Wer bietet in der Schweiz die Ausbildung zum Instandhaltungsfachmann / zur Instandhaltungsfachfrau an?

Warum lohnt sich eine Ausbildung zum Instandhaltungsfachmann?

  • In der Privatwirtschaft, der Industrie und in staatlichen Gebäuden werden Instandhaltungsfachleute gesucht
  • Vielfältige Berufschancen in der Industrie oder staatlichen Einrichtungen
  • Eigenständiges Arbeiten und verantwortungsvolle Tätigkeiten
  • Qualifizierte Fachausbildung berufsbegleitend möglich
  • Gute Gehaltsklassifizierung und Aufstiegsmöglichkeiten als Instandhaltungsfachmann
  • Ideale Jobchancen, da hohe Nachfrage im Industrie und Dienstleistungsgewerbe

Klassische Aufgabengebiete für Instandhaltungsfachleute

Materialermüdung, Verschleiss und Korrosion machen technischen Anlagen und Maschinen zu schaffen, deshalb ist eine regelmässige Instandhaltung und Überprüfung wichtig für den Erhalt der Produktivität. Ein Instandhaltungsfachmann sorgt mit seiner Tätigkeit für die Werterhaltung dieser technischen Einrichtungen. Sie prüfen, warten und inspizieren die Maschinen und setzen diese, falls nötig, auch instand. Mittels eines Kontrollplans wird ein regelmässiger Inspektion-Rhythmus eingehalten, Sichtkontrollen, Messungen und viele weitere Prüfverfahren gehören zum Arbeitsalltag von Instandhaltungsfachleuten. Ihr Aufgabengebiet als Instandhaltungsfachmann findet Verwendung in Dienstleistungsbereichen des Facility-Managements, aber auch in öffentlichen Gebäuden, wie Krankenhäusern oder Elektrizitätswerken. Die Industrie ist ein weiterer grosser Arbeitgeber für Instandhaltungsfachleute, denn dort ist eine effiziente Produktion unabdingbar für wirtschaftliches Arbeiten. Je nach Einsatzort, kommen Sie mit unterschiedlichen Maschinen und Anlagen in Berührung und erweitert so Ihr Wissen kontinuierlich. Ein Teilgebiet der Aufgaben eines Instandhaltungsfachmannes ist die Wartung und Kontrolle automatischer Anlagen mit Computer-Steuerung, wobei gute Kenntnisse in Steuerungstechnik zu ihren Qualifizierungen gehören. Als Instandhaltungsfachmann / Instandhaltungsfachfrau übernehmen Sie einen abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Beruf, in den Sie viel Eigeninitiative einbringen können.

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Wie läuft die Ausbildung in der Schweiz für Instandhaltungsfachleute ab?

Die Ausbildung zum Instandhaltungsfachmann ist innerhalb von ein bis zwei Jahren, also innerhalb von zwei bis drei Semestern, berufsbegleitend möglich. Die Voraussetzung dafür ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem technischen Beruf, sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung in der Instandhaltung. Alternativ werden auch Bewerber zugelassen, die eine Ausbildung in einem anderen Beruf, sowie mindestens sechs Jahre Berufserfahrung in einem technischen Beruf, davon zwei Jahre in der Instandhaltung, vorweisen können. So ist es auch Seiteneinsteigern möglich, eine Weiterbildung zum Instandhaltungsfachmann zu absolvieren. Die Weiterbildung zum Instandhaltungsfachmann erfolgt in Form von Modulen mit verschiedenen Schwerpunkten und schliesst ab mit der Prüfung zum Instandhaltungsfachmann mit eidgenössischem Fachausweis. Die Module unterteilen sich in die Bereiche Anlagenbetrieb und Instandhaltung, Sicherheit und Logistik, sowie Kommunikation, Dokumentation und Kostenkontrolle. Mittels der Module erreichen Sie die Qualifikation zur Teilnahme an der Abschlussprüfung. Die Ausbildung ist seitens des Bundes subventionsfähig und kann in Weiterbildungszentren an vielen Orten der Schweiz, sowie bei Fachverbänden absolviert werden. Nach erfolgreichem Abschluss ist eine Weiterbildung zum Dipl. Instandhaltungsleiter oder Dipl. Gebäudetechniker möglich. Auch Studiengänge in dieser Fachrichtung können im Anschluss an die Weiterbildung absolviert werden, beispielsweise in der Gebäudetechnik oder dem Facility-Management.

Für wen eignet sich die Weiterbildung zum Instandhaltungsfachmann?

Diese Weiterbildung eignet sich besonders für Menschen, die bereits einen technischen Beruf gelernt haben und sich auf diesem Gebiet weiterbilden möchten. Durch die Weiterbildung haben Sie nicht nur die Möglichkeit, Ihr Tätigkeitsfeld zu erweitern, sondern haben auch Chancen auf ein besseres Gehalt und mehr Verantwortung. Auch als Seiteneinsteiger kann der Beruf des Instandhaltungsfachmanns eine Möglichkeit darstellen, besonders, wenn Sie schon mehrere Jahre in einem technischen Tätigkeitsfeld arbeiten und Ihr Aufgabengebiet auch Instandhaltungen und Wartungen umfasst. Die Berufsmöglichkeiten sind vielfältig, neben Gewerbebetrieben, sind auch Dienstleistungsunternehmen, Immobilienverwaltungen oder Krankenhäuser mögliche Arbeitgeber für Instandhaltungsfachleute. Überall dort, wo technische Anlagen in Betrieb sind und regelmässig gewartet werden müssen, kommen Sie als Instandhaltungsfachmann / Instandhaltungsfachfrau zum Einsatz!

Weiterbildung zum Instandhaltungsfachmann - was ist zu beachten?

Die Weiterbildung erfolgt in der Regel berufsbegleitend über zwei bis drei Semester. Damit sie von Erfolg gekrönt ist, müssen Sie Disziplin und Motivation mitbringen. Die einzelnen Module erfordern technisches Verständnis und Kompetenzen im Bereich der Kommunikation und der Logistik. Da Sie nach der Ausbildung in der Regel eigenverantwortlich arbeiten, sind selbstständiges Arbeiten und Verantwortungsbewusstsein Grundvoraussetzungen für diesen Beruf. Da viele Anlagen auch im 24 Stunden Betrieb laufen müssen, sind Schichtdienste und Nachtdienste für Instandhaltungsfachleute nicht ungewöhnlich und ein Teil des Berufsbildes. Auch Bereitschaft- und Notdienste sind bei einem Ausfall und technischen Störungen ein wichtiger Part des Arbeitsalltages eines Instandhaltungsfachmannes. Technische Weiterentwicklungen erfordern eine ständige Anpassung an neue Gegebenheiten und die Bereitschaft, sich stetig weiterzubilden. Mit dem Beruf des Instandhaltungsfachmanns schlagen Sie einen beruflichen Weg ein, der viel Potenzial zur Weiterentwicklung besitzt und Ihnen ein abwechslungsreiches und spannendes Tätigkeitsfeld bietet!

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