Wer bietet in der Schweiz eine Ausbildung zum Praxisausbilder an?

5 Gründe für eine Ausbildung zum Praxisausbilder

  • verbindet Freude am Lernen und Lehren
  • erweitert den Kompetenzbereich
  • vermittelt Basiswissen in Methodik und Didaktik
  • ermöglicht Lernprozesse zu unterstützen
  • bietet eine berufliche Grundbildung

Praxisausbilder beraten und begleiten Lernende, Mitarbeiter oder Studierende. Die Ausbildung zum Praxisausbilder bietet die Möglichkeit, fundierte didaktische und methodische Kenntnisse zu erlernen. Nach der Ausbildung sind die erworbenen Kompetenzen in sozialen Betrieben, Institutionen, Ausbildungsabteilungen, Personalabteilungen und Berufsbildungsabteilungen vielfältig einsetzbar. 

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Was macht ein Praxisausbilder?

Praxisausbilder geben die erworbenen Fähigkeiten an Schüler, Mitarbeiter oder Studierende weiter. Durch die erworbene Kompetenz können Praxisausbilder teilzeitlich in der Praxis-Lernbegleitung von Erwachsenen tätig sein. Diese Zielgruppe unterstützen Praxisausbilder individuell beim Lernprozess. Dabei verbinden Praxisausbilder die Theorie mit der Praxis. Praxisausbilder helfen durch soziale Kompetenz und fundiertes Fachwissen in der Verwaltung, in Ausbildungs-, Berufsbildungs- oder Personalabteilungen. Im Rahmen vorgegebener Konzepte helfen Praxisausbilder, Lehrpläne sowie Lehrmittel vorzubereiten, die anschliessend in der Praxis umgesetzt werden. Erwachsene werden in der Ausbildung aktiv unterstützt und erhalten zahlreiche Hilfe beim Lernprozess.

„Nach der Qualifikation zum Praxisausbilder ist man befähigt, innerhalb von sozialen Institutionen Lernprozesse von Erwachsenen anzuregen, zu begleiten und auszuwerten.“

Wer kann die Ausbildung zum Praxisausbilder absolvieren?

Personen, die in den Bereichen Soziales, Psychologie, Erwachsenenbildung, Pädagogik oder Heilpädagogik tätig sind, haben die Qualifikation, sich weiterzubilden und die eigene Kompetenz zu erweitern. Voraussetzungen sind Fachkompetenz im eigenen Fachbereich, Freude am Lehren, Begleiten und Lernen. Im Idealfall besitzen Teilnehmer bereits Berufserfahrung. Das Angebot richtet sich an Personen, die gerne andere Menschen am Arbeitsplatz unterstützen und begleiten möchten.

Was sind Inhalt und Ziel der Qualifikation als Praxisausbilder?

In der Berufsausbildung wird Einzelbetreuung hochgeschrieben, denn sie ermöglicht, Lernende aktiv zu unterstützen. Als Praxisausbilder begleitet man Auszubildende in individuellen Lernprozessen. Während der Zusatzausbildung wird das bisherige Wissen erweitert. Vor allem die Bereiche Lernbegleitung und Beratung werden forciert. Die Zusatzqualifikation bietet ein umfangreiches Ausbildungsprogramm, das in verschiedene Module unterteilt ist und sich über einen Zeitraum von 4-6 Monaten erstreckt. Die Weiterbildung kann neben dem Beruf absolviert werden. Praxisausbilder erlernen, wie sie Erwachsene im Rahmen der vorgegebenen Konzepte aktiv unterstützen können. In der Weiterbildung erlernt man, wie Erwachsene in Lernprozessen nach pädagogischen Vorgaben unterstützt werden können. Neben den Präsenztagen ist Selbstlernzeit erforderlich, die sich auf zirka 160 Stunden beläuft. Nach der Weiterbildung wird ein Kompetenzausweis ausgestellt. Dieser umfasst eine Auswertung sowie schriftliche Dokumentation der individuellen Lern- und Praxisbegleitung. Das Ergänzungsmodul hat das SVEB-Zertifikat zum Ziel. Das dreistufige Ausbildungssystem folgt dem AdA-Baukastenprinzip. Während der Fortbildung werden Kenntnisse in den Bereichen professionelles Basiswissen und Führungskompetenz im Weiterbildungsbereich vermittelt. Die AdA-Abschlüsse bieten eine umfassende Schulung für Ausbildende, die neben der theoretischen Basis einen hohen Praxisbezug haben. Nach der Weiterbildung wird ein SVEB-Zertifikat ausgestellt, das zum Praxisausbilder qualifiziert. Vermittelt werden Kenntnisse im Lernen und Lehren. Zum Ausbildungsumfang zählt Basiswissen in Methodik und Didaktik. Auszubildende erhalten weitreichende Kenntnisse darüber, wie Lernprozesse unterstützt und geprüft werden. Das Lehrhandeln wird erweitert und man lernt, wie man in Ausbildung stehende Frauen sowie Männer des Sozialbereichs bei der Bildung der beruflichen Identität unterstützen kann. Nach der Qualifikation zum Praxisausbilder ist man befähigt, innerhalb von sozialen Institutionen Lernprozesse von Erwachsenen anzuregen, zu begleiten und auszuwerten. Die lernprägende und lernfördernde Interaktion sowie die aktive Kooperation mit den Lernenden zählen ebenso zum Lernziel wie das Steuern von Ausbildungsprozessen. Massgeblich ist immer das jeweilige Ausbildungskonzept der Schule oder Praxis.

Welche Kompetenzen hat ein Praxisausbilder?

Teilnehmende erhalten eine weitreichende Kompetenz, die interessante Berufsmöglichkeiten bietet. Der Abschluss im sozialpädagogischen Bereich, als Lehrperson, Heilpädagoge oder Psychologe bildet die Basis, um die Weiterbildung als Praxisausbilder zu absolvieren. Nach der Ausbildungszeit ist man qualifiziert, in Ausbildung befindliche Frauen oder Männer des Sozialbereichs aktiv im Lernprozess zu unterstützen. Man gestaltet die Rolle als Praxisausbilder, arrangiert und prägt lernfördernde Interaktionen, die zu einer verbesserten Lernpraxis führen. Aufgrund der festgelegten Lernziele steuern und führen Praxisausbilder den Lernprozess. Dabei reflektiert man immer sein eigenes Verhalten und zieht Konsequenzen daraus, statt lediglich Feststellungen zu treffen. Das breite Lehrgebiet ist für alle geeignet, die Spass am Lernen und Lehren haben. Nach dem erfolgreichen Abschluss erhalten die Teilnehmer ein Branchenzertifikat, womit sie sich bei Behörden, sozialen Institutionen oder berufsbildenden Schulen ausweisen können. Praxisausbilder arbeiten in der Praxis und verbinden theoretisches Wissen mit praktischer Kompetenz. Die Ausbildungszeit umfasst ca. 4-6 Monate, die begleitet sind von Stunden des Selbststudiums. Durch die modulare Aufbauweise ist es möglich, die Qualifikation zum Praxisausbilder neben der eigentlichen beruflichen Tätigkeit auszuführen. Die Qualifikation erweitert den Kompetenzbereich, sodass man mehr Verantwortung übernehmen kann. Wichtig ist die Fähigkeit, theoretisches Wissen praxisnah zu vermitteln und Auszubildenden hilfreich zur Seite zu stehen. 

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