ICT-Angriffe gekonnt abwehren

Gepostet 31.08.2014, Gabriel Aeschbacher

Wer am PC arbeitet, ist vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt. Viren oder Trojaner können den Computer lahmlegen. ICT-Sicherheit und -Beschaffung sind hierbei zentrale Stichworte, mit denen sich verschiedene Lehrgänge auseinandersetzen.

ICT-Angriffsversuche sind unvermeidbar. Wer sich zu verteidigen weiss und entsprechend Schutzvorkehrungen trifft, ist sicherer. (© KoMa / Fotolia.com)
ICT-Angriffsversuche sind unvermeidbar. Wer sich zu verteidigen weiss und entsprechend Schutzvorkehrungen trifft, ist sicherer. (© KoMa / Fotolia.com)

Tamara I.* erledigt für ihren Arbeitgeber, ein klassisches KMU, die Buchhaltung. Deshalb kümmert sie sich auch um die Löhne aller Angestellten. Als Tamara neulich das Computer-Programm, womit sie die Buchhaltung führt, nicht mehr bedienen konnte, rief sie den Support. „Dieses Problem ist uns bekannt“, sagt Ivan H.*, der sich als IT­-Fachmann eines Software­-Unternehmens unter anderem solchen Supportfällen annimmt. „Bereits eine normal erscheinende E-Mail kann sich als Trojanisches Pferd entpuppen und den Computer angreifen. Und so natürlich erheblichen Schaden anrichten.“ Das sei schon privat äusserst mühselig, vielmehr aber noch, wenn es sich wie im Fall von Tamara um den Computer des Arbeitgebers handelt.

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Vorsichtsmassnahmen ergreifen

Ivan H. rät privaten PC-Benutzern deshalb, sich mit Anti Viren-Programmen auszustatten. „Für den normalen Gebrauch zu Hause genügen diese Softwares in der Regel.“ In grösseren Betrieben würden sich beispielsweise hauseigene IT-Fachleute um die Sicherheit kümmern und Daten extern abspeichern – wenn nötig sogar doppelt oder gar dreifach. „Grössere Firmen können sich es in der heutigen Zeit einfach nicht mehr leisten, elektronische Daten auch nicht verfügbar zu haben, auch wenn die Störung nur von kurzer Dauer ist“, sagt Ivan H. Darum sei in dieser Hinsicht ein derart grosser Aufwand angebracht und sinnvoll.

ICT-Sicherheit zu erhöhen wissen

Deshalb ist es empfehlenswert, bereits bei der Beschaffung von Informations- und Kommunikationstechnologien (kurz ICT) genau hinzuschauen und die sich stellenden Herausforderungen gezielt anzugehen. Hierfür gibt es eine breite Palette an Informationsmöglichkeiten. So werden zum Beispiel während vier Weiterbildungstagen der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern Fragen zur ICT-­Beschaffung sowie zu Wartungs-­ und Supportverträgen be- und durchleuchtet. Einen tieferen Einblick in die ICT erhält man des Weiteren im berufsbegleitenden CAS­-Studiengang mit Start im Frühling 2016.

*Namen durch Redaktion geändert

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