Erlebnispädagogik: Überblick über Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung

5 Gründe für eine Weiterbildung im Bereich der Erlebnispädagogik:

  • Kenntnisse in Methodenlehre und Theorie
  • Selbsterfahrung
  • Kombination aus Theorie und Praxis
  • Innovative Konzepte statt Langweile
  • Möglichkeit, Menschen aktiv zu helfen

Erlebnispädagogik ist ein individualpädagogischer Ansatz, in dem Teilnehmende vor Herausforderungen im naturnahen und realistischen Umfeld gestellt werden. Die erlebnisreichen Eindrücke und deren Umsetzung sorgen für eine positive Veränderung, die die Persönlichkeit positiv beeinflusst. Eine Ausbildung oder Weiterbildung im Bereich der Erlebnispädagogik orientiert sich an erlebnispädagogischen Zielen und Aufgabenstellungen.

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Erlebnispädagogik: Erlebnisreiche Eindrücke und deren Umsetzung sorgen für eine positive Veränderung
Erlebnispädagogik: Erlebnisreiche Eindrücke und deren Umsetzung sorgen für eine positive Veränderung

Was ist Erlebnispädagogik?

Die Erlebnispädagogik ist ein Teilgebiet der Pädagogik, die sich mit Gruppenerfahrungen in der freien Natur beschäftigt. Durch gemeinsame Erfahrungen erlernen Teilnehmende soziale Kompetenzen, entwickeln Lösungsstrategien, durch die die eigene Persönlichkeit besser einzuschätzen ist. Durch die Kombination von Natursportarten und Eigenerfahrung bietet die Erlebnispädagogik ein breites Lernfeld, in dem theoretisches Wissen praktisch umgesetzt wird. Ergänzt durch Methoden aus anderen Fachbereichen wie Spielpädagogik, Abenteuerpädagogik, Theaterpädagogik, Sozialpädagogik und Gruppendynamik bietet die Erlebnispädagogik einen ganzheitlichen Ansatz. Heute ist die Erlebnispädagogik ein integrativer Bestandteil der Bildungs- sowie Erziehungskonzepte. Die Erlebnispädagogik hat ihre Wurzeln in der so genannten Reformpädagogik. In jüngster Zeit gewinnt die Erlebnispädagogik weiter an Bedeutung, da sie Schlüsselqualifikationen wie Wagnisbereitschaft, Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz verbindet. Das Erlebnis selbst bildet den zentralen Ausgangspunkt, wobei zwischen der Erlebnispädagogik und dem Erlebnisorientierten differenziert wird. Die Erlebnispädagogik bietet Aktivitäten in der freien Natur an. Diese stehen im Mittelpunkt und dienen dazu, Prozesse bei den Teilnehmenden auszulösen, die der Persönlichkeitsentwicklung zuträglich sind. Für die Teilnehmer werden im Vorfeld individuelle Ziele gesetzt. Anschliessend wird das geeignete Umfeld gesucht, um zielgerichtet zu agieren. Bei der Erlebnispädagogik steht der individuelle Prozess der Klientel im Mittelpunkt. Dieser Prozess wird lediglich in der Natur durch so genannte Schlüsselerlebnisse angeregt! Im Anschluss werden die Erfahrungen der Teilnehmer besprochen und können verinnerlicht werden. Dadurch entstehen neue persönliche Strategien, mit denen Probleme im Alltag besser bewältigt werden können. Durch die Erlebnisse werden Bewusstseinsvorgänge ausgelöst, die tief verinnerlicht werden und ganzheitlich die Wert- sowie Sinnfülle erweitern. Die Erlebnispädagogik verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen. Die Erlebnisse der Klientel werden anschliessend durch die Fachkraft analysiert und mit dem Teilnehmenden besprochen. So wird die pädagogische Konzeption (auch: Setting) sozial konstruiert und kann positiv beeinflusst werden.

„Durch gemeinsame Erfahrungen erlernen Teilnehmende soziale Kompetenzen, entwickeln Lösungsstrategien, durch die die eigene Persönlichkeit besser einzuschätzen ist.“

Was sind die Ausbildungsinhalte im Bereich Erlebnispädagogik?

