Therapien

5 Gründe warum eine Ausbildung / Weiterbildung für Therapien lohnt

  • Die demographische Entwicklung sorgt für einen steigenden Therapiebedarf.
  • Die Bereiche, in denen Therapien eingesetzt werden, sind vielseitig und ziehen sich durch die gesamte Medizin und Heilkunde.
  • Als Therapeut können Sie in Anstellung, in einer eigenen Praxis und in Therapiezentren arbeiten.
  • Sie arbeiten mit Menschen, deren Leiden und Beschwerden Sie durch Therapien lindern.
  • Durch Spezialisierungen können Sie neben klassischen Therapien neue Therapieformen erlernen und anwenden.

Die Therapie - deren Bezeichnung aus dem Altgriechischen stammt und übersetzt Dienst, Pflege und Heilung bedeutet, ist eine Massnahmen die in allen medizinischen Bereichen bedeutsam ist. Dabei handelt es sich im Gegensatz zur Medikation nicht um eine Leidenslinderung in Form von Pharmazeutika, sondern um eine ganzheitliche Behandlung des Patienten und der Symptome. Es gibt Physio- und Psychotherapien. Die richtige Therapie heilt in ihrem Verlauf sowohl psychische wie körperliche Beschwerden und wirkt sich positiv auf das Allgemeinbefinden aus. Dabei wird die Bezeichnung Therapie für manuelle, für aufeinander aufbauende und an einer Diagnostik angelehnte Behandlung von Verletzungen, chronischen Erkrankungen und Behinderungen verwendet.

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Was sind Therapien und welche Formen gibt es?

Die Behandlungsdauer in Therapien wird in Blöcke - also in einzelne Sitzungen aufgeteilt. Bei Therapien handelt es sich um längerfristig angelegte Massnahmen, die das seelische oder körperliche Wohlbefinden wieder herstellen. Der Unterschied zwischen einer Therapie und einer Behandlung nach Diagnostik begründet sich im Zeitraum, der für die Heilung vorgesehen ist. Therapeutische Massnahmen können sowohl im physio- wie psychotherapeutischen Bereich wenige Sitzungen beinhalten, sich aber auch über einen Zeitraum von mehreren Wochen und Monaten verteilen. Die Länge der Therapien und der Umfang der einzelnen Einheiten orientieren sich an der Symptomatik und dem Behandlungsverlauf, der vom Mediziner festgelegt und an der Erkrankung orientiert wird. Menschen mit dauerhaften Behinderungen erhalten regelmässige Therapien zur Linderung der Einschränkung, zum Beispiel in der Beweglichkeit. Hier sind physiotherapeutische Massnahmen für die Prävention einer Verschlimmerung wichtig und erhalten beziehungsweise verbessern die Lebensqualität ab dem Zeitpunkt des Therapiebeginns. Bei Therapien werden verschiedene, auf den zu behandelnden Patienten abgestimmte Verfahren in einem ganzheitlichen Konzept zusammengefasst und in einer vorab festgelegten Reihenfolge durchgeführt. Um Therapien anordnen zu können, ist eine fachärztliche Ausbildung nötig. Gleiches gilt auch für psychotherapeutische Behandlungen, die nur nach absolviertem Studium und mit der notwendigen Spezialisierung durchgeführt werden dürfen. Im Bereich Physiotherapie und Ergotherapie müssen Sie nicht studieren, sondern können eine Ausbildung zum anerkannten Physiotherapeuten absolvieren oder sich mit medizinischer Vorbildung für eine Weiterbildung entscheiden. 

Auch wenn Therapien vor allem in der Gesundheitsbranche zur Anwendung kommen, gibt es neben medizinischen Therapien weitere berufliche Möglichkeiten. Sozialtherapeut oder Verhaltenstherapeut sind zwei Möglichkeiten, die in der heutigen Gesellschaft immer bedeutsamer werden. Qualifikationen im therapeutischen Bereich erlernen Sie generell in einer Ausbildung oder, sofern Sie die Voraussetzungen erfüllen, in einer Fort- oder Weiterbildung.

