Wer bietet in der Schweiz eine Ausbildung oder Weiterbildung zum Controller an?

5 Gründe, warum sich eine Ausbildung oder eine Weiterbildung zum Controller lohnt:

  • Die Tätigkeit eines Controllers ist abwechslungsreich und herausfordernd. Der Job ist mit viel Verantwortung verbunden, da Controller direkt am Erfolg oder Misserfolg ihres Arbeitgebers beteiligt sind.
  • Controller sind in jedem Unternehmen unentbehrlich. Die Nachfrage nach gut qualifizierten Controllern mit Berufserfahrung ist aktuell sehr gross. Die Arbeitsstellen gelten als sicher und gut bezahlt.
  • Controller müssen in einem Unternehmen schon einmal unpopuläre Entscheidungen treffen. Die Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und den Abteilungsleitern erfolgt in der Regel auf Augenhöhe.
  • Wer gut analytisch denken kann, Zahlen liebt und sich für wirtschaftliche Prozesse interessiert, der ist meist sehr gut für eine Tätigkeit als Controller geeignet. Engagement, Leistungsbereitschaft und soziale Kompetenzen runden das Profil eines guten Controllers ab.
  • Das Wissen, über das ein guter Controller verfügen muss, ist sehr dynamisch. Controller müssen alle neuen Steuergesetze, Verordnungen und aktuelle wirtschaftspolitische Entscheidungen kennen. Dies setzt die Bereitschaft voraus, sich neben dem Arbeitsalltag fortzubilden.

Was ist ein Controller?

Bei einem Controller handelt es sich um einen Mitarbeiter, der im internen Rechnungswesen eines Unternehmens beschäftigt ist. Die Aufgaben, Voraussetzungen und Verdienstmöglichkeiten sind in diesem Beruf sehr unterschiedlich und in der Regel abhängig von der Ausbildung und der Berufserfahrung des Controllers sowie der Grösse und Ausrichtung des Unternehmens.

Das Berufsbild des Controllers hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Noch vor einiger Zeit hat ein Controller primär die Geschäftszahlen eines Unternehmens geprüft. Heute verfügen Controller über weitaus vielfältigere Aufgabenbereiche. Moderne Controller prüfen nach wie vor die Geschäftszahlen der Firma, für die diese tätig sind, planen und steuern darüber hinaus die Unternehmensleistung.

Controller arbeiten in der Regel in der Controlling Abteilung, im externen Rechnungswesen oder Hand in Hand mit der Geschäftsführung oder der Abteilungsleitung. Viele Controller analysieren in ihrem Arbeitsalltag die Unternehmenszahlen und decken dabei Einsparpotentiale auf. Auch ermitteln Controller, an welchen Stellen Investitionen ratsam sind, um das Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten und die Weiterentwicklung zu beschleunigen.

Die zentrale Aufgabe eines Controllers ist folglich die Sicherstellung einer wirtschaftlichen und effizienten Arbeitsweise einer Firma. Die Entscheidungen von Controllern sind im Unternehmen nicht immer populär: So raten diese der Geschäftsführung mitunter zu Entlassungen von Mitarbeitern um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern. Sollte dies gelingen, ergeben sich oft neue Chancen zur Erhaltung von anderen Arbeitsplätzen innerhalb des Unternehmens sowie zur Schaffung neuer Jobs.

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Welche Möglichkeiten gibt es für eine Ausbildung oder Weiterbildung in der Schweiz zum Controller?

Controller in der Schweiz verfügen in der Regel über ein abgeschossenes wirtschaftswissenschaftliches Studium. Wer im Master den Schwerpunkt Controlling wählt, hat nach dem Studium meist besonders gute Jobchancen. Neben dem abgeschlossenen Studium bietet auch eine Weiterbildung im Bereich Finanz- und Rechnungswesen beste Einstiegsmöglichkeiten. Nach dem Abschluss der Fortbildung ist es jedoch empfehlenswert, erst einmal praktische Erfahrung als Buchhalter zu sammeln. Im Anschluss ist eine Weiterbildung in einem Fach ratsam, das mit dem Controlling verwandt ist. Um den Berufseinstieg zu vereinfachen ist es darüber hinaus empfehlenswert, eine höhere Fachprüfung zu absolvieren. Besonders der Abschluss der diplomierten Fachkraft in Rechnungslegung und Controlling ist bei potenziellen Arbeitgebern sehr gerne gesehen.

