Wer bietet eine Ausbildung oder ein Studium für Erzieherin an?

Überzeugen Sie sich für die Weiterbildung durch...

  • zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung (Erziehungsberatung, Musikpädagogik, Teamleitung)
  • einen abwechslungsreichen und individuellen Alltag
  • die Arbeit im Team
  • verschiedene Einsatzmöglichkeiten

... und die Kombination aus organisatorischer und kreativer Arbeit.

Den Alltag der Kinder strukturieren, die soziale und sprachliche Entwicklung fördern, singen oder malen - die Aufgaben einer Erzieherin sind vielseitig. Wer einfühlsam, einfallsreich und gerne von Kindern umgeben ist, wird sich mit der Ausbildung oder Weiterbildung zur Erzieherin gut aufgehoben fühlen.

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Welches sind die Aufgaben einer Erzieherin?

Als Erzieherin regen Sie auf verschiedene Arten die Entwicklungsprozesse der Kinder an. Im Alltag begleiten Sie sowohl Einzel- als auch Gruppenaktivitäten. Dabei stehen Erziehung, Bildung, Betreuung und gezielte Förderung im Vordergrund. Um die Entwicklung der Kinder zu fördern, ist es wichtig, ihnen Anregungen oder Impulse zu geben, die zum Beschäftigen animieren. So wird beispielsweise beim Malen oder Basteln die Kreativität angeregt und beim Singen die musikalische Seite entdeckt und gefördert. 

Rituale wie der Morgenkreis bieten Struktur und lassen die Kinder gemeinsam in den Tag starten.
Sie gestalten eine Umgebung, in der das Kind die Chance hat, sich optimal zu entwickeln, individuelle Stärken zu entfalten und zu intensivieren. Auch auf die soziale, kommunikative und körperliche Entwicklung wird geachtet. Als Erzieherin vermitteln Sie Werte und Normen, wie beispielsweise Tischmanieren, oder gestalten bestimmte Bewegungsangebote. 

Dabei gilt es, die Kinder darin zu unterstützen, diese Angebote möglichst eigenständig anzunehmen und hauptsächlich für Fragen oder Hilfestellungen im Hintergrund präsent zu sein und um gegebenenfalls erziehend einzugreifen. 

Um den Bildungsauftrag zu erfüllen, hat eine Erzieherin auch eine lehrende Funktion und bringt den Kindern das Wissen zu verschiedenen Themenbereichen nahe. Beim Spielen in der Natur bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, den Kindern etwas über Tiere und Pflanzen zu erklären. Des Weiteren erziehen Sie die Kinder zu einem bewussten Umgang mit verschiedenen Medien. Sie vermitteln die richtigen Ausdrucksweisen und Kommunikationsmöglichkeiten und fördern somit ein gesundes Sozialverhalten.

Wenn Sie eine Ausbildung oder Weiterbildung zur Erzieherin anstreben, gehört ausserdem das Planen und Organisieren pädagogischer Aktivitäten wie Ausflüge oder Feste, zum Beispiel eine Weihnachtsfeier oder ein Sommerfest. Hier ist Ihre Teamfähigkeit besonders gefragt, da Absprachen und Aufgabenteilungen eine zentrale Rolle spielen.

Zusätzlich stehen Erzieherin und Eltern oder Erziehungsberechtigte immer in Kontakt. Die Erzieherin hat die Aufgabe, zu beraten und zu informieren. Elternveranstaltungen oder Aufnahmegespräche gehören also ebenfalls zu Ihrem Tätigkeitsfeld. Beim Erziehen der Kinder beobachten und analysieren Sie gewisse Verhaltensweisen und haben so die Möglichkeit, die Eltern oder Erziehungsberechtigten auf eventuelle Probleme aufmerksam zu machen und gemeinsam Strategien zur Verbesserung zu besprechen. Das Beobachten bringt eine gewisse Büroarbeit mit sich, denn Sie müssen die Notizen auf Ihren Beobachtungsbögen in den Computer eintippen.

Bei den Mahlzeiten achten Sie darauf, dass jedes Kind sich ausreichend und ausgewogen ernährt und helfen dabei, gewisse Abläufe und Strukturen beim Essen zu verinnerlichen. Jüngere Kinder bringen Sie anschliessend ins Bett und begleiten sie beispielsweise durch Vorlesen in den Schlaf. 
Am Ende des Tages steht ausserdem noch Aufräumen auf dem Plan. Möglicherweise müssen Sie auch noch etwas für den nächsten Tag vorbereiten.

„Zu den allgemeinen Kompetenzen einer Erzieherin gehören ein ausgeprägtes Sozialverhalten, Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft und ein hohes Mass an Reflexionsbereitschaft.“

Welches sind die Voraussetzungen und der Ablauf der Ausbildung?

Zu den allgemeinen Kompetenzen einer Erzieherin gehören ein ausgeprägtes Sozialverhalten, Verantwortungsbewusstsein, Hilfsbereitschaft und ein hohes Mass an Reflexionsbereitschaft.
Um eine Ausbildung oder Weiterbildung zur Erzieherin absolvieren zu können, wird eine gewisse Grundbildung vorausgesetzt. Bevor Sie mit der Ausbildung beginnen können, verlangen viele Einrichtungen ein einjähriges Praktikum. 

Die berufliche Grundbildung zur Erzieherin beträgt drei Jahre und findet an drei Lehrorten statt: in der Berufsschule, in Lehrbetrieben und in überbetrieblichen Kursen, wo Sie die berufliche Praxis und die schulische Bildung ergänzen. Zu den Themen der Ausbildung gehören unter anderem Kommunikation, Entwicklung sozialer Berufe, Alltagsgestaltung und die professionelle Gestaltung von Beziehungen. 

Unter gewissen Bedingungen ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich. Dazu müssen Sie das 22. Lebensjahr vollendet und mindestens zwei Jahre Erfahrung in der Kinderbetreuung haben. Während Ihrer Ausbildung arbeiten und erziehen Sie in Kindertagesstätten, Tagesschulen, Kinderheimen oder einem Hort. 

Warum sollten Sie Erzieherin werden?

Der Beruf Erzieherin bringt einerseits zwar eine grosse Verantwortung mit sich, belohnt Sie dafür aber auch täglich mit Erfolgserlebnissen. Lernen Sie, Kinder auf ihrem anfänglichen Lebensweg zu begleiten, zu erziehen und zu fördern. 

Wenn Sie Freude an der Arbeit mit Kindern haben und die Voraussetzungen erfüllen, bewerben Sie sich für eine Ausbildung zur Erzieherin.

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