Wer bietet in der Schweiz eine Ausbildung oder eine Weiterbildung im Handel an?

Deshalb lohnt sich die Weiterbildung oder Ausbildung im Handel

  • vielfältige Einstiegsmöglichkeiten
  • individuelle Qualifizierungen und Spezialisierungen möglich
  • umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
  • zahlreiche Jobangebote, auch für die Zeit nach der Ausbildung
  • riesige Branche, die Abwechslung verspricht

Was umfasst der Handel?

Nur wenige Tätigkeitsbereiche sind so vielfältig wie der Handel. Umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten inspirieren Schulabgänger. Die verschiedenen Tätigkeiten machen neugierig auf mehr und auch für den späteren beruflichen Werdegang werden abwechslungsreiche Aufgabengebiete geboten. Die Einstiegsmöglichkeiten sind unglaublich vielfältig, potenzielle Arbeitgeber gibt es an nahezu jeder Ecke. Für Ausbildungssuchende besonders attraktiv: die gegebenen Möglichkeiten einer Weiterbildung nach der eigentlichen Grundbildung. Weiterbildungen im Handel können Chancen schaffen und herausragende Perspektiven bieten. Anfängliche Detailhandelsassistenten können mit entsprechenden Leistungen, Ehrgeiz und Motivation bis hin zum Verkaufsleiter aufsteigen. 

Ausschlaggebend für eine Ausbildung im Handel sind am Ende auch die verfügbaren Stellenangebote. Der Handel dominiert die Wirtschaft. Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in weiteren europäischen und nichteuropäischen Ländern. Qualifizierte Mitarbeiter werden regelmässig gesucht und sind immer gerne gesehen. Abwechslung ist natürlich auch ein gängiges Thema. Wer eine branchenübergreifende Grundbildung im Handel geniesst, kann sich auf viele Tätigkeitsschwerpunkte und Einsatzfelder in der Zukunft freuen. Alles in allem bietet der Handel herausragende Berufsperspektiven für Schulabgänger. Ebenso aber auch für Quereinsteiger, die sich berufliche verändern möchten. 

Rund 15 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz sind im Handel angestellt. Neben dem öffentlichen Sektor stellt der Handel den zweitwichtigsten Schweizer Arbeitgeber dar. Und das, obwohl es sich um eine relativ tätigkeitsintensive Arbeit handelt. Im Groben wird das Handelsgewerbe in drei verschiedene Bereiche aufgeteilt:

  • Automobilhandel
  • Grosshandel
  • Detailhandel

Gross- und Detailhandel können verschiedenen Statistiken zufolge ein jährliches ansprechendes Wachstum verzeichnen. Mit schwindenden Jobchancen ist damit auf keinen Fall zu rechnen. Dabei kann im Besonderen der Grosshandel mit einem starken Jobwachstum überzeugen. Und auch die Prognosen für die kommenden Jahre sehen ein stetiges Wachstum. Doch stellt sich immer noch die Frage, was der Handel eigentlich umfasst:

  • chemische und pharmazeutische Produkte: Grosshandel mit pharmazeutischen Produkten und chemischen Erzeugnissen
  • Rohstoffe und -materialien inklusive Energieträger: Energieträger-Grosshandel, Gross- und Detailhandel mit Rohmaterialien (z.B. Baustoffe, Metalle oder Holz)
  • Transportmittel und Zubehör: Gross- und Detailhandel für Fahrzeuge
  • Investitionsgüter und technische Hilfsmittel: Grosshandel von technischen Erzeugnissen und Maschinen
  • ICT, Elektronik und Unterhaltung: Detailhandel und Grosshandel von Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten und allgemeinen elektronischen Geräten für den Endverbraucher
  • Retail und Fachmärkte: Detailhändler, die sich nach Verkaufsräumen unterscheiden lassen (z.B. Warenhäuser, Supermärkte, Tankstellenshops, Drogerien, etc.)
  • Konsumgüter: Gross- und Detailhandel von Konsumgütern (z.B. Möbel, Teppiche, Bekleidung, Bürobedarf, etc.)
  • Nahrungs- und Genussmittel: Detail- und Grosshandel von Nahrungs- und Genussmitteln
  • Landwirtschaftliche Grundprodukte: Gross- und Detailhändler, die mit landwirtschaftlichen Grundprodukten, etwa Saatgut, Blumen, Futtermitteln, etc. handeln

Wie unschwer zu erkennen, handelt es sich beim Handel um einen umfangreichen Berufszweig, der attraktive Möglichkeiten für die Ausbildung und Weiterbildung zur Verfügung stellt.

