder Weiterbildung im Fachbereich Haustechnik ist besonders für Handwerker, Techniker, Architekten und Ingenieure geeignet. Aber auch Mitarbeiter von Immobilienentwicklungs- und -verwaltungsunternehmen, die im diesem Bereich eingesetzt werden, haben die Möglichkeit ihr Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Lehrgänge werden von erfahrenen Praktikern und Lehrern betreut, die den Absolventen die technischen, physikalischen und gesetzlichen Grundlagen vermitteln. Weitere Inhalte der Haustechnik sind neben der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik die Bereiche Wärme- und Schallisolierung sowie die Versorgungstechnik für Gas, Strom und Wasser. Wichtige Themen sind ausserdem die Entsorgung von Müll und Abwässern und die technische Ausrüstung von Gebäuden wie Sicherheit, Förderanlagen und Beleuchtung. 

Im Bereich Haustechnik ist in der Schweiz eine Weiterbildung zum Hauswart oder zur Hauswartin möglich. Dazu sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine zweijährige Berufserfahrung erforderlich. Aus- und Weiterbildung werden von vielen Lehrinstituten auch berufsbegleitend durchgeführt. Art und Dauer der Ausbildung variieren je nach Anbieter, nicht bei allen Abschlüssen handelt es sich um eidgenössisch anerkannte Bildungsangebote. Wie lange eine Ausbildung in der Haustechnik dauert, hängt von den Vorkenntnissen ab. Dieser Bereich ist aber auch für Einsteiger, die noch keine Erfahrung in der Haustechnik sammeln konnten, interessant. Nach dem Ende der Kurse erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. 

Die Ausbildung zum Haustechniker HF gibt es nicht mehr. Stattdessen wurde der Diplomkurs Gebäudetechnik HF eingeführt. Angeboten wird diese Ausbildung an verschiedenen Schulen in der Schweiz.

Für wen eignet sich eine Ausbildung oder eine Weiterbildung in Haustechnik?

Wissen im Bereich Haustechnik wird von verschiedenen Berufen benötigt. Fachkräfte aus der Elektrotechnik, Heizungs- und Anlagenbau, Lüftungs- und Klimabauer können mit einer Ausbildung oder Weiterbildung im Bereich Haustechnik den Grundstein für eine weitere berufliche Karriere legen. Fachkräfte in diesem Bereich sollten Spass an diesem Beruf haben und besonderen Wert auf die handwerkliche und gestalterische Qualität ihrer Arbeit legen. Gefragt sind ausserdem technisches und mathematisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Gründlichkeit und Freude an Teamarbeit sowie dem Umgang mit Menschen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Mit intelligenter Haustechnik, auch eHome, Smart Home oder Hausautomatisierung genannt, bietet sich die Möglichkeit die Sicherheit, den Komfort eines Hauses zu erhöhen und Energie zu sparen. Alle technischen Systeme eines Hauses werden schon bald miteinander vernetzt und zentral gesteuert werden. Bei Bedarf lassen sich viele Systeme sogar per Smartphone steuern. In intelligenter Haustechnik steckt ein grosses Potenzial, das es zu nutzen gilt. Die Berufsaussichten im Bereich Haustechnik sind gut. Auf den Absolventen der Aus- oder Weiterbildung warten abwechslungsreiche Aufgaben und Herausforderungen.

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