Mit Feng Shui deinen Arbeitsplatz inspirieren

Gepostet 29.11.2018, Gabriel Aeschbacher

Passend eingerichtet, fördert der Platz im Büro Kreativität und Leistung. Ein paar Handgriffe nur - und die Atmosphäre wirkt luftiger und freundlicher.

Zwei Tage in eine Feng Shui-Weiterbildung investieren - und man kennt die Grundprinzipien, um mit Farbe Stimmungen zu schaffen. (Quelle: Fotolia)
Zwei Tage in eine Feng Shui-Weiterbildung investieren - und man kennt die Grundprinzipien, um mit Farbe Stimmungen zu schaffen. (Quelle: Fotolia)

Das Pult im kleinen Zimmer an die dunkle Wand gestellt, kein direktes Tageslicht und gleich neben dem Schreibtisch ein massiver Holzschrank, der einen zu erschlagen droht. Nein, der Arbeitsplatz von Martin Müller* ist keine Augenweide – und aus Feng Shui-Optik gar blanker Horror.

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In der heutigen Zeit gehe es vor allem darum, den Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren sowie die Konzentration zu erhöhen, sagt Dominik F. Rollé, der seit 1996 Feng Shui-Ausbildungen anbietet. „Damit dies gelingt, braucht es Ruhe im Rücken.“ Steht der eingangs erwähnte Holzschrank am richtigen Ort, wird Ablenkung und Zerstreutheit reduziert. Dominik F. Rollé empfiehlt Martin Müller zudem, den Tisch nicht an eine Wand zu stellen, „denn der freie Blick in den Raum sorgt dafür, dass sich jede Arbeit kontinuierlich weiterentwickeln kann.“ Ansonsten hätte man im wahrsten Sinne des Wortes ein Brett vor dem Kopf, schmunzelt der Experte. Doch es ist nicht nur die Raumeinteilung, die einen besser und effizienter arbeiten lässt. Auch die Arbeitsfläche ist von Bedeutung. Sie sollte mit nur zwei Ablageflächen bestückt sein. Links, was noch zu erledigen, rechts, was schon bearbeitet worden ist. Zu viele Dossiers erhöhten den Druck, weiss Dominik F. Rollé aus Erfahrung.

In vier Schritten zum perfekten Arbeitsplatz 

  • Stelle den Schreibtisch nicht an eine Wand 
  • Sorge für einen freien Blick in den Raum 
  • Stelle sicher, dass dein Schreibtisch stets aufgeräumt ist 
  • Richte dich so ein, dass du einen möglichst freien Blick zur Türe hast

 

Und wie steht es mit dem viel zitierten Blick aus dem Fenster, welchen Nadja Betschart* so sehr mag, weil sie dann die vor ihr weidenden Kühe sieht? Auch hier ist Vorsicht geboten. Wer zusätzlich freien Blick zur Türe habe, werde leichter zu realisierbaren Lösungen finden, als wer zum Fenster hinausschaue, gibt Dominik F. Rollé zu bedenken. Aus- und Weiterbildungen in Sachen Feng Shui vermitteln konkrete Inputs, so dass man in einem Grundlagenkurs zum Beispiel etwas darüber erfahren kann, wie Räume richtig atmen oder wie ein stimmiges Einrichtungskonzept ausschaut.

*Name der Redaktion bekannt 

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