Wer bietet in der Schweiz eine Ausbildung zum Ernährungscoach an?

Sechs Top-Argumentefür diese Zusatzausbildung

  • Wunsch nach einer beratende Tätigkeit
  • Wissensvermittlung in Ernährung
  • Erweiterung des Wissens in Ernährungsfragen
  • zusätzliche Qualifikation zum bisherigen Tätigkeitsfeld
  • neue berufliche Möglichkeiten
  • Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Die Ausbildung zum Ernährungscoach kann neue berufliche oder nebenberufliche Wege eröffnen. Grundsätzlich sollte ein Ernährungscoach Interesse an einer gesunden und ausgewogenen Ernährung haben. Dazu sollte der Ernährungscoach auch an Lebensmitteln und deren Inhalten interessiert sein. Abgerundet wird die Qualifikation durch das Interesse, mit Menschen zusammen zu arbeiten. Diese lassen sich in ihrer Ernährungsweise beraten. Das bedarf oftmals einer sehr einfühlsamen Vermittlung durch den Ernährungscoach.

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Für wen eignet sich die Ausbildung und welche Inhalte hat sie?

Wer sich für die Ernährung interessiert, dabei auf eine gesunde und abwechslungsreiche Nahrungszufuhr achtet, hat schon eine wichtige Grundqualifikation für die Tätigkeit als Ernährungscoach. Trainer und Personaltrainer sowie Krankenpflegepersonal eignen sich für diese Tätigkeit. Auch Ökotrophologen und Diätassistenten, aber auch Menschen, die in einem Reformhaus tätig sind, können als Ernährungscoach beruflich neu Fuss fassen. 

Wichtig, um die Ausbildung zum Ernährungscoach zufriedenstellend abzuschliessen und erfolgreich zu sein, ist das Interesse an der beratenden Tätigkeit. Dazu sollte ein grundsätzliches Interesse an der Zusammenarbeit mit Menschen bestehen. Viele Menschen, die als Klienten den Ernährungscoach aufsuchen, haben grosse Probleme mit ihrer Ernährung. Diese basieren oftmals sogar auf einer Essstörung. Hier muss der Ernährungscoach einfühlsam agieren. Gegebenenfalls muss der Ernährungscoach sogar einfühlsam die Empfehlung aussprechen, einen Therapeuten aufzusuchen, um eine Essstörung zu bewältigen. Ein sensibler Umgang mit Menschen ist eine wichtige Grundvoraussetzung, um im Beratungsbereich der Ernährung erfolgreich tätig zu sein.

Die Ausbildung zum Ernährungscoach beinhaltet viele fachliche Themen. Dazu gehört die allgemeine gesunde Ernährung. Weiter erhält der künftige Ernährungscoach in der Thematik Säure-Basen-Haushalt eine Schulung. Auch die Informationen über die Bewertung der Lebensmittel-Qualität gehört zum Ausbildungsumfang. Ein weiteres Thema im Berufsbild als Ernährungscoach sind die Stoffwechseloptimierung sowie die Ernährungslehre. Fitness und Figur sowie Gewichtsreduktion und die erfolgreichen Wege dahin sind weitere Themenbereiche, die innerhalb der Ausbildung wichtig sind. Ein zusätzlicher Themenbereich besteht in der vegetarischen und veganen Ernährung. Unverträglichkeiten sowie Kenntnisse in der Zubereitung von Lebensmitteln sind weitere Themenbereiche, die die Ausbildung zum Ernährungscoach beinhaltet.

Grundsätzlich kann der Ernährungscoach nach der entsprechenden Ausbildung selbständig tätig sein. Aber auch die beratende Tätigkeit in einem Wellnessbetrieb oder Fitnesscenter ist mit dieser Ausbildung möglich. Beachten sollte der Ausbildungswillige allerdings vor Beginn der Ausbildung, dass ein Ernährungscoach eine kürzere Ausbildung als der Ernährungsberater absolviert. Das heisst in der Praxis, dass ein Ernährungsberater, anders als der kürzer ausgebildete Ernährungscoach, sich auch für eine Tätigkeit im Krankenhaus oder in anderen gesundheitlichen Bereichen qualifizieren kann. Ein Ernährungscoach hat dagegen eingeschränktere Möglichkeiten, als solcher tätig zu sein.

Grundsätzlich zielt die Tätigkeit als Ernährungscoach tendenziell auf eine Beratung von Personen die Gewicht verlieren wollen und Fitnessinteressierten ab. Deshalb verläuft die Weiterbildung zum auch über einen kürzeren Zeitraum, als wenn die umfassende Ausbildung zum Ernährungsberater erfolgt.

„Ein Motivationsgrund besteht darin, dass die bisherigen beruflichen Kompetenzen eine zusätzliche Komponente finden.“

Wie verläuft die Weiterbildung zum Ernährungscoach?

Während ein Ernährungsberater eine mehrmonatige Ausbildung absolviert, beschränkt sich die Weiterbildung zum Ernährungscoach auf einen Zeitraum von ein paar Wochen. Einige private Institute bieten die Weiterbildung im Bereich der Ernährung bereits innerhalb einer Dauer von vier Wochen an.

Grundsätzlich absolviert der Coach die Ausbildung im Regelfall an privaten Einrichtungen. Da die Dauer nicht allzu lange ist, kann die Ausbildung zum Ernährungscoach auch nebenberuflich stattfinden. Hierfür müsste lediglich Urlaub genommen oder mit Abend und Wochenendkursen gearbeitet werden. Das Aufgeben der bisherigen Berufstätigkeit ist für die Absolvierung der Ausbildung als Ernährungscoach somit nicht erforderlich.

Viele Anbieter dieser Ausbildung führen die entsprechende Weiterbildung der Interessenten nicht in den eigenen Räumlichkeiten aus. Sie wählen anstelle dessen ein Seminarhotel für die Ausbildungsdauer. Für den Auszubildenden bedeutet das, dass auf ihn neben den Kosten für die Weiterbildung zum Teil noch  zusätzliche Kosten für den Hotelaufenthalt sowie die Verpflegung entstehen. Diese Kosten werden nicht separat in Rechnung gestellt, erhöhen aber grundsätzlich die Kosten, die aus der Weiterbildung zum Ernährungscoach beim Anbieter entstehen.

Welche wichtigen Gründe sprechen für die Ausbildung?

Eine weitere nebenberufliche Entwicklung und ein entsprechendes nebenberufliches Einkommen können wichtige Motivatoren für die Ausbildung zum Ernährungscoach sein. Das Interesse, mehr Wissen über die Ernährung zu erwerben und dieses beratend an andere Menschen weitergeben zu können, sind weitere Gründe, welche diese Ausbildung attraktiv machen. Ein Motivationsgrund besteht darin, dass die bisherigen beruflichen Kompetenzen - beispielsweise als Personal Trainer - eine zusätzliche Komponente finden. Auch der Wunsch, eng mit Menschen zusammen zu arbeiten und diese zu einer gesunden Ernährung zu führen, ist ein Entscheidungsgrund. Dazu besteht die Möglichkeit, mit dieser Zusatzausbildung in eine selbständige berufliche Tätigkeit zu wechseln. Die Arbeit als Ernährungscoach kann sowohl haupt- als auch nebenberuflich erfolgen.

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