Männer und Frauen: so ticken sie

Gepostet 24.01.2014, Gabriel Aeschbacher

Wo Frauen und Männer zusammen arbeiten, liegt vielfach Zündstoff in der Luft.

Während gerade 10 Prozent der Männern 50 Prozent und weniger arbeiten, sind es bei den Frauen mehr als die Hälfte. Das genügt jedoch, um es an der Geschlechterfront von Zeit zu Zeit krachen zu lassen. „Müsste ich wählen“, sagt Tim* (31), würde er lieber mit Männern als Frauen zusammenarbeiten. Vor allem Frauen untereinander neigten dazu, immer wieder mal Zoff zu haben. „Ein Team, das sich nur aus Frauen zusammensetzt, zu führen, wäre für mich nur schwer möglich», gibt der Abteilungsleiter Finanzen mit neun Mitarbeitenden – davon vier Frauen – zu bedenken. Man könne mit Männern gradliniger kommunizieren und müsse meistens nicht mit nachtragenden Reaktionen rechnen.

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Frauen sind mitfühlender

Dass Frauen mitunter nicht immer ganz pflegeleicht sein können, bestätigt Teamleiterin Sabina* (40). Sie gesteht ihrem Geschlecht dafür ein höheres Mass an Empathie zu und mehr Besonnenheit in brenzligen Situationen. Aber auch sie findet, dass Frauen untereinander öfter überreagieren als Männer. Und: „Das weibliche Geschlecht stellt sich manchmal auch zu sehr infrage», fügt Sabina hinzu, wogegen Männer meistens sehr selbstsicher seine, was sie täten und wahrscheinlich auch ein Selbstwertgefühl vorgäben, das sie gar nicht besitzen würden.

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Wenn kein Ausweg im Geschlechterkampf in Sicht ist, können sich die Gemüter in Kursen wieder abkühlen. Denn diese gibt es sowohl für arbeitsrechtliche Fragen als auch für Situationen im Arbeitsalltag, wenn es darum geht, die Rolle von Mann und Frau am Arbeitsplatz zu klären oder gar neu zu definieren.
*Name der Redaktion bekannt

www.frauen-fuehren-anders.de
www.flexibles.ch
www.seminare.ch/fuehrungstraining

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