Wer einen Uni Abschluss im Bereich Controlling vorweisen kann, muss mindestens zwei Jahre im Bereich Rechnungswesen in einem Unternehmen gearbeitet haben, um den Einstieg in den Beruf des Controllers zu schaffen.

Absolventen einer höheren Fachschule oder einer höheren Fachprüfung müssen drei Jahre lang praktisch gearbeitet haben, bevor diese eine Weiterbildung zum Controller beginnen dürfen. 

Wenn lediglich ein eidgenössischer Fachausweis vorgelegt werden kann, wird eine Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren vorausgesetzt. Die Dauer der Weiterbildung zum Controller ist flexibel. Es werden dreisemestrige und fünfsemestrige Weiterbildungen angeboten. Die beiden Varianten sind inhaltlich identisch und werden gleichermassen anerkannt.

Für wen eignet sich eine Ausbildung oder Weiterbildung zum Controller?

Da im Arbeitsalltag eines Controllers Zahlen im Vordergrund stehen, sollten Jobbewerber über eine hohe Zahlenaffinität verfügen. Darüber hinaus sollten sich Interessenten für wirtschaftliche Zusammenhänge und Prozesse interessieren. Nur so kann das Unternehmen, für das gearbeitet wird, verstanden werden. Da Controller in ihrem Arbeitsalltag vorwiegend nach Möglichkeiten suchen, Kosten zu reduzieren, sollten diese über gute Kenntnisse in der Buchführung verfügen. Ausserdem sollten solide Kenntnisse in der Betriebswirtschaftslehre und in dem Bereich unternehmerische Kennzahlen vorhanden sein.

Obwohl viele Unternehmen für den Einstieg in den Beruf des Controllers ein abgeschlossenes Studium verlangen, ist dies nicht zwangsläufig nötig. Einige Unternehmen bieten auch ausgelernten Industriekaufleuten mit Berufserfahrung die Möglichkeit als Controller durchzustarten.

Auch die Kombination aus einem Studium und einer Berufsausbildung kann den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere als Controller legen. In einem solchen dualen Studium sind eine hohe Leistungsbereitschaft und ein herausragendes Engagement unerlässlich.

Bei Umstrukturierungen innerhalb eines Unternehmens müssen Controller gut auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen können und diese verstehen. Aus diesem Grund sollten Controller über soziale Kompetenzen verfügen. Auch sollten Controller gute Marktkenntnisse haben und kurzfristig Trends erkennen können. So kann es schon einmal dringend nötig sein, auf einen Trend aufzuspringen, um die Vermarktung eines Produkts oder einer Dienstleistung voranzutreiben.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Controller haben aktuell sehr gute Jobchancen, da die Nachfrage nach qualifizierten Controllern sehr gross ist. Der Arbeitsplatz eines Controllers gilt deshalb als sehr sicher. Zudem sind die Verdienstmöglichkeiten top. Der Job ist sehr abwechslungsreich. Das verstaubte Image aus vergangenen Zeiten ist längst in Vergessenheit geraten. Die Ausbildung und die spätere Berufstätigkeit gelten heute als modern, verantwortungsvoll und richtungsweisend.
Wer als Controller erfolgreich durchstarten möchte, der muss gute Leistungen im Job erbringen und sich kontinuierlich fortbilden. Regelmässig werden Steuergesetze und Verordnungen überarbeitet und neue wirtschaftspolitische Entscheidungen getroffen. Aus diesem Grund muss das Wissen eines Controllers sehr dynamisch sein.

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