In der Regel orientiert sich die Ausbildung im Bereich der Erlebnispädagogik an Natursportarten. Diese führen in Verbindung mit pädagogischen Aufgabenstellungen dazu, junge Menschen positiv zu beeinflussen. Die Ausbildungskonzepte basieren auf praktischer erlebnispädagogischer Arbeit mit Personen aller Altersgruppen. Erlebnispädagogik zeigt die Möglichkeiten und damit verbundenen Chancen, zeitgemäss und flexibel zu intervenieren. In der Ausbildung werden Auszubildende auch darin unterstützt, die eigene Persönlichkeit besser kennenzulernen und neue Ansätze zu entwickeln. Bei einer Ausbildung oder Weiterbildung im Bereich der Erlebnispädagogik werden theoretische Kenntnisse vermittelt, die nötig sind, um Gruppen zu leiten und Teilnehmer individuell zu betreuen. Der ganzheitliche Ansatz der Erlebnispädagogik beruht immer auf der Freiwilligkeit der Teilnehmer. Theoretische Lernmodelle werden im Rahmen einer Ausbildung oder Weiterbildung neben praktischem Bezug vermittelt. Lehrkräfte erlernen in kleinen Lerngruppen, wie ein "Erlebnis" im Vorfeld richtig geplant wird, damit die Teilnehmenden den maximalen Nutzen generieren. Die erlebnispädagogische Ausbildung oder Weiterbildung vereint Natursportarten, Eigenverantwortung und Partizipation. Im Rahmen der Ausbildung und Weiterbildung liegt der Fokus auf der Methodenvielfalt und der Selbsterfahrung. Die Ausbildung vereint die klassischen erlebnispädagogischen Methoden sowie Inhalte. Dazu kommen zahlreiche Module sowie Bausteine praktischer Natur. Erlebnispädagogik öffnet Pädagogen und Quereinsteigern neue Wege im beruflichen Bereich. Eine Fortbildung bietet die Möglichkeit neben theoretischem Wissen auch die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Statt langweiliger Theorie bieten sich immer wieder neue Gruppen-Erlebnisse in der Natur, die die eigene Persönlichkeit positiv beeinflussen. Auszubildende erlernen in kleinen Gruppen, wie wichtig und faszinierend es ist, gemeinsame Erfahrungen zu machen, die nachhaltig prägen. Neue Denkansätze verbinden sich mit theoretischem Wissen und führen zu einem ganzheitlichen Denkansatz. Die weitreichende Weiterbildung sorgt für eine Wissensbasis und die direkte Anwendung im praktischen Umfeld. Teilnehmende erfahren die positiven Auswirkungen der Erlebnispädagogik selbst und können diese direkt weitergeben. Die Erlebnispädagogik umfasst folgende Ausbildungsbausteine:

  • Methodenvielfalt
  • Selbsterfahrungsteil
  • Ressourcenermittlung- und orientierung
  • Theoriekenntnisse
  • Praxisnähe durch Erfahrung

Welche Gründe sprechen für eine Weiterbildung in der Erlebnispädagogik?

Bei dem Teilbereich der Pädagogik geht es um eine perfekte Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung. Menschen, die im pädagogischen Umfeld arbeiten oder sich darin weiterbilden möchten, erhalten Kenntnisse zu der Methodenlehre. Diese werden mit praktischen Erlebnissen in der Natur kombiniert. Einen grossen Teil bilden im Rahmen der Erlebnispädagogik Natursportarten. Teilnehmer werden befähigt, eigene Spiele in der Natur (Bsp. Seilklettern) zu entwickeln und zu gestalten. Auszubildende erlernen selbst kleine Einheiten und Elemente zu entwickeln, die im Rahmen der individuellen Erlebnispädagogik eingesetzt werden können. Das Ziel der Ausbildungen ist, die eigenständige, sichere, nachhaltige sowie ortsunabhängige Durchführung eigener Events.

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