Wer bietet in der Schweiz eine Weiterbildung in Traumatherapie an?

5 Gründe für eine Weiterbildung im Bereich der Traumatherapie:

  • Erweiterung des beruflichen und persönlichen Tätigkeitsfeldes
  • Möglichkeiten, traumatisierten Menschen effektiv zu helfen
  • anerkannte Zusatzqualifikation
  • neue berufliche Möglichkeiten im Rahmen psychosozialer Berufe
  • Möglichkeit, eine eigene Praxis zu eröffnen

In zahlreichen Arbeitsbereichen des medizinischen, pädagogischen und therapeutischen Bereichs treffen Sie auf traumatisierte Menschen. Um mit Betroffenen ressourcenorientiert und respektvoll umgehend zu können, ist es unerlässlich, über spezifische Kenntnisse innerhalb der Traumatherapie zu verfügen. Im Rahmen der Ausbildung zum Traumatherapeuten erhalten Sie fundierte Kenntnisse und erlernen entsprechende Methoden, um mit traumatisierten Menschen professionell umgehen zu können. Die Ausbildung umfasst verschiedene Modelle, die in der Traumatherapie wirksam sind.

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Was ist eine Traumatherapie?

Die Traumatologie befasst sich mit den physischen Folgen eines Traumas. Traumatische Ereignisse (Unfälle, Gewaltverbrechen etc.) können einen Menschen nachhaltig belasten und das bisherige Weltbild erschüttern. Betroffene fühlen sich schutzlos dem Geschehen ausgeliefert und finden oft nicht ohne Hilfe zu einem normalen Leben zurück. Die Traumatherapie hilft Betroffenen bei der Verarbeitung schlimmer Erlebnisse. Es hängt immer davon ab, wie belastend das Erlebte für die betroffene Person ist. Menschen mit einem Trauma versuchen als Folge des Erlebten Situationen zu vermeiden. Trotzdem laufen die unerträglichen Erinnerungen immer wieder im Kopf ab. Das Resultat sind Schlafstörungen, erhöhte Schreckhaftigkeit, Depressionen, Angststörungen oder Erinnerungslücken. Die Traumatherapie hilft Betroffenen, das Erlebte zu erarbeiten und verarbeiten. In einigen Fällen kommt es vor, dass die Betroffenen sich nicht mehr an das Trauma erinnern, weil das Erlebte zu stark verdrängt wurde. Ein Psychiater oder Traumatherapeut stellt zunächst eine Diagnose und entscheidet anschliessend, welche Traumatherapie geeignet ist. In der Traumatherapie erlernen traumatisierte das Erlebte sukzessiv zu verarbeiten, um wieder normal und angstfrei am Leben teilnehmen zu können.

„Der Therapeut vermittelt Techniken, mit denen Betroffene in der Lage sind, Ängste zu kontrollieren.“

Wie läuft eine eine Traumatherapie ab?

Traumatherapeuten passen die Therapie der Schwere des Traumas an. In der Traumatherapie wird zwischen dem "Typ-I-Traumata" (einmaliges Ereignis wie ein schwerer Unfall) und dem "Typ-II-Traumata" (wiederholt aufgetretenes Ereignis wie Misshandlungen). Die Therapie besteht in der Regel aus mehreren Phasen, die in der Ausbildung zum Traumatherapeuten erlernt werden. In der ersten Phase erfolgt die "Stabilisation" des Patienten, damit dieser entlastet und emotional stabilisiert wird. Wichtig ist in dieser Phase, dass Therapeuten und Patienten ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Die Stabilisierungsphase wird individuell an den Patienten angepasst, um diesen nicht zu überfordern. In der zweiten Phase der Traumatherapie erfolgt die "Traumaverarbeitung". Es bieten sich verschiedene Verhaltenstherapien, in der Patienten mit den eigenen Ängsten konfrontiert werden. Der Therapeut vermittelt Techniken, mit denen Betroffene in der Lage sind, Ängste zu kontrollieren. In der Ausbildung erlernen Sie, welche Möglichkeiten der Traumabehandlung es gibt.

