Wer bietet in der Schweiz eine Ausbildung oder eine Weiterbildung im Exportwesen an?

4 Facts, warum sich eine Ausbildung oder eine Weiterbildung im Export lohnt

  • Der Export ist eine zentrale Funktion in zahlreichen Schweizer Unternehmen
  • Gute internationale Karrierechancen
  • Ideal für kontaktfreudige Menschen mit guten Fremdsprachenkenntnissen
  • Export als wichtige Erweiterung und Element des Vertriebs

Was umfasst der Export?

Der Export ist eine Funktion des internationalen Handels, bei dem in einem Land produzierte Waren in ein anderes Land zum späteren Verkauf oder Handel geliefert werden. Der Verkauf solcher Güter trägt zur Bruttoproduktion des produzierenden Landes bei. 

Exporte sind eine der ältesten Formen des wirtschaftlichen Transfers und finden in grossem Umfang zwischen Nationen statt, die weniger Handelsbeschränkungen wie Zölle oder Subventionen haben. Für die Schweiz als flächen- und einwohnermässig kleines Land erwirtschaftet der Export einen bedeutenden Anteil der Wirtschaftskraft. 

Die meisten der grössten Unternehmen, die in fortgeschrittenen Volkswirtschaften tätig sind, erzielen einen erheblichen Teil ihres Jahresumsatzes durch Exporte in andere Länder. Die Fähigkeit, Waren zu exportieren, hilft einer Wirtschaft zu wachsen. Eine der Kernaufgaben der Diplomatie und Aussenpolitik zwischen den Regierungen besteht darin, den wirtschaftlichen Handel zum Nutzen aller Handelspartner zu fördern.

Der Export ist ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft eines Landes. Exporte erleichtern den internationalen Handel und stimulieren die Binnenkonjunktur durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, Produktion und Einkommen. China, die Vereinigten Staaten, Deutschland, Japan und Südkorea sind die weltweit grössten Exportländer. China exportiert etwa 2,2 Billionen Dollar an Waren, vor allem an elektronischen Geräten und Maschinen. Die Vereinigten Staaten exportieren etwa 1,6 Billionen Dollar, hauptsächlich Investitionsgüter. Deutschland exportiert rund 1,4 Billionen Dollar, vor allem Kraftfahrzeuge. Japan exportiert etwa 683 Milliarden Dollar, ebenfalls hauptsächlich Kraftfahrzeuge. Schliesslich exportiert Südkorea rund 552 Milliarden Dollar, vor allem Elektronik, Maschinen und Kraftfahrzeuge. In der Schweiz sind es vorwiegend chemische Produkte, Luxuswaren (Uhren und Schmuck) und Maschinen, die in die EU, nach Nordamerika und weltweit exportiert werden.

Unternehmen exportieren Produkte und Dienstleistungen aus verschiedenen Gründen. Der Export kann Umsatz und Gewinn steigern, wenn dadurch neue Märkte erreicht werden. Der Export kann sogar die Chance bieten, bedeutende globale Marktanteile zu erobern. Unternehmen, die exportieren, streuen Geschäftsrisiken, indem sie in mehrere Märkte diversifizieren. Der Export in ausländische Märkte kann oft die Kosten pro Einheit senken, indem er den Betrieb ausweitet, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Schliesslich gewinnen Unternehmen, die in ausländische Märkte exportieren, neue Kenntnisse und Erfahrungen, die die Entdeckung neuer Technologien, Marketingpraktiken und Einblicke in ausländische Wettbewerber ermöglichen können.

Unternehmen, die exportieren, stehen vor einzigartigen Herausforderungen. Zusätzliche Kosten werden wahrscheinlich dadurch entstehen, dass Unternehmen beträchtliche Ressourcen für die Erforschung ausländischer Märkte und die Anpassung von Produkten an die lokalen Anforderungen und Vorschriften aufwenden müssen. Unternehmen, die exportieren, sind in der Regel einem höheren finanziellen Risiko ausgesetzt. Zahlungsmethoden wie Kontokorrent, Akkreditiv, Vorkasse und Konsignation sind von Natur aus komplexer und dauern länger als Zahlungen von inländischen Kunden.

Diese Herausforderungen werden durch Mitarbeiter im Export gemeistert. Neben der Tätigkeit als Exportsachbearbeiter bietet der Export zahlreiche weitere Berufsbilder. So sind auch der Vertrieb und Marketing in manchen Unternehmen sehr stark auf den Export ausgerichtet und bieten entsprechende Jobangebote.

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Welche Möglichkeiten gibt es für eine Ausbildung oder eine Weiterbildung in der Schweiz im Export?

Als Voraussetzung für eine Ausbildung oder eine Weiterbildung im Bereich Export in der Schweiz dient in der Regel die Matura. Nach der Ausbildung zum Exportsachbearbeiter und bestandener Abschlussprüfung werden im Export praktische Erfahrungen gesammelt, bevor weitere Karriereschritte möglich sind.

Auch eine Weiterbildung im Export ist möglich und vor allem für Menschen interessant, die bereits eine Ausbildung und Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich besitzen.

Für höhere Positionen im Export ist in der Regel ein Bachelor- oder Master-Abschluss oder zahlreiche Jahre Berufserfahrung in diesem Bereich Voraussetzung. Damit bietet der Export auch Quereinsteigern aus Verwaltung, Vertrieb und Marketing zahlreiche Entwicklungs- und Berufsmöglichkeiten.

Für wen eignet sich eine Ausbildung oder eine Weiterbildung im Export?

Für den Berufs des Exportsachbearbeiters ist die präzise Kenntnis und Anwendung der gesetzlichen, steuerlichen und zollrechtlichen Bestimmungen Pflicht. Ebenso wichtig sind die firmeninternen Prozesse und Verfahren. Ein gutes Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeiten (im Idealfall mehrsprachig) und Zahlenverständnis sind wichtige Voraussetzungen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Der Export ist für die Schweizer Volkswirtschaft immens wichtig. Dementsprechend hoch ist der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern in Unternehmen. Nicht nur Grossunternehmen sind im Export tätig, sondern auch viele kleine und mittelständische Betriebe.

Neben den Karrieremöglichkeiten im Export selbst bieten Ausbildung, Weiterbildung und Berufserfahrung im Export auch zahlreiche Möglichkeiten für Karriereschritte in Vertrieb, Marketing und Management. Zwar sind viele Bestimmungen im Export von Land zu Land unterschiedlich, jedoch bieten sich für erfahrene Mitarbeiter im Export internationale Karrierechancen an.

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