Wer bietet in der Schweiz ein SVEB Zertifikat an?

Warum sich der Erwerb eines SVEB-Zertifikats lohnt

  • Fachbereichunabhängige Qualifizierung für die Weiterbildung von Erwachsenen
  • keine bereits erworbenen Zertifikate erforderlich
  • Weiterbildung in Teilzeit
  • Zwei mögliche Zertifikate: Kursleiter/in und Praxisausbilder/in
  • staatlich anerkanntes Zertifikat
  • Vorstufe zum eidg. Fachausweis Ausbilder

Was ist SVEB?

In der heutigen Zeit ist es üblich, dass sich Erwachsene entscheiden, sich beruflich neu zu orientieren oder weiterzubilden. Damit sie dieses Ziel erreichen können, werden professionelle Ausbilder/innen für Erwachsene benötigt. Doch auch diese müssen für diese Tätigkeit ausgebildet werden. Der SVEB ist der Schweizerische Dachverband für Weiterbildung, der private und staatliche Anbieter, innerbetriebliche Weiterbildungsabteilungen, Verbände und Einzelpersonen vereinigt. Er ist in allen drei Sprachregionen der Schweiz tätig. Im Rahmen des Weiterbildungsgesetzes unterstützt der SVEB mit seinem Programm die Weiterbildung zum/r Ausbilder/in von Erwachsenen. Der SVEB wirkt dabei als Vertreter seiner Mitglieder auf politischer, gesellschaftlicher und fachlicher Ebene. Im Fokus stehen die Förderung der Grundkompetenzen Erwachsener, ebenso wie Qualitätssicherung und -entwicklung. Während zum Beispiel grössere Unternehmen in der Regel eine eigene Weiterbildungsabteilung besitzen, ist das in kleineren Betrieben meist nicht der Fall. Der SVEB hat sich zur Aufgabe gemacht, kleine Unternehmen in dieser Hinsicht besser zu vernetzen und zu beraten. Ein weiteres Ziel ist die internationale Arbeit und Vernetzung. Das System des SVEB nennt sich Ausbildung von Ausbildenden, kurz AdA. In diesem System ist das SVEB-Zertifikat der erste Schritt zum/r Ausbilder/in von Erwachsenen in der Schweiz.

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Welche Möglichkeiten gibt es für ein SVEB-Zertifikat in der Schweiz?

Für eine Weiterbildung in der Schweiz ist der SVEB die richtige Anlaufstelle. Die Ausbildung zum/r Ausbilder/in von Erwachsenen im Rahmen des SVEB sind staatlich anerkannt. Damit spielt der SVEB eine wichtige Rolle in der Qualitätssicherung der Ausbildung von Erwachsenen. Die Weiterbildungsmassnahmen eignen sich für Personen, die methodische und didaktische Grundkenntnisse im Unterrichten von Erwachsenen erwerben möchten. Ziel ist das SVEB-Diplom "Kursleiter/in" oder "Praxisausbilder/in". Ersteres eignet sich für Menschen, die vorwiegend Gruppen unterrichten. Wer vor allem Einzelpersonen beim Lernen begleitet, entscheidet sich am besten für den Lehrgang "Praxisausbilder/in". In der Schweiz gibt es Weiterbildungsangebote an verschiedenen Stellen. Um einen solchen Lehrgang zu absolvieren, können Sie sich an einen beliebige Weiterbildungsanbieter des SVEB wenden. Die Weiterbildungsanbieter setzen sich aus privatwirtschaftlichen Unternehmen und privaten Anbietern zusammen.

Für wen eignet sich ein SVEB-Zertifikat?

Fachwissen ist eine wichtige Seite des Berufslebens. Sollten Sie den Wunsch haben, Ihr Wissen an andere Personen weiterzugeben, sind zudem pädagogische Fähigkeiten vonnöten. Nicht jede/r Fachmann/Fachfrau besitzt diese, sie wollen gelernt sein. Dazu kommt die Kompetenz, Lehrveranstaltungen zu planen und Konzepte und Lehrmittel vorzubereiten. Ein erfolgreicher Ausbilder vereint diese drei Kompetenzen. Lehrveranstaltungen mit Erwachsenen unterscheiden sich in den Anforderungen grundlegend von solchen mit Kindern und Jugendlichen. Ein weiterer Unterschied besteht zwischen dem Unterrichten von Gruppen und der Lernbegleitung einzelner Personen. Erwachsene mit ihren Erfahrungen und Vorkenntnissen aus unterschiedlichen Bereichen brauchen individuelle Betreuung. Nur so ist gewährleistet, dass die Auszubildenden ihre Fähigkeiten maximal ausbauen und einzusetzen lernen. Der SVEB setzt sich für die Verbindung dieser Qualitäten bei den Ausbilder/innen ein. Die Lehrgänge des SVEB eignen sich für Kursleitende, Fachleute und Führungspersonen. Das heisst, jeder, der sich mit der Weiterbildung von Erwachsenen beschäftigt, kann unabhängig vom eigenen Fachbereich ein Zertifikat des SVEB erwerben. Dabei sind die Lehrgänge des SVEB nicht auf Personen aus Unternehmen begrenzt: Auch wer vorher in Wissenschaft und Forschung tätig war, kann seine theoretischen Kenntnisse in praktische Fähigkeiten umwandeln.

Weitere Hinweise

Voraussetzung für ein Zertifikat des SVEB ist Fachkompetenz in einem Fachbereich. Einen klaren Vorteil besitzen Sie, wenn Sie in der Vergangenheit Lehrgänge geleitet haben oder dies parallel zu den Lehrmodulen des SVEB tun. Sie können die Ausbildung zum/r Kursleiter/in und zum/r Praxisausbilder/in in Teilzeit durchführen. Die Weiterbildung lässt sich somit gut in den Arbeitsalltag integrieren. Grundlage für den Abschluss sind theoretische und praktische Kenntnisse. Das theoretische Ausbildungsmodul ist über vier Monate verteilt und beinhaltet sowohl Präsenzzeit im Kurs als auch Selbststudium. Zudem ist ein Praxisnachweis von zwei Jahren Tätigkeit erforderlich, um das Zertifikat zu erhalten. Falls Sie den Ausweis als Berufsbildner erworben haben, lässt sich dieser an die Ausbildung anrechnen. Mit dem Zertifikat des SVEB ist Ihr Ausbildungsweg jedoch nicht abgeschlossen. Wenn Sie vorhaben, sich noch intensiver mit der Weiterbildung von Erwachsenen zu beschäftigen, können Sie überlegen, weitere Schritte in dieser Hinsicht zu unternehmen und Ihre Qualifikationen zu vertiefen. Es ist zum Beispiel möglich, zum Modul "Praxisausbilder/in" Ergänzungsseminare zum "Kursleiter/in" durchzuführen. Der Zeitaufwand ist grösser, verdoppelt sich jedoch nicht. Die beiden Zertifikate sind Grundlage für den "eidg. Fachausweis Ausbilder/in".

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