Ausbildungsinstitut perspectiva

Trauma-informiertes Coaching II

Anbieter

Ausbildungsinstitut perspectiva

Start

06.09.2021, 9 bis 17 Uhr

Dauer

2x2 Tage (Termine auf Website)

Ort

Auberg 9, 4051 Basel

Abschluss

Kein Abschluss


Hinweis zum Datenschutz

Kennen Sie das? Sie haben intensiv mit Ihrem/Ihrer Klient/in gearbeitet und auch Fortschritte erzielt, jedoch geht es „irgendwie“ nicht wirklich voran. Der Grund kann in unverarbeiteten traumatischen Lebensereignissen liegen, wie körperliche Gewalt, Vernachlässigung in der Kindheit, eine lebensbedrohliche Erkrankung, ein Unfall u.v.m. Die Folgen von Traumata gehen mit einer Fülle unspezifischer Symptome wie Konzentrationsstörungen, Dissoziation (Abspaltung) mangelnder Resilienz, Schlafstörungen, Suchtmittelmissbrauch, mangelnder Affekt- und Selbstregulation, Bindungs- und Beziehungsschwierigkeiten, depressiven Verstimmungen etc. einher. Nicht immer ist der Zusammenhang zwischen einem Trauma und den Fragestellungen, aufgrund derer ein/e Klient/in Hilfe sucht, auf den ersten Blick ersichtlich. Für jede/n professionelle/n Coach/in ist es daher von Vorteil, über die Folgen einer Traumatisierung Bescheid zu wissen, die Symptome zu erkennen, um im Coaching adäquat reagieren zu können.

Mit dem Wissen aus dieser Weiterbildung können Sie Ihre Klient/innen professionell aufklären, stabilisierende und orientierende Ansätze einsetzen und entscheiden, wann eine Empfehlung und Ermutigung für eine Traumatherapie angezeigt ist. Die Kombination aus einem, das berufliche Umfeld stabilisierenden Coaching und einer traumafokussierten Therapie ist für Menschen, die mit Traumafolgen zu kämpfen haben, von Vorteil. In dieser Zweierkonstellation können Sie in Zusammenarbeit mit einem Traumatherapeuten/einer Traumatherapeutin eine optimale Unterstützung bieten.

Ziele Block 3:

Sie lernen eine Fülle von Tools und Techniken kennen, die Sie flexibler im Handeln und im Begleiten Ihrer Klient/innen machen. Sie sind in der Lage, den/die Klient/in im Hier und Jetzt zu orientieren und sie/ihn zu stabilisieren. Wir widmen uns auch der Gesprächsführung im Umgang mit traumatisierten Klient/innen und reflektieren eine möglichst traumaferne Haltung.

Inhalte Block 3

  • Vertieftes Wissen über Dissoziation
  • Coaching- und Gesprächstechniken im Umgang mit traumatisierten Menschen
  • Mentalisierungsbasierte Haltung und Gesprächsführung
  • Erweiterte Stabilisierungstechniken
  • Ressourcetechniken
  • Distanztechniken
  • Affekt- und Selbstregulation sowie Selbstberuhigung
  • Körperorientierte Regulationsmöglichkeiten

Ziele Block 4:

Anhand Ihrer Fallbeispiele, die Sie am 3. Tag einbringen, erhalten Sie Feedback, reflektieren Ihr Vorgehen im Coaching, Ihren Einsatz von Stabilisierungs- und Ressourcetechniken. Im Fokus liegt neben der Methodenkompetenz die Beziehungsarbeit mit dem/der Klient/in ebenso wie das Reflektieren der eigenen Gefühle, Gedanken und der eigenen Betroffenheit. Der letzte Tag widmet sich dem Thema Gemeinsamkeiten und Unterschiede von traumainformiertem Coaching, Stressmanagement, Resilienzförderung und Burnoutprophylaxe. Zudem lernen Sie, wie Sie Führungskräfte in ihrem Bemühen, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu erhalten, unterstützen können.

Inhalte Block 4

  • Fallsupervision
  • Ego-State-Elemente im traumainformierten Coaching
  • Einsatz des neurophysiologischen Wissens im Bereich Resilienzförderung, Stressmanagement und Burnoutprophylaxe
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Stress, beziehungsbedingtem und traumatischem Stress – Relevanz für Führungskräfte und Teams
  • Coaching von Führungskräften im Bereich Stressmanagement der Mitarbeitenden – Führen mit sicherer Basis

Kontakt

Christian Krause
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