Teilzeitarbeit kommt an beim Mann

Gepostet 11.01.2016, Martina Schuler

Teilzeitarbeit ist längst nicht mehr nur Frauensache. Immer mehr Männer gehen bewusst von der Vollzeit- zur Teilzeitbeschäftigung über, um ebenfalls einen Teil der Familienarbeit zu übernehmen.

Immer mehr Männer entscheiden sich bewusst für eine Teilzeitarbeit, um sich vermehrt der Familie zu widmen. (© Vadim Guzhva / Fotolia)
Immer mehr Männer entscheiden sich bewusst für eine Teilzeitarbeit, um sich vermehrt der Familie zu widmen. (© Vadim Guzhva / Fotolia)

Beruf und Familie unter einen Hut bringen

Du möchtest von der Voll- auf Teilzeitarbeit wechseln? Gute Idee – denn die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist heute bereits in vielen Branchen möglich. Die Frauen machen vor, wie es funktioniert. Du wirst lernen müssen zu jonglieren. Ein Beispiel: Einerseits hast du noch viele Pendenzen im Beruf abzuarbeiten und gleichzeitig ruft dein Kind nach Aufmerksamkeit. Ausserdem wäre es an der Zeit, wieder einmal eine Weiterbildung zu starten. Nun heisst es Prioritäten setzen. Abwechslung ist somit garantiert.

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Teilzeitarbeit individuell auf eigene Situation anpassen

Ein allgemein gültiges Erfolgsrezept gibt es nicht. Du musst das Ganze individuell auf deine eigenen Rahmenbedingungen anpassen. Sei mutig und entschlossen. Vielleicht helfen dir folgende Tipps, den Schritt von der Voll- in die Teilzeitarbeit zu wagen:

  • Verschaffe dir einen Überblick zum Thema Vereinbarkeit. Lass dich allenfalls beraten.
  • Definiere das Verhältnis von Beruf und Familie. Welche Ziele möchtest du für dich und die Familie erreichen?
  • Kläre ab, ob und in welchem Rahmen du Unterstützung vom Arbeitgeber erwarten kannst. Oder ist allenfalls eine befristete Auszeit oder gar ein Stellenwechsel nötig?
  • Falls auch eine Weiterbildung für dich ein Thema ist, gilt es den Aufwand zum Lernen genügend zu berücksichtigen.
  • Sei dir der Sache sicher! Der Weg von der Vollzeitbeschäftigung hin zur Teilzeitbeschäftigung braucht Motivation und Leistungsvermögen. Auch mit Entbehrungen musst du rechnen. Der Start wird intensiv.
  • Mache dir Gedanken über bereits vorhandene Ressourcen in Bezug auf Helfer, Finanzen, Kinderbetreuer etc. Wo könnten diese allenfalls aktiviert werden?
  • Sei mutig – aber bleib realistisch!

Die Erfahrung anderer nutzen

Mach dir ein eigenes Bild anhand persönlicher Beispiele von Erwerbstätigen, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bereits geschafft haben. Weitere nützliche Links findest du unter jobundfamilie.ch oder plusplus.ch. Wage den Schritt in die Teilzeitbeschäftigung – auch wenn es vielleicht vorerst nur eine befristete Lösung gibt, der Mehrwert ist unbezahlbar!

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