Wer bietet in der Schweiz eine Weiterbildung zur Sprechstundenassistenz an?

Für den Besuch eines der angebotenen Weiterbildungsangebote zur Sprechstundenassistenz gibt es letztendlich mehr als gute Gründe. Als Sprechstundenassistenz gehen Sie einer 

  • wesentlich qualifizierten Tätigkeit nach
  • tragen Sie wesentlich mehr Verantwortung
  • haben Sie einen direkteren Zugang zu Patienten
  • erhöhen Sie Ihre beruflichen Karrierechancen
  • erweitern Sie Ihr fachliches Wissen

Für den Besuch einer entsprechenden Weiterbildung für Ihre berufliche Praxis finden Sie in der Schweiz sehr viele Möglichkeiten.

In der medizinischen Praxis finden Sie sehr viele Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer beispielsweise gerne in der Sprechstunde eines Arztes einer qualifizierten Tätigkeit nachgehen will, für denjenigen bietet sich eine Aus-oder Weiterbildung zur Sprechstundenassistenz an.

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Wie sieht das Berufsbild der Sprechstundenassistenz aus?

Dieses Berufsbild ist sehr vielseitig. Zum einen gibt es natürlich sehr viele Aufgabenbereiche, die einen direkten Bezug zur Medizin aufweisen; zum anderen fallen diverse Verwaltungstätigkeiten an. In einer Arztpraxis ist die Sprechstundenassistenz die rechte Hand des Arztes. Wer dieser verantwortungsvollen Aufgabe nachgehen möchte, der verrichtet also nicht nur typische Tätigkeiten einer Arzthelferin. Zu den Aufgaben einer Sprechstundenassistenz gehören das Vorbereiten von Injektionen, die Durchführung von subcutaner als auch intramuskulärer Injektionen sowie u. a. die Verabreichung von Infusionen. In der Praxis erfordert das Aufgabenfeld einer Sprechstundenassistenz die Einhaltung der erforderlichen Hygiene- und Qualitätsstandards. Dies bedeutet, dass die Sprechstundenassistenz für eine fachgerechte Entsorgung von Wundmaterialien etc. zuständig ist. Gleichfalls hat sie u. a. die volle Verantwortung für eine ausreichende Prophylaxe vor Infektionen. Sie ist nicht umsonst regelmässig zuständig für die Desinfektion und Sterilisation. Zudem muss sich die Sprechstundenassistenz in der medizinischen Instrumentenkunde auskennen. Ihr obliegt zudem u.a. die Durchführung von Wundversorgungen. Viele Mediziner verabreichen ihren Patienten Therapien. Die Umsetzung solcher Therapien wie zum Beispiel einer physikalische Therapie oder Elektrotherapie fällt gleichfalls regelmässig in den Aufgabenbereich einer Sprechstundenassistenz. Während der Sprechstunde wird ein grosser Teil der Arbeitszeit für verwaltungstechnische Vorgänge verbraucht. Dies beginnt bei der reinen Terminvergabe und setzt sich fort bei allgemeinen organisatorischen Aufgaben. Ein weiterer ganz wichtiger Aspekt im Tätigkeitsfeld einer Sprechstundenassistenz ist die Vornahme der ärztlichen Dokumentationen, das Abfassen von Befundberichten und Arztbriefen sowie u. a. die Beantwortung von Anfragen. Während der Sprechstunde hat sich die Sprechstundenassistenz auch mit dem ärztlichen Abrechnungswesen zu beschäftigen. Dies betrifft in erster Linie die Rechnungslegung gegenüber Privatpatienten. Wenn Sie als Sprechstundenassistenz tätig sind, haben Sie in der Praxis während der Sprechstunde des Arztes im Gegensatz zu einer Arzthelferin wesentlich mehr Verantwortung inne.

„In einer Arztpraxis ist die Sprechstundenassistenz die rechte Hand des Arztes.“

Welche Eignungen und Qualifikationsvoraussetzungen für die Praxis braucht es?

Wer Sprechstundenassistenz werden will, muss vor allem ein sehr starkes Interesse für medizinische Sachverhalte mitbringen. Weiter ist eine sehr starke Kommunikationsbereitschaft erforderlich. Eine Sprechstundenassistenz muss im Prinzip in jeder Situation gut mit Menschen umgehen können. Dies betrifft insbesondere den Umgang mit kranken Menschen, der sehr schwierig sein kann. Hier ist vor allem ein Mindestmass an Empathie gefordert. Wer sich zur Sprechstundenassistenz weiterbilden möchte, verfügt üblicherweise bereits über medizinische Vorkenntnisse oder hat schon eine Berufsausbildung als Arztsekretärin oder beispielsweise Pflegehilfe mit Erfolg absolviert. In der Schweiz finden Sie eine beachtliche Anzahl an Ausbildungs- und Weiterbildungskursen zur Sprechstundenassistenz. Kommen Sie aus einer ganz anderen beruflichen Branche und möchten als beruflicher Umsteiger eine Ausbildung zur Sprechstundenassistenz absolvieren, ist dies durchaus auch möglich. Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an einem solchen Kurs ist nicht unbedingt ein Beruf mit einer medizinischen Grundausbildung. Verlangt werden dann aber vielfach eine kaufmännische Grundausbildung und neben einem Mindestalter von 18 Jahren ausreichende Kenntnisse im Tastaturschreiben im 10-Fingersystem. Es gibt allerdings auch Kurse, die eine Berufsausbildung im Gesundheitswesen auf Sekundarstufe II oder Tertiärstufe als Zugangsvoraussetzung verlangen. Zugangsvoraussetzung ist dann beispielsweise eine erfolgreich absolvierte Ausbildung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann oder auch u. a. als Physiotherapeut und Hebamme. Solche Kurse richten sich idealerweise auch an all diejenigen, die bereits als Sprechstundenassistenz gearbeitet, aber dann eine mehrjährige Pause eingelegt haben. Die Weiterbildungsangebote richten sich somit ebenfalls an Wiedereinsteiger.

Wie läuft die Weiter- und Ausbildung zur Sprechstundenassistenz ab?

Je nach dem spezifischen Anbieter eines Weiterbildungskurses fallen die Ausbildungsprogramme unterschiedlich aus. Eine Weiterbildung für Teilnehmer mit Vorkenntnissen zieht sich regelmässig über einen Zeitraum von sechs Tagen hin, die sich häufig auf insgesamt sechs Samstage verteilen. Die spezifischen Kursinhalte orientieren sich natürlich an die Anforderungen in der Praxis. So werden regelmässig die erforderlichen Grundlagen in Sachen Hygiene, Desinfektionstechniken sowie Sterilisation vermittelt. Mit in den Lehrplänen integriert sind die notwendigen Kenntnisse der einzelnen medizinischen Instrumente, die Durchführung der Vitalzeichenkontrolle, der Durchführung von Blutentnahmen. Wesentliche Bestandteile der Lerninhalte sind zudem die einzelnen Injektionstechniken und u. a. die Beherrschung einfacher Notfallsituationen sowie die Durchführung von Erstbehandlungen. Hierzu zählt auch das Wissen um die einzelnen Wundarten und deren Versorgung. Weiter lernen Sie u. a., wie ein Elektrokardiogramm angelegt und interpretiert wird. Zum Abschluss gibt es regelmässig ein Zertifikat. Voraussetzung hierfür ist das Bestehen einer theoretischen sowie praktischen Prüfung. Mit der Erlangung dieses Zertifikats steht einer Tätigkeit als Sprechstundenassistenz in der Sprechstunde eines Arztes nichts mehr im Wege.

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