„In der Psychotherapie müssen Sie sehr empathisch sein und in Ihrem Gegenüber die Gesprächsbereitschaft wecken.“

Voraussetzungen für eine Weiterbildung im therapeutischen Bereich 

Sie arbeiten mit Menschen und Ihr primäres Kernziel als Therapeut besteht darin, vorhandene Probleme zu lösen und Unterstützung anzubieten. In der Physiotherapie arbeiten Sie mit verschiedenen manuellen Verfahren und Entspannungstechniken, im Muskeltraining und in der Entlastung beziehungsweise korrekten Belastung eingeschränkter Areale des Körpers. In der Psychotherapie müssen Sie sehr empathisch sein und in Ihrem Gegenüber die Gesprächsbereitschaft wecken. Sie benötigen eine medizinische Ausbildung in Form eines Studiums als Psychotherapeut oder Psychiater. Möchten Sie im sozialen Bereich Therapien anbieten, steht Ihnen die Möglichkeit einer Ausbildung oder Weiterbildung zum Sozialtherapeuten offen. Eine sozialtherapeutische Weiterbildung empfiehlt sich für Pflegekräfte, die emotionaler und intensiver auf ihre Schützlinge eingehen möchten. Nur das Verständnis für die Mitmenschen führt in therapeutischen Berufen zum Ergebnis, sodass praktische Fähigkeiten allein nicht ausreichen. Als Therapeut müssen Sie gerne mit Menschen arbeiten und sich vollständig auf die Bedürfnisse Ihrer Patienten oder Klienten einstellen. Sie beraten und organisieren, empfehlen, unterstützen und helfen wo Sie können. Für Therapien werden Termine vereinbart, deren Zeitraum Sie nicht zu knapp ansetzen sollten. Ehe sich ein Mensch öffnet und auf Therapien vertraut, vergeht in vielen Fällen die Zeit einiger Sitzungen. Gute rhetorische Fähigkeiten und die körperliche wie psychische Belastbarkeit sind Voraussetzungen, um in therapierenden Berufen Fuss zu fassen und die an Sie gestellten Anforderungen bewältigen zu können. Eine Ausbildung oder Weiterbildung mit Zertifizierung für Therapien sind in den Bereichen Medizin und Pflege, Sozialpädagogik und psychische Betreuung möglich. Am besten absolvieren Sie ein Praktikum, wenn Sie nicht wissen, für welchen Bereich Sie sich entscheiden sollten. Sie verfügen über mentale Stärke und sind glücklich, wenn Sie anderen Menschen helfen und Leiden lindern können? Dann sind Sie ein guter Therapeut und die zertifizierte Ausbildung oder ein Studium in Therapien sind eine optimale Entscheidung in Ihrer Berufswahl.

Grundlagen für die Ausbildung zur Durchführung von Therapien 

Therapien fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden der Ihnen anvertrauten oder zu Ihnen kommenden Menschen. Therapieren Sie nicht im medizinischen, sondern im sozialen Sektor, nehmen Sie keine Behandlungen im klassischen Sinne, sondern lebensbegleitende und betreuende Massnahmen / Therapien vor. Die Ausbildung erfolgt grösstenteils schulisch oder als duales Studium, in dem Sie die theoretischen Kenntnisse mit dem Einsatz in der Praxis verbinden. Sind Sie bereits Pflegekraft oder Sozialpädagoge und möchten sich durch eine Weiterbildung auf neue und innovative oder traditionelle Therapien spezialisieren, ist eine Weiterbildung eine gute Möglichkeit zur Wissenserweiterung. Eine Weiterbildung kann ganztags oder berufsbegleitend erfolgen und vermittelt Ihnen die Kenntnisse sowie praktischen Fähigkeiten für die Ausübung des Berufs. Therapieren dürfen Sie nach dem Abschluss oder anhand des Zertifikats, das Sie für Ihre Spezialisierung erhalten haben. Die Zugangsvoraussetzungen für Bildungsmassnahmen im Bereich Therapien sind unterschiedlich und orientieren sich an der Branche, in der Sie therapeutisch tätig sein möchten. Für alle medizinischen Therapien sind Studiengänge im jeweiligen Fachbereich nötig. In sozialen Berufen, als Physio- oder Ergotherapeut und als Logopäde können Sie Ihre Spezialisierung über eine Lehrausbildung erwerben und müssen kein Studium absolvieren. Als Therapeut können Sie in Therapie-Praxen und Reha-Einrichtungen, in sozialen Einrichtungen oder in selbstständiger Tätigkeit arbeiten. Für die Eröffnung einer eigenen Praxis für Therapien benötigen Sie neben der Zertifizierung oder Ihrem Studienabschluss Berufserfahrung.

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