Wer bietet in der Schweiz eine Homöopathie Ausbildung an?

Gründe, die für eine Homöopathie Ausbildung sprechen:

  • Homöopathie vermittelt ein ganzheitliches, alternativmedizinisches Konzept;
  • lehrt Sie Krankheiten mit Arzneien zu therapieren, die ähnliche Symptome hervorrufen wie die Krankheit selbst;
  • hat die Selbstheilungskräfte des Patienten im Blick;
  • bietet vielseitige und spannende Tätigkeitsfelder und gute Berufsaussichten.

Sie haben medizinische Vorkenntnisse und interessieren sich für ganzheitliche alternativmedizinische Heilmethoden? Dann ist eine Homöopathie Ausbildung sicher ein attraktives Angebot für Sie. In Ihrer Homöopathie Ausbildung lernen Sie, den ganzen Menschen im Blick zu haben und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Wirkstoffe in den homöopathischen Tabletten, Tinkturen oder Globuli sind sehr gering dosiert, daher auch ohne Nebenwirkungen. Ihre Homöopathie Ausbildung zeigt Ihnen Wege auf, Ihre Patienten sanft und nachhaltig zu heilen. Ihre Homöopathie Ausbildung vermittelt Ihnen ein Heilverfahren, mit dem seit über 200 Jahren Patienten gute Erfahrungen gemacht haben.

In der Schweiz gibt es knapp 30 Anbieter, die eine zertifizierte Homöopathie Ausbildung als Komplettlehrgang oder Zusatzqualifikation anbieten. Darüber hinaus gibt es auch anerkannte Kurse im Bereich Tierhomöopathie.

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Homöopathie - Was ist das?

Der Name Homöopathie kommt aus dem Griechischen. Homoion bedeutet "Gleich" und Pathos heisst "Leiden". Der deutsche Arzt und Apotheker Samuel Hahnemann erfand diesen Begriff Ende des 18.Jahrhunderts. Er beschreibt treffend den medizinischen Grundsatz, den Hahnemann aufgestellt hatte. Demzufolge heilt nämlich "Ähnliches Ähnliches", das heisst, dass die Inhaltsstoffe einer homöopathischen Medizin die gleichen Symptome hervorrufen wie das Krankheitsbild. Substanzen oder Arzneien, die in einer hohen Dosierung eine ähnliche Krankheit hervorrufen, die der Patient zeigt, verabreicht der homöopathische Arzt in aufbereiteter Form und in sehr kleinen Mengen. Als Beispiel - sