Wer bietet in der Schweiz das Handelsdiplom an?

4 Facts, warum sich eine Ausbildung zum Handelsdiplom lohnt

  • Grundlage für höhere Ausbildung
  • Zugang zu vielen Jobs im Büro
  • kaufmännische Kompetenz für Selbständige
  • schulische Alternative zur Lehre

Was ist das Handelsdiplom?

Das Handelsdiplom ist sinnvoll für alle Personen in einem industriellen und gewerblichen Beruf. Um kaufmännische Aufgaben bewältigen zu können, kann man entweder eine kaufmännische Lehre machen oder man hat etwas Anderes gelernt und sattelt nun das kaufmännische Wissen oben drauf. Das geht mit einem Lehrgang, an dessen Ende der Abschluss Handelsdiplom steht. Aber auch als Alternative zur klassischen kaufmännischen Lehre ist eine Ausbildung mit Abschluss Handelsdiplom gedacht. Grundsätzlich vermittelt ein Lehrgang zum Handelsdiplom alle Fähigkeiten, um in eine kaufmännische Tätigkeit einzusteigen. Der Lernstoff kommt aus den Fächern Volkswirtschaftslehre, Betriebskunde, Rechnungswesen und Rechtskunde. Ebenso vermittelt werden Grundlagen der Informatik, der Korrespondenz und diverser Kommunikationsmittel. Bei einigen Anbietern werden zusätzlich Softskills geschult. Das sind Fähigkeiten in sozialer Kompetenz, die man für Teamgespräche, Meetings, Kundengespräche oder Lieferantengespräche gut brauchen kann. Diese Aufzählung ist jedoch nur beispielhaft. Je nach thematischem Schwerpunkt der Bildungseinrichtung, können die Lerninhalte variieren. Wenn Anbieter beispielsweise Kaufmännisches und Informatik im Portfolio haben, kann es sein, dass der zweite Teil des Lehrgangs auf ein Handelsdiplom im Bereich Informatik abzielt. Es lohnt sich zu vergleichen. Es gibt zwei anerkannte Handelsdiplome in der Schweiz. Das eine ist das Handelsdiplom VSH des Verbandes Schweizer Handelsschulen. Das andere ist das Diplom des Kaufmännischen Verbandes Schweiz (KV Schweiz).

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Welche Möglichkeiten gibt es für einen Lehrgang oder eine Ausbildung in der Schweiz fürs Handelsdiplom?

Das Handelsdiplom kann in der Schweiz auf ganz unterschiedlichen Wegen erlangt werden. Eine Reihe von Bildungseinrichtungen hat das Handelsdiplom im Angebot. Viele von ihnen sind im Verband Schweizer Handelsschulen. Andere sind Mitglieder in anderen Verbänden. Es gibt Formen der Umschulung, der Weiterbildung bis zur einjährigen Ausbildung. Die Umschulung richtet sich an Interessierte, die aus einem anderen Beruf kommen. Beispielsweise können Pflegerinnen und Pfleger, die den Job aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen können, in den kaufmännischen Bereich von Pflegediensten oder Trägern wechseln und hierfür das Handelsdiplom verwenden. Interessierte können ein Handelsdiplom auch auf dem Weg einer kaufmännischen Zusatzausbildung erwerben. Wer einen Job auf dem internationalen Markt anstrebt, hat die Möglichkeit eine zweisprachige Ausbildung zu machen. Diese Variante wird zum Beispiel in der Kombination Deutsch und Englisch angeboten. Einige Angebote richten sich an Kunden, die an Stelle einer klassischen kaufmännischen Lehre in einem Unternehmen eine schulische Alternative suchen. Das Handelsdiplom kann zudem im Rahmen eines einjährigen Lehrganges erworben werden. Bei dieser Dauer gliedern die Einrichtungen den Lehrgang gern in zwei Semester. Je nach Organisation kann der Lehrgang jedoch auch auf drei Monate verdichtet werden. Die letztere Variante setzt allerdings viele wöchentliche Lektionen voraus, die fast an eine Vollzeitausbildung reichen.

Für wen eignet sich das Handelsdiplom?

Der Abschluss Handelsdiplom richtet sich an Personen, die bereits einen anderen Beruf erlernt haben und sich nun kaufmännisch weiter qualifizieren wollen. Auch Menschen, die den Schritt in die Selbständigkeit machen und sich nun einer Fülle kaufmännischer Aufgaben gegenübersehen, die sie in ihrem ursprünglichen Fach nicht gelernt haben, gehören zur Zielgruppe. Und schliesslich gibt es auch Leute, die der klassischen kaufmännischen Lehre im Betrieb eine schulische Ausbildung vorziehen. Auch für sie ist ein Lehrgang mit Abschluss Handelsdiplom interessant. Manche Anbieter verlangen als Voraussetzung für die Teilnahme, dass die Bewerber vorher ein Bürofachdiplom (BFD) erlangt haben. Somit ist das Handelsdiplom als aufbauende Qualifizierung für alle Inhaberinnen und Inhaber eines BFD geeignet. Wiederum andere Einrichtungen offerieren einen zweistufigen Lehrgang, dessen erste Stufe mit dem Bürofachdiplom abschliesst. Wer dann weiter machen möchte, erlangt in der zweiten Stufe dann das Handelsdiplom. Das Handelsdiplom VSH bedeutet übrigens, dass es nach den Regeln des Verbandes Schweizer Handelsschulen absolviert wurde. Der VSH ist ein Zusammenschluss von namhaften privaten Anbietern der Schweiz. In der Schweiz bieten sehr viele Einrichtungen das Handelsdiplom an. In nahezu jeder grossen Stadt haben Interessierte die Gelegenheit, eine Weiterbildung, Fortbildung, Umschulung oder ganzjährige Ausbildung zu absolvieren. Einige Bildungsgänge sind eher analog, andere digital ausgerichtet.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Zu beachten ist, dass ein Handelsdiplom nicht nur für viele den Einstieg in einen Bürojob ermöglichen kann. Es kann auch die Grundlage für eine Weiterqualifizierung sein. Absolventen erhalten vertiefte Kenntnisse in Software wie Word, PowerPoint oder Excel. Das Handelsdiplom ist Grundlage, um sich aufbauend zum Beispiel in Rechnungswesen spezialisieren. Eine weitere Aufbaumöglichkeit ist, sich in Personalwesen weiter zu bilden. Ebenso für Fortbildungen in Marketing und Verkauf kann das Handelsdiplom ein Türöffner sein. Wer sich später einmal auf Immobilien - Wirtschaft konzentrieren möchte, für den kann ein Handelsdiplom der erste Schritt zu diesem Ziel sein.  Zahlreiche weitere Möglichkeiten eröffnet das Handelsdiplom dank seiner umfassenden Ausbildung.

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