Mentaltraining

5 Gründe für die Aus- und Weiterbildung im Bereich Mentaltraining

  • Vielfältige Arbeitsmöglichkeiten von grossen Unternehmen bis zu sozialen Einrichtungen.
  • Zusammenarbeit mit Menschen, die an sich selbst arbeiten wollen, um grosse Ziele zu erreichen.
  • Gute Arbeitsmöglichkeiten als selbständiger Coach in kleinen Gruppen und mit Einzelpersonen.
  • Verschiedene methodische Ansätze für unterschiedliche Gruppen wie Sportler, Führungskräfte oder Kinder.
  • Ansätze der positiven Lebensgestaltung bringen den eigenen Körper in Einklang mit Seele und Geist.

Wer träumt nicht davon, in sich zu ruhen und in Übereinstimmung von Körper und Geist den Alltag gelassen zu bewältigen. Mentaltrainer machen es sich zur Aufgabe, mit ihren Klienten einen Weg zu einem solch optimalen Zusammenwirken von Körper und Seele zu finden. Ziel des Mentaltrainings ist es, eigene Handlungsmotivationen und emotionale Sperren zu erkennen. So leiten Mentaltrainer dazu an, diesen entgegenzuwirken und sich durch die geistige Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst näher zu kommen. Menschen in diesem Prozess der systematischen Auseinandersetzung mit Handlungsmotivationen zu unterstützen und zu einer gezielten Nutzung ihrer geistigen Fähigkeiten anzuleiten, ist die Aufgabe von Mentaltrainern.

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Frauen lesen in Büchern und schreiben.
Mentaltraining hilft sich besser in der Schule und der Arbeit zu konzentrieren.

Was Sie zu Mentaltraining wissen sollten

Entwickelt wurden die Grundzüge des Mentaltrainings in der Sportpsychologie. Damit Sportler in Wettkämpfen und unter Stress optimale Leistung erbringen, haben Psychologen ein Training ausgearbeitet, mit dem die Bewegungsabläufe unabhängig vom körperlichen Training durchgespielt werden. Das Mentaltraining trägt zur Verbesserung von Bewegungsabläufen bei, ohne dass diese im Verlauf der Übung tatsächlich durchgeführt werden. So wird der Körper geschont und der Geist trainiert. Je intensiver die Vorstellung gelingt, umso effizienter wirkt sich das Mentaltraining auf die Durchführung der Bewegungsabläufe aus.

Das Modell des sportlichen Mentaltrainings wird auf andere Handlungsabläufe im Beruf oder im privaten Bereich übertragen. Die mentale Auseinandersetzung mit Alltagssituationen oder mit problematischen sozialen Konstellationen hilft, Emotionen und die aus diesen resultierenden Handlungen zu verstehen. So werden Handlungsweisen kontrolliert. Auf diese Weise vermeiden Menschen nicht nur Konflikte, sondern gestalten zugleich kommunikative Prozesse produktiv.

Als Mentaltrainer führen Sie in die systematische Auseinandersetzung mit Gefühlen und Handlungen ein. Ihre Aufgabe besteht darin, Blockaden zu erkennen und dazu anzuleiten, diese zu lösen. Zugleich verstärkt das Mentaltraining positive Impulse und leitet zum positiven Denken an. Die Selbsterkenntnis des Klienten ist der erste Weg zu einem Selbstmanagement, das Körper und Geist in Einklang bringt.

Wie in der Sportpsychologie ist auch im allgemeinen Mentaltraining ein methodisch fundiertes Vorgehen wichtig. Dazu greift der Mentaltrainer auf unterschiedliche Methoden zurück. Konzentrations- und Entspannungsübungen, Meditation, Visualisierung und die Gesprächstherapie gehören zu seinem Handwerkszeug.

Unterschiedliche Unternehmen und Einrichtungen beschäftigen Mentaltrainer. Vom Fitness-Studio über den Spitzensport bis zu Beratungsfirmen kommen sie zum Einsatz. Mit der Mentaltrainer Ausbildung erwerben Sie eine hervorragende Zusatzqualifikation in unterschiedlichen Berufsfeldern. Auch bei der Bewerbung auf eine Stelle als Führungskraft ist die Weiterbildung im Bereich Mentaltraining von Vorteil. Damit zeigen Sie, dass Sie über Menschenkenntnis verfügen und Abläufe optimieren können.

