«New Workplace» ist die Zukunft

Gepostet 26.05.2020, Ronny Arnold

Viele Unternehmen haben die Digitalisierung vernach­lässigt. Durch die Corona-Krise könnte sie neuen Schub erhalten.

Im «New Workplace» sind auch Lounges oder Espressobars gute Räumlichkeiten für Meetings. (Unsplash)
Im «New Workplace» sind auch Lounges oder Espressobars gute Räumlichkeiten für Meetings. (Unsplash)

«Die aktuelle Krise zeigt, dass digitalisierte Unternehmen klar im Vorteil sind, weil sie viel schneller neue Wege gehen können», sagt Peter Kupper, CEO der Digicomp Academy. Und er ergänzt: «Das betrifft aber nicht nur die Riesen am Markt, sondern auch KMU.» Tatsächlich hat sich vielerorts in den letzten Wochen gezeigt, wie viel Potenzial in der Digitalisierung eigentlich liegen würde. So gehörten Videokonferenzen auch in kleineren Unternehmen plötzlich zum Alltag, Museen machen ihre Ausstellungen virtuell zugänglich, und kleine Restaurants stellten innerhalb weniger Tage Lieferservices auf die Beine. Peter Kupper ist überzeugt: «Die Akzeptanz digitaler Lösungen ist viel grösser als wir gedacht haben. Viele in der Krise geborene Ideen werden uns erhalten bleiben.» Die Situation sollte auch als Chance gesehen werden, beispielsweise in neue Formen der Zusammenarbeit zu investieren.  

Empfohlene Angebote

«New Workplace» ist eine dieser Formen, welche zuletzt immer wichtiger wurde. Gemeint ist damit eine Kombination aus modernem Arbeitsplatzkonzept und flexiblen Arbeitsorten und Arbeitszeiten. Aktivitätsorientierte Büroräume ermöglichen es den Mitarbeitenden, sich genau den Ort zu suchen, der für ihre Anliegen optimal ist. Das sind zum Beispiel Räume für konzen­trierte Arbeiten, interaktive Gruppenarbeit, informelle Treffen (Lounges etc.) oder für Ruhe und Regeneration. Dieser Trend wird sich auch nach der Pandemie fortsetzen, weil viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer jetzt gerade die Vorteile kennenlernen. Gleichzeitig verlangt dieses Arbeitsplatzkonzept neue Kompetenzen. «Mitarbeiter müssen lernen, digitale Tools zur virtuellen Zusammenarbeit effizient und produktiv zu nutzen. Neben dem technischen Know-how sind die Selbstverantwortung und das Selbstmanagement der Mitarbeitenden wichtige Fähigkeiten, die jetzt gefördert werden sollten», empfiehlt Peter Kupper. Der CEO der Digicomp rät deshalb, gerade jetzt in die Weiterbildung zu investieren: «Egal ob Unternehmen oder Einzelpersonen, wer digital fit ist, hat in Zukunft einen grossen Wettbewerbsvorteil.» 

Kooperation Bildung-Schweiz.ch & 20 Minuten

Dieser Beitrag wurde von Bildung-Schweiz.ch in Zusammenarbeit mit 20 Minuten erstellt.

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