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Barrierefreie Kommunikation baut Brücken

Gepostet 01.08.2019, Bildung Schweiz

Menschen mit Behinderung haben oft keinen Zugang zu für sie relevanten Informationen und können somit nicht umfassend an der Gesellschaft teilhaben. Adressatengerechte und barrierefreie Kommunikation ist eine Möglichkeit, dem zu begegnen. Damit barrierefreie Kommunikation gelingt, braucht es entsprechende Grundlagen und Handlungskompetenzen.

Klartext zu sprechen, ist auch für Nichtbehinderte oft eine grosse Herausforderung. (© Fotolia)
Klartext zu sprechen, ist auch für Nichtbehinderte oft eine grosse Herausforderung. (© Fotolia)

Barrierefreie Kommunikation richtig anpacken
Jahn Graf (29), seit Geburt und auf Grund einer spastischen Lähmung auf den Rollstuhl angewiesen, hat im Alltag aber kaum Kommunikationsprobleme. Der Youtuber, der im Rahmen der Sendung "Tabu" ab 18. August auf SRF TV zu sehen ist, kennt jedoch die Schwierigkeiten und findet gut, dass die Anliegen von Menschen mit Behinderung in der Schweiz mehr und mehr Gehör finden. Und nun tut sich auch auf der Weiterbildungsebene bezüglich Kommunikation etwas, denn spätestens seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention erhält die Forderung nach einem gleichberechtigten, barrierefreien Zugang zu Information und Kommunikation für alle in der Schweiz zunehmend mehr Raum und Gewicht.

Klar und verständlich kommunizieren - ein Hauptanliegen des CAS. (zvg / FHNW)
Klar und verständlich kommunizieren - ein Hauptanliegen des CAS. (zvg / FHNW)

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Der ungehinderte Zugang zu Information und Kommunikation ist allerdings nicht nur für Menschen mit einer Behinderung ein zentrales Anliegen: Auch für andere gesellschaftliche Gruppen sind Informationen oft in einer für sie nur schwer oder gar nicht zugänglichen Form oder Sprache verfügbar. Dies führt dazu, dass sie in ihrer Teilhabe an den entsprechenden gesellschaftlichen Bereichen behindert werden.

Bild: (© iStock/Getty Images Plus/Valsur)
Bild: (© iStock/Getty Images Plus/Valsur)
Und genau hier setzt das CAS-Programm «Adressatengerechte und barrierefreie Kommunikation» an und vermittelt Grundlagen und Handlungskompetenzen zur Gestaltung von adressatengerechter und barrierefreier Kommunikation. 

Wer soll diesen CAS in Angriff nehmen? 

Die Ausbildung richtet sich an Personen aus dem Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit, die Adressatinnen und Adressaten über die übliche Form der Kommunikation schwer erreichen.

Ebenso angesprochen sind Personen aus der Verwaltung, öffentlichen Ämtern oder privaten Stellen, die komplexe Informationen bereitstellen.

Im Weiteren angesprochen sind Personen, die in öffentlichen oder privaten Stellen tätig sind und systematisch eine adressatengerechte, barrierefreie Kommunikation sicherstellen möchten. 

 

Zu einer inhaltsreichen Weiterbildung gehören verschiedene Lehr- und Lernformen: Referate, Arbeit im Seminarstil, Gruppenarbeiten, Literaturstudium, Übungen, Projektarbeit, Einzel- und Gruppenarbeiten sowie Präsentationen wechseln sich ab. 

CAS Adressatengerechte und barrierefreie Kommunikation / Modulübersicht 

Modul 1 / Einführung und rechtliche Grundlagen
Modul 2 / Adressatengerechte Kommunikation für verschiedene Zielgruppen
Modul 3 / Leichte Sprache
Modul 4 / Verständlich sprechen
Modul 5 / Visualisieren
Modul 6 / Barrierefreies Web
Modul 7 / Barrierefreie Dokumente 
Modul 8 / Implementierung adressatengerechter und barrierefreier Kommunikation 

- Alle Module können einzeln gebucht und von maximal 20 Teilnehmenden besucht werden
- Das gesamte CAS-Programm kostet CHF 7000, Unterlagen inklusive
- Der Gesamtaufwand beträgt 450 Stunden 
- Wer sämtliche Vorgaben erfüllt, bekommt 15 ECTS-Kreditpunkte 

 

Das neue CAS-Programm «Adressatengerechte und barrierefreie Kommunikation» ist auch ein Wahlpflicht-CAS-Programm des MAS «Behinderung und Partizipation». Es bestehen zudem Anschlussmöglichkeiten an weitere Angebote der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. 

Und was sagt der Experte dazu? Der eingangs erwähnte Youtuber Jahn Graf meint, dass die aufgeführten Module Sinn machen - und schiebt nach, "dass ich alles gut finde, was Personen mit Behinderungen im Alltag einen konkreten Nutzen bringt."

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