Bildung, die einen weiterbringt

So machst du Notizen mit System

Gepostet 24.11.2017, Martina Schuler

Der Stoff ist schnell wieder vergessen, wenn man in einer Vorlesung sitzt und nur zuhört. Deshalb ist es ein wichtiges Studiengebot, Notizen zu machen. Und damit sich die Notizen nicht nur stapeln, sondern auch beim Lernen nützlich sind, braucht es ein System dahinter.

Notizen machen vereinfacht das Zusammenfassen und Lernen. (© PhotoSG / Fotolia)
Notizen machen vereinfacht das Zusammenfassen und Lernen. (© PhotoSG /Fotolia)

Du sitzt in einer Vorlesung und willst nicht nur den Anschluss behalten, sondern auch die offenen Fragen beantworten können und dich optimal auf die Prüfung vorbereiten. Das heisst, aktives Zuhören ist gefragt. Damit hast du den ersten Lernschritt bereits getan. Weiter solltest du nicht nur Sätze im allfällig vorhandenen Skript unterstreichen. Das ist nämlich überhaupt nicht nachhaltig und bringt nicht viel. Weitaus effektiver ist es, eigene Notizen in Form von Stichworten zu machen. Wir haben dazu ein paar Tipps.

Worauf es ankommt beim Notizen machen

Die in der Vorlesung gemachten Notizen dürfen nicht in irgendeiner Schublade verschwinden, sondern du solltest diese mit System nachbearbeiten, zusammenfassen und unbedingt mit einem Datum versehen. Wie du das schaffst, erklären wir dir hier:

  1. Teile das Blatt in drei Bereiche auf. Damit arbeitest du mit der sogenannten Cornell-Methode. Der grösste Teil wird für Notizen benutzt, ein kleiner Bereich ist für Fragen und Stichworte vorgesehen und zuunterst ist noch Platz für die Zusammenfassung.
  2. Schreibe das Blatt nicht randvoll. Es ist nützlich, noch freien Platz für Anmerkungen oder Ergänzungen zu haben. Und übersichtlicher ist es auch.
  3. Schreibe das Gehörte mit eigenen Worten auf. Das zeigt dir, ob du die Zusammenhänge verstanden hast. Nur Definitionen solltest du 1:1 notieren.

Gut notiert ist halb gelernt

Wenn du all diese Tipps zum Notizen machen umgesetzt hast, ist bereits ein grosser Schritt zur Prüfungsvorbereitung getan. Lass dir die zum Schluss noch offenen Fragen beantworten, indem du zum Beispiel eine Sprechstunde des Dozenten besuchst. Denn dazu werden sie angeboten und du trittst erst noch aus dem Schatten deiner Prüfungsnummer. Die Antworten kannst du im Anschluss auf deinen Notizen ergänzen. Damit hast du die perfekte Lernvorlage erstellt, das ist bereits die halbe Miete. Nun muss das Ganze nur noch vom Papier in den Kopf – et voilà!

Ähnliche Beiträge

Mehr zum Thema

Beratung Coaching