Diese Regeln musst du für ein gutes WG-Leben beachten

Gepostet 28.06.2018, Martina Schuler

Das Leben in einer Wohngemeinschaft ist beliebt. Oft sind es junge Leute und Studierende, die diese Art zu Wohnen wählen. Aber auch Senioren-WG sind bereits auf dem Vormarsch. Das WG-Leben bringt Freude und viele Vorteile – solange man gewisse Regeln beachtet.

Eine Wohngemeinschaft, auch WG genannt, ist nicht nur bei Studenten beliebt. (© unsplash)
Eine Wohngemeinschaft, auch WG genannt, ist nicht nur bei Studenten beliebt. (© unsplash)

Bevor du eine Wohngemeinschaft (WG) gründest, solltest du dir Gedanken über ein paar Punkte machen. Zum Beispiel musst du überlegen, ob du in einer Männer-, Frauen- oder gemischten WG leben möchtest. Wie viele Mitbewohner sollten es denn sein? Und wie hoch ist dein monatliches Miet-Budget? Wenn du diese Fragen beantwortet hast, ist das Grundsätzliche geklärt. Es ist sinnvoll, wenn nur eine Person den Mietvertrag unterschreibt und alle anderen Mitbewohner Untermieter sind. Das vereinfacht später unter anderem eine allfällige Auflösung des Mietverhältnisses.

1. Keine WG ohne Regeln

Ist die Wohngemeinschaft einmal definiert, geht es darum, Regeln aufzustellen und den Alltag zu planen. Dazu gibt es sogar eine App namens Flatastic, die du kostenlos runterladen kannst. Es ist sinnvoll, einen Putz- und Ämtliplan zu machen – obwohl jedem klar sein sollte, gemeinsame Räume immer sauber zu verlassen. Auch wichtig ist, dass du mit deinen Mitbewohnern sprichst und allfällige Konflikte direkt thematisierst. Deshalb solltest du auch allfällige Partys in deiner WG frühzeitig kommunizieren. So hat jeder Mitbewohner und jede Mitbewohnerin die Wahl teilzunehmen, sich zurückzuziehen oder ein Alternativprogramm zu planen.

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2. Finanzielles klar festlegen

Es ist von Vorteil, den Alltag in Bezug auf Lebensmittel einkaufen, kochen etc. im Grundsatz zu regeln. Du kannst beispielsweise in der Wohnung eine gemeinsame Kasse für Lebensmittel und Anschaffungen führen oder, wenn euch das eher zusagt, jeder kann sein eigenes Fach im Kühlschrank haben und selber für die Einkäufe besorgt sein. Falls du mal etwas von einem Mitbewohner ausleihst, achte darauf, es rasch möglichst wieder zu ersetzen oder zurückzugeben.

3. Rücksicht aufeinander nehmen

In einer Wohngemeinschaft ist es wichtig, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Und falls der Freund deiner Mitbewohnerin regelmässig in eurer Wohnung sitzt, soll es ein Thema sein dürfen, dass er sich finanziell beteiligt. Auch sollte niemand das WLAN einseitig auslasten, indem er oder sie im Zimmer ständig allein Videos schaut.

4. Gemeinsam Zeit verbringen

Wer in einer WG wohnt, ist meist gesellig und schätzt gelegentlich gemeinsam zu Kochen, Filme zu schauen oder Diskussionen über Gott und die Welt zu führen. Und wenn du genug hast und Ruhe möchtest, kannst du dich in dein Zimmer zurückziehen, wo du ungestört bist.

5. Ausziehen statt ausharren

Falls all diese Tipps nicht zu einer funktionierenden Wohngemeinschaft führen, dann solltest du vielleicht die WG wechseln! Auf diversen Plattformen kannst du dich umsehen, um eine passende Wohnung oder ein neues Zimmer zu finden. Eine davon ist wgzimmer.ch, wo Inserate für die ganze Schweiz online sind.

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