7 Tipps gegen Uni-Stress

Gepostet 19.10.2015, Myriam Arnold

Vor Abschlussprüfungen bleibt die Freizeit vieler Studentinnen und Studenten auf der Strecke, was zu Stress-Symptomen führen kann. Sieben Tipps zeigen auf, wie man die Work-Life-Balance auch während dieser Ausnahmesituation aufrechterhalten kann.

Stress macht auf Dauer krank. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist auch für Studierende wichtig. (© Kite Rin / Fotolia.com)
Stress macht auf Dauer krank. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist auch für Studierende wichtig. (© Kite Rin / Fotolia.com)

„Für die Uni lerne ich am besten unter Zeitdruck“, erzählt die 24-jährige Nadine. „Erst wenn ich die tickende Uhr im Nacken habe, kann ich mich aufraffen.“ Wie Nadine geht es unzähligen Studentinnen und Studenten. Sobald die Schlussprüfungen anstehen, mutieren sie zu fleissigen Bienen.

Dass ein bisschen Druck generell die Leistung fördert, ist nichts Neues. Kommen zum hohen Lernpensum jedoch noch andere Verpflichtungen und Sorgen hinzu, beginnt der Kopf zu brummen und der Kreislauf zu rebellieren. Zu viel Stress ist ungesund. Viele Studierende (und auch andere, die sich mitten in einer Weiterbildung befinden) leiden unter Kopfweh, Rückenschmerzen, Schwindel bis hin zu Depressionen. Wenn man aber eine gute Balance zwischen Studium und Freizeit findet, schwinden auch die Stress-Symptome.

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Nadines bester Freundin ist diese Balance gelungen. Die 26-jährige Janine hat Rechtswissenschaften in Bern studiert und vor einem Jahr mit summa cum laude abgeschlossen. „Die Lernphasen waren lang und anstrengend, doch mit ein paar guten Methoden habe ich sie alle unbeschadet überstanden“, sagt Janine mit einem Augenzwinkern. Bildung-Schweiz.ch hat sie ihre Tipps und Tricks für eine bessere Work-Life-Balance verraten.

Stress den Garaus machen

  • Die Aus- bzw. Weiterbildung bereits ab dem ersten Semester ernst nehmen. Diese Grundhaltung nehme den Druck.
  • Dem Lern-Alltag Struktur geben. Janine empfiehlt, am Morgen jeweils zur selben Zeit aufzustehen. Man gewöhne sich schnell an diesen Rhythmus – was wiederum Kraft spart.
  • Lernplan erstellen. Bevor ziellos mit Büffeln begonnen wird, sei es ratsam, den gesamten Prüfungsstoff zu sichten und einen Lernplan zu erstellen. Pausen zwischendurch dürfen natürlich nicht fehlen.
  • Sich belohnen. Am Sonntag bis 11 Uhr ausschlafen, ein feines Dinner beim Lieblingsitaliener oder ein Schaumbad. Sich selbst nach einem erfolgreichen Lern-Tag zu belohnen, gebe für die nachfolgenden Lern-Etappen einen Motivationsschub.
  • Freundeskreise pflegen. Studierende neigen dazu, sich während der Lernphase in ihre Lernhöhle zu verkriechen. Menschlicher Kontakt ist aber für uns soziale Wesen enorm wichtig und darum auch in stressigen Zeiten aufrechtzuerhalten.
  • Bewegung. Schmerzt der Kopf? Zieht es im Rücken? Die Konzentration lässt nach? Dann sofort raus aus dem Sessel und ab ins Fitness. Bewegung hilft, Druck abzubauen und Denkblockaden zu lösen. Bei Janine hat es stets gewirkt.
  • Handy und Laptop ausschalten. Janine rät, ab und an die elektronischen Geräte auszuschalten und sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Facebook und Co. können auch mal warten. Die Zeit, in der man unerreichbar ist, ist für Körper und Geist eine Wohltat.

Was sind eure Tipps und Tricks gegen Prüfungsstress?

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