Höhere Fachschulen

HF Weiterbildungen

Was ist eine HF?

Der Schwerpunkt einer Ausbildung an einer Höheren Fachschule (HF) liegt auf dem hohem Praxisbezug. Konkrete Problemstellungen stehen im Zentrum des Geschehens. Je nach Schule sind die Lehrgänge Vollzeit oder berufsbegleitend.
Mit den rund 138 Höheren Fachschulen in der Schweiz hat man eine grosse Auswahl. Der Abschluss an einer HF ist meistens der erste Meilenstein nach der regulären Berufsausbildung. Dank dem starken Praxisbezug sind Absolventinnen und Absolventen einer HF gern gesehene Mitarbeitende in Schweizer Firmen.

Wer kann eine Schweizer HF besuchen?

Der Zugang zu den Bildungsgängen einer Höheren Fachschule erfolgt meistens über eine abgeschlossene zwei- bis vierjährige Berufslehre.

Aktuelle Angebote HF und HFP

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Die acht Bereiche der Schweizer HF

  • Technik
  • Gastgewerbe, Tourismus und Hauswirtschaft
  • Wirtschaft
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Gesundheit
  • Soziales und Erwachsenenbildung
  • Künste, Gestaltung und Design
  • Verkehr und Transport

Die Bildungsgänge sind eidgenössisch anerkannt und vom Bund geschützt.

HF Weiterbildungen

Wie lange dauert eine Ausbildung an einer Höheren Fachschule?

HF-Ausbildungen können entweder berufsbegleitend oder in einem Vollzeitstudium absolviert werden. Bildungsgänge in Vollzeit dauern mindestens zwei Jahre, die berufsbegleitenden Bildungsgänge mindestens drei Jahre.

Was kostet eine HF-Ausbildung?

Die Kosten für die Ausbildung an einer höheren Fachschule (HF) betragen durchschnittlich ca. 15’000 Franken. Als wichtigste externe Finanzierungsquelle wird der Arbeitgeber genannt. Gemäss Bundesamt für Statistik übernimmt er durchschnittlich 23% Kosten für ein Diplom an einer höheren Fachschule (BFS 2018).
Seit Januar 2018 gibt es die Möglichkeit für besuchte Kurse Bundesbeiträge zu beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass die Kurse nach dem 1. Januar 2017 begonnen haben und nicht durch Kantone mitfinanziert wurden.

Was für Berufschancen haben HF-Absolventinnen und -Absolventen?

Bildungsgänge HF fokussieren auf einen spezifischen Bereich und konkrete fachliche Tätigkeiten. Absolventinnen und Absolventen einer Höheren Fachschule finden Berufsmöglichkeiten hauptsächlich in Tätigkeitsbereichen mit praktischen, fachlichen und führungsbezogenen Aufgaben. Die erweiterten Fachkenntnisse ermöglichen oft auch den Sprung in eine Kaderposition. Für Absolventen einer HF besteht zudem die Möglichkeit, mit der Passerelle in ein Bachelorstudium einzusteigen und dieses nach nur 4 Semestern abzuschliessen.

Zufriedenheit mit der Ausbildung

Gemäss Bundesamt für Statistik wurden bei 47% bis 60% der Kandidatinnen und Kandidaten die Erwartungen bezüglich Ausbildungsbedingungen, Lehrpersonen und Kursinhalt erfüllt.
Rückblickend würden sich 88% der Befragten wieder für die gleiche Ausbildung und 75% der Befragten wieder für den gleichen Anbieter entscheiden (BFS 2018).

Was ist eine höhere Ausbildung?

Die Höhere Berufsbildung ist im berufsbildenden, nicht-hochschulischen Bereich angesiedelt. Es werden Qualifikationen vermittelt, die für eine anspruchsvolle Berufstätigkeit mit Fach- oder Führungsverantwortung erforderlich sind. Dazu gehören die Ausbildungsgänge der Höheren Fachschulen. Weil diese Abschlüsse im Ausland weniger bekannt sind, hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) englische Titelbezeichnungen für die Abschlüsse der höheren Berufsbildung erarbeitet: «Advanced Federal Diploma of Higher Education in …».

Ist HF ein Studium?

Die Höhere Fachschule gehört in der Schweiz zur Tertiärstufe des Schweizer Bildungssystems. Im Rahmen der International Standard Classification of Education Revision von 2011 wurden die HF-Abschlüsse der Höheren Fachschulen auf die gleiche Stufe wie Fachhochschulen oder Universitäten gestellt. Damit befindet sich die HF-Ausbildung heute auf dem gleichen Level wie ein Bachelorabschluss mit 180 ETCS Punkten.

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