Als Mentaltrainer arbeiten Sie mit unterschiedlichen Personengruppen zusammen: vom Hochleistungssportler über Führungskräften bis hin zu Menschen mit psychischen Blockaden. Sie beraten und betreuen unterschiedlichste Gruppen. Wenn Sie Spass an einer vielfältigen Aufgabe haben, ist die Mentaltrainer Ausbildung für Sie das passende Weiterbildungsangebot.

„Meist beginnt die Ausbildung im Mentaltraining mit Methoden, die zur Entwicklung einer harmonischen Beziehung von Körper und Seele beitragen.“

Um was geht es bei der Mentaltrainer Ausbildung?

Mentaltrainer ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Daher haben Mentaltrainer in der Regel eine Ausbildung in einem anderen Fach abgeschlossen. Im Mentaltraining gibt es verschiedene Schwerpunktsetzungen. Neben der Sportpsychologie ist das Mentaltraining in der beruflichen Entwicklung von Führungskräften sinnvoll. Es vermittelt ihnen Durchsetzungskraft in Verhandlungen und in Stresssituationen. Grundsätzlich bringt das Coaching mit dem Ziel eigene Verhaltensmuster zu verstehen und Stärken zu entdecken für jeden Vorteile.

Wer eine Mentaltrainer Ausbildung absolvieren möchte, muss kein Psychologe oder Hochleistungssportler sein. Wichtig für die Arbeit als Mentaltrainer ist ein grundsätzliches Interesse für Psychologie. Darüber hinaus sind ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen und der Wunsch, andere in ihrer Entwicklung zu unterstützen, von Vorteil.

Die Mentaltrainer Ausbildung ist nicht eidgenössisch geregelt. Es gibt eine ganze Reihe von Anbietern, die ein strukturiertes Aus- und Weiterbildungsangebot im Bereich Mentaltraining entwickelt haben. Zwar setzen diese die Schwerpunkte der Ausbildung jeweils anders, im Grossen und Ganzen werden nach einer Einführung in die Grundlagen der Psychologie folgende Themenbereiche behandelt:

Meist beginnt die Ausbildung im Mentaltraining mit Methoden, die zur Entwicklung einer harmonischen Beziehung von Körper und Seele beitragen. Neben Atemtechniken und aus dem Yoga entlehnten Entspannungsübungen umfasst dieser Teil der Ausbildung eine allgemeine Einführung in ausgewählte Sportwissenschaften und das psychomotorische Training.

In einem zweiten, stärker psychologisch geprägten Studienbereich stehen die kognitiven Fähigkeiten im Zentrum der theoretischen Arbeit. Sie erhalten eine Einführung in verschiedene Techniken. Unter anderem stehen hier das autogene Training, das kognitive Training oder das Psychoregenerationstraining auf dem Lehrplan. Ziel ist der bewusste Einsatz geistiger Fähigkeiten für die Gestaltung des Alltags und die Erkundung der eigenen Emotionen. Sie lernen, wie Sie als Mentaltrainer den Zugang zu Ihren Klienten finden. So können Sie diese anleiten, sich selbst zu verstehen und zu heilen.

Ein wichtiger Studienbereich und unentbehrlich für die Arbeit als Mentaltrainer sind kommunikative Kompetenzen. Neben der Einführung in die Gesprächsführung lernen Sie hier die Grundlagen der Entwicklung von Beratungskonzepten und der Gestaltung von Workshops kennen. Dieser Teil der Ausbildung führt zur praktischen Arbeit mit den Klienten hin. Die erarbeiteten didaktischen Modelle passen Sie mit etwas Erfahrung an Ihre individuelle Arbeitsweise an.

Die Ausbildung im Mentaltraining wird als Fernstudium oder in aufeinander aufbauenden Workshops berufsbegleitend angeboten. Voraussetzung ist eine Berufsausbildung oder ein vorhergehendes Studium. Die Anforderungen variieren von Anbieter zu Anbieter. Diese benennen ihre Anforderungen und prüfen jede Bewerbung.

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Mentaltraining wird auch viel im Spitzensport verwendet.

 

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