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Möglichkeiten einer Ausbildung oder Weiterbildung im Handel

Eine Grundbildung im Handel ist unter anderem als Detailhandelsassistentin / Detailhandelsassistent möglich, wobei wahlweise eine Spezialisierung auf einen bestimmten Schwerpunkt möglich ist. Alternativ besteht aber auch die Möglichkeit einer branchenübergreifenden Ausbildung zum Detailhandelsassistenten, welche vor allem nach der Grundbildung mehr berufliche Chancen offenbart. Im Allgemeinen arbeiten Detailhandelsassistenten in Verkaufsgeschäften. Sie räumen Produkte ein und präsentieren diese, beraten die Kunden auf Wunsch, kümmern sich um Reklamationen und arbeiten an der Kasse. Darüber hinaus sind Detailhandelsassistenten im Lager eines Geschäfts tätig, wo sie Waren annehmen, kontrollieren und einräumen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwei Jahre und endet mit einem Berufsabschluss. Einmal pro Woche finden sich die Auszubildenden in der Berufsschule ein. 

Daneben besteht die Möglichkeit einer Grundbildung als Detailhandelsfachfrau / Detailhandelsfachmann. Hierbei handelt es sich um einen Beruf, der ähnlich dem bereits erwähnten Detaihandelassistenten Beruf aufgebaut ist, jedoch daneben weitere Tätigkeitsschwerpunkte beinhaltet. Unter anderem kümmern sich Detailhandelsfachleute zusätzlich um Preis-/Kunden- und Artikelinformationen. Sie sammeln verschiedene Daten und unterbreiten den Vorgesetzten Vorschläge zur Sortimentserweiterung. Ferner übernehmen sie wichtige Aufgaben in der Logistik. Sie sind unter anderem für den Warentransport und die Lieferanten verantwortlich, geben Bestellungen auf und achten darauf, dass immer ausreichend Produkte zur Verfügung stehen. Die Ausbildung der Detailhandelsfachleute dauert drei Jahre, kann aber auch als Weiterbildung nach dem Detailhandelsassistenten-Abschluss erworben werden. 

Im Allgemeinen ist eine Weiterbildung nach der Grundbildung im Handel sehr attraktiv und erstrebenswert. So wäre beispielsweise eine Weiterbildung als Verkaufsfachfrau/Verkaufsfachmann möglich. Hier sind Tätigkeiten im Innen- oder Aussendienst möglich. Voraussetzung sind unter anderem umfangreiche betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Vorrangig arbeiten Verkaufsfachleute für den Grosshandel, ebenso aber auch für Printmedien, Verlage oder in Marketingunternehmen. Interessant ist auch eine Weiterbildung zur Verkaufsleitung. Verkaufsleiter übernehmen anspruchsvolle Aufgaben, von der Umsetzung und Erreichung vorgeschriebener Marketingstrategien und Marketingzielen bis hin zur Erarbeitung von Marketingkonzepten. Voraussetzung für eine entsprechende Weiterbildung ist eine dreijährige Ausbildung im Handel, etwa als Handelsfachfrau. Alternativ genügt eine zweijährige Grundbildung im Handel und eine mindestens sechsjährige Berufspraxis im Bereich Verkauf und Absatz. Drei dieser sechs Jahre müssen in leitender Position nachgewiesen werden.

Aus- und Weiterbildung im Handel - Ist das was für mich?

Wer einen Berufsabschluss im Handel anstrebt, sollte einige Voraussetzungen erfüllen. Im Besonderen entscheiden die persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten. Als Mitarbeiter im Handel ist Kontaktfreudigkeit zwingend notwendig. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit sind weitere entscheidende Eigenschaften. Darüber hinaus ist im Handel ein kühler Kopf gefragt. In zahlreichen Situationen geht es hektisch zu, beispielsweise vor Feiertagen oder nach Warenanlieferung. Hinzu kommt, dass Mitarbeiter im Handel für enttäuschte und frustrierte Kunden meist erster Ansprechpartner sind. Ein dickes Fell ist hier notwendig. Abschliessend sollten Handelsinteressierte gut mit Zahlen umgehen können und einen Sinn für die Kundenwünsche und -bedürfnisse mitbringen.

Grundbildung im Handel: Was es sonst noch zu beachten gibt

Arbeiten im Handel bedeutet nicht nur an der Kasse sitzen und mit den Kunden kommunizieren. Diesen Anforderungen müssen Interessenten einer Ausbildung oder Weiterbildung im Handel gewachsen sein. Darüber hinaus bedeutet eine Tätigkeit im Handel auch Schichtarbeit, sowie Arbeiten an Samstagen, teilweise. auch an Sonntagen und Feiertagen (z.B. Tankstellenshop). Wer bereit ist, diese Hürden auf sich zu nehmen, hat im Handel hervorragende Karrierechancen.

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