Was beinhaltet die Weiterbildung und wie ist sie aufgebaut?

In der Ausbildung erhalten Sie das erforderliche fundierte Grundwissen zur körperorientierten Traumatherapie und zum Thema Psychotraumatologie. Sie erlernen unterschiedliche Störungsbilder, die durch traumatische Erlebnisse entstehen können. Bei der Ausbildung lernen Sie die besonderen Formen der Kommunikationsführung mit traumatisierten Menschen, die für die Therapie unerlässlich sind. Sie erhalten Kenntnisse zur Psychoedukation und Stabilisierung der Menschen, die unter einem Trauma leiden. Im Rahmen der Weiterbildung lernen Sie, wie Sie mit unterschiedlichen Problemfeldern umgehen und wie Sie traumatische Erfahrungen ausarbeiten. Die Traumatherapie erfordert umfassendes Wissen und verlangt Einfühlvermögen im Umgang mit den Patienten. Bei der Fortbildung erlernen Sie die Grundlagen, die Patienten helfen, eine stabile und sichere Basis im Leben zu finden. Sie werden auf verschiedene Situationen vorbereitet und sind nach der Weiterbildung in der Lage Menschen effektiv zu begleiten. Die Ausbildung wendet sich an Menschen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit traumatisierten Patienten oder Klienten in Berührung kommen. Therapeuten, Pfleger, Berater, Sozialpädagogen, Heilpädagogen und Mediziner aus den unterschiedlichsten Fachbereichen sind vor besondere Aufgaben gestellt, wenn Sie mit traumatisierten Menschen in Kontakt kommen. Eine Weiterbildung eignet sich hervorragend als fachliche Unterstützung für Mitarbeiterinnen in sozialen Einrichtungen, Jugendämtern, Beratungsstellen, Kliniken oder Rettungsdienste etc. Immer dann, wenn Sie beruflich mit traumatisierten Menschen in Berührung kommen, ist es hilfreich und verantwortungsbewusst, zu wissen, wie Sie mit diesen Menschen im Rahmen einer Traumatherapie helfen können. Sie erhalten nach dem erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung ein Zertifikat, das Sie befähigt, in der Traumatherapie tätig werden zu können. Diese Therapie unterscheidet sich von anderen, weil Sie ein besonderes Mass an Wissen, Einfühlvermögen und Erfahrung benötigt. Die theoretischen und praktischen Fachkenntnisse erhalten Sie in speziellen Weiterbildungen. Dadurch werden Sie qualifiziert und können bei Patienten eine Traumatherapie durchführen, die andere Anforderungen stellt als eine herkömmliche Therapie.
Sie erhalten die Kompetenz, unterschiedlich traumabedingte Störungsbilder sicher zu diagnostizieren und professionell behandeln zu können. Weiter lernen Sie, die eigenen Grenzen zu erkennen und können Patienten, wenn es erforderlich ist, an ambulante oder stationäre Einrichtungen weiterleiten. Verschiedene Kursreihen vermitteln multi-modale Therapieansätze wie die Einübung psychodynamischer, verhaltenstherapeutischer, hypnotherapeutischer sowie systematischer Interventionstechniken. Im Bereich der Traumatherapie gibt es zwei Arten der Ausbildung. Die Weiterbildung zum Traumatherapeuten richtet sich an Interessierte, die in sozialen Bereichen tätig sind oder mit traumatisierten Personen arbeiten und eine Zusatzausbildung absolvieren möchten. Zusatzausbildungen werden auch auf akademischem Niveau angeboten und richten sich an Menschen, die einen Studienabschluss in humanwissenschaftlichen Bereichen aufweisen. Sie haben nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zahlreiche Vorteile, die Ihren beruflichen Handlungsrahmen erweitern.

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