Rhetorik ist die Kunst der klugen Worte

Gepostet 28.03.2018, Gabriel Aeschbacher

Reden, ohne die Zuhörenden zu langweilen, ist das Geheimnis der Rhetorik. Wir geben dir die besten Tipps, damit deine Rede zum durchschlagenden Erfolg wird.

Übung macht den Meister, denn ein brillanter Rhetoriker kann jedermann werden! (pexels.com)
Übung macht den Meister, denn ein brillanter Rhetoriker kann jedermann werden! (pexels.com)

Patrik W.* hat zittrige Knie. Die Arbeit an der Hotelfachschule ist zwar geschrieben, das Herzstück aber – die Präsentation vor einem breiten Publikum – steht noch aus. Und hier liegt der Haken an der Sache. «Ich habe zwar eine grosse Ahnung davon, wie man eine Arbeit schreibt, mir fehlt aber die Erfahrung, wie ich das packend rüberbringen kann».

Weniger ist mehr

Da kommen Tipps vom Experten wie gerufen, denn in der Tat kennen wir die Momente, wo wir – mehr oder weniger gelangweilt – einem Vortrag lauschen müssen. Rhetorik-Experte Wolfgang Wellstein appelliert daran, sein Redeziel genau zu definieren. «Ich muss mir überlegen, was das Publikum auch später noch wissen soll». Dann geht es an die Umsetzung und an die Freude, welche auch die Zuhörer spüren möchten. «Wichtig ist, kurz vor dem Redestart, Kontakt mit freundlichen Gesichtern im Publikum aufzunehmen und zu lächeln», sagt Wolfgang Wellstein. Und natürlich geht es auch darum, die Zuhörer bei Laune zu halten. Bestens würde das gelingen, wenn man mit kurzen Sätzen operieren würde. «Dazu helfen eine aktive Sprache und Sprachbilder sowie Vergleiche», so der Experte weiter. Und schliesslich sei ganz wichtig, das Publikum nicht zu überfordern. Deshalb rät Wolfgang Wellstein dazu, sich und den Zuhörern ab und zu eine kleine Pause zu gönnen.

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Übung macht den Meister

Patrick W. hat die Feuerprobe inzwischen bestanden. Noch weiss er nicht, wie das Ergebnis ausgefallen ist. Er glaubt jedoch, zumindest wohlwollenden Applaus ausgemacht zu haben. Für das nächste Mal will er (noch) früher an die Planung gehen und (noch) mehr üben. Und hier liegt das Einfache eigentlich ganz nahe, denn das Vortragen vor anderen ist das eine, die Übung vor dem Spiegel das andere. Und bitte nicht vergessen: Auch die Zeitlimite ist im Auge zu behalten. Nichts ist ärgerlicher, als die geplante Redezeit zu überziehen und die Zuhörenden zu langweilen! 

*Name der Redaktion bekannt 

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