Wer bietet eine Aus- und Weiterbildung für Berufsschullehrer / Berufsschullehrerin an?

8 Gründe für eine Tätigkeit als Berufsschullehrer / Berufsschullehrerin

  • gute Aussichten auf eine Stelle im Lehramt
  • unterschiedliche Fachgebiete
  • interessante Tätigkeit im Umgang mit Jugendlichen oder Erwachsenen
  • Einbringung Ihres Fachwissens und Weitergabe im Unterricht
  • ideal für Quereinsteiger zum Berufsschullehrer
  • Start in eine neue Karriere
  • Erfolge und Anerkennung finden
  • das eigene Wissen an Lernende weiter geben

Berufsschullehrer, die an berufsbildenden Schulen unterrichten, sind gefragt und Nachwuchs ist immer gerne gesehen. Interessant ist diese Tätigkeit aufgrund der Schüler-Vielfalt, den unterschiedlichen Bildungsgraden und Leistungsstufen sowie dem breiten Spektrum an Fachgebieten. Der Einsatz an Berufsschulen erfordert unterschiedliches Fachwissen und Flexibilität vom Lehrenden. Die Studiengänge an den Universitäten und Hochschulen decken den Bedarf nicht ab. Erlangen Sie mit einer Ausbildung zum Berufsschullehrer die notwendige Qualifikation, ideal sind diese Lehrgänge auch für Quereinsteiger.

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Wie werde ich Berufsschullehrer / Berufsschullehrerin?

Viele starten mit einem Studium zum Berufsschullehrer oder Studiengängen zum Berufspädagogen. Gute Chancen für ein Lehramt an einer Berufsschule haben auch Personen mit einem Fachstudium, z.B. im Bereich Ingenieurwissenschaften. Hochschulabsolventen, die mehrere Jahre in der freien Wirtschaft tätig waren, können sich als Berufsschullehrer bewerben und als Quereinsteiger zu einem Lehramt kommen. Hierfür ist eine zusätzliche Ausbildung erforderlich, vor der Übernahme in den schulischen Dienst müssen Sie eine pädagogische Weiterbildung absolvieren. Hierzu gehören Themen der Methodik, Didaktik, der Schulorganisation und des Schulrechts. Dieses Verfahren gestaltet sich in den einzelnen Kantonen anders. Ihre vorhandenen Kenntnisse aus der bisherigen Arbeit werden dabei berücksichtigt. Nutzen Sie diese viel versprechende Chance, ihren Beruf mit neuen Perspektiven in der Pädagogik zu verbinden.

„Interessant ist ein Lehramt an einer Pädagogischen Hochschule oder einer Berufsschule auf jeden Fall - wer den Umgang mit anderen Menschen liebt, kann darin seine berufliche Erfüllung finden.“

Nach der Ausbildung: Wie starte ich eine neue Karriere als Berufsschullehrer?

Die Hauptaufgabe eines Lehrers besteht in der Vermittlung von Wissen im jeweiligen Unterrichtsfach an die Schüler. Sie arbeiten jeden Tag mit Jugendlichen und Erwachsenen, deshalb spielen die pädagogischen Gesichtspunkte die Hauptrolle. An der Berufsschule sitzen teilweise nur Erwachsene im Unterricht, daher gerät die pädagogische Seite etwas in den Hintergrund. Ihre Schüler haben bereits einen festen Charakter, was das Unterrichten nicht unbedingt einfacher macht. Quereinsteiger haben es dadurch leichter, allerdings kann auf didaktische Fähigkeiten nicht ganz verzichtet werden. Möchten Sie auf dem zweiten Bildungsweg Berufsschullehrer werden, konzentrieren Sie sich am besten auf das Fachgebiet, welches ihrem bisherigen Beruf am nächsten kommt. Möglich sind kaufmännische, gewerblich-technische oder soziale Berufe, Gesundheits-Fachberufe oder die Hauswirtschaft. Wer aus einem Job als Arzt, Betriebswirt oder Ingenieur in eine Tätigkeit als Berufsschullehrer startet, sollte sich einiger Tatsachen bewusst sein. Das Unterrichten ist eine anspruchsvolle Angelegenheit, Sie haben es zuerst mit Menschen zu tun, danach erst mit dem Fachgebiet. Gefragt sind Flexibilität, die Hilfe als Bezugsperson und meist auch gute Nerven.

Weiterbildung zum Berufsschullehrer: Was mache ich als Quereinsteiger?

Geht es um die Arbeit in einem Lehrerberuf, denken Sie vielleicht an eine Arbeit an allgemein bildenden Schulen. Vielleicht sehen ihre berufliche Zukunft als Pädagoge an einer Primarschule, Sekundarschule oder am Gymnasium. Der Gedanke an eine Berufsschule kommt erst einmal nicht auf. Doch gerade für Quereinsteiger bietet dieses Lehramt hervorragende Chancen. In einigen Fachbereichen fehlt der Nachwuchs an Lehrer, Berufsumsteiger sind sehr willkommen. Grundlage für die Ausbildung zum Berufsschullehrer ist Ihr ursprünglicher Beruf, er gibt die Fachrichtung vor. Mediziner sind prädestiniert für gesundheitliche Fachberufe, ein Betriebswirt lehrt im kaufmännischen Bereich, Sozialpädagogen unterrichten in sozialen Berufen und IT-Experten vermitteln ihr Wissen als Berufsschullehrer im EDV-Unterricht. Es ist nicht erforderlich, dass Sie zwingend ein Lehramt studieren, um an der Berufsschule zu unterrichten. Teilweise ist ein Mindestalter oder eine gewisse Erfahrung im Beruf erforderlich. Die Dauer Ihrer Weiterbildung hängt von verschiedenen Faktoren ab. In Ausnahmefällen ist ein Direkteinstieg möglich, allerdings ist dies nicht die Regel. Eine zusätzliche Qualifikation zum Berufsschullehrer kann zwei oder drei Jahre dauern. 

Wie Sie eine Ausbildung zum Berufsschullehrer für einen Neustart nutzen

Bevor Sie mit Ihrer Qualifizierung starten, sollten Sie sich mit den Bedingungen auseinandersetzen. Bringen Sie in Erfahrung, worum es geht. Oft reicht die fachliche Kompetenz aus, bedenken Sie aber, dass didaktische und pädagogische Kompetenzen erforderlich sind. Für viele Quereinsteiger ist dies Neuland, deshalb werden diese Themen in der Umschulung zum Berufsschullehrer ausführlich behandelt. Sehen Sie Ihre Ausbildung als Weiterbildung an, kombinieren Sie ihre vorhandenen Fachkenntnisse mit dem Wissen zum Umgang mit den zukünftigen Schülern. Interessant ist ein Lehramt an  einer Berufsschule auf jeden Fall, wer den Umgang mit anderen Menschen liebt, kann darin seine berufliche Erfüllung finden.

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