Studenten-Austausch mit AAA

Gepostet 16.04.2014, Bruno Manz

Top-Universitäten in Europa wollen keinen Studenten-Austausch mit der Schweiz. Jetzt sind die Schweizer Universitäten in Amerika, Asien und Afrika fündig geworden.

Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative ist mit der EU betreffend Studentenaustausch nicht mehr gut Kirschen essen. (© Franz Pfluegl / Fotolia.com)
Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative ist mit der EU betreffend Studentenaustausch nicht mehr gut Kirschen essen. (© Franz Pfluegl / Fotolia.com)

Während Schweizer Diplomaten mit der Europäischen Union über eine Wiederaufnahme des Studenten-Austausch-Programms Erasmus+ verhandeln, suchen Schweizer Universitäten bereits nach Alternativen, wie die „Schweiz am Sonntag“ am 12. April 2014 berichtet. Seit mehrere europäische Top-Universitäten einen Studenten-Austausch mit der Schweiz ablehnen, beabsichtigt beispielsweise die Universität Basel nun, verstärkt mit Hochschulen ausserhalb Europas zusammenarbeiten. Konkret strebt man eine langfristige Partnerschaft mit der University Cape Town in Südafrika sowie Virginia Tech in den USA an. Eine Zusammenarbeit wird ausserdem mit einer chinesischen Universität vorangetrieben. Dadurch ist es Studentinnen und Studenten möglich, ein Jahr an einer Partneruniversität zu studieren.

Auch die ETH plant

Ebenfalls die ETH Zürich hat vielversprechende Pläne. Gleich vier zusätzliche Länder könnten in Zukunft mit der Hochschule kooperieren. Im Juni 2014 findet in Singapur ein von der ETH organisierter Workshop statt, an dem mit Thailand, Indonesien, Malaysia und Vietnam über eine Forschungszusammenarbeit diskutiert wird. Seit der Eröffnung des ETH-Standorts in Singapur im Jahr 2010 konzentriert sich die Hochschule auf den Raum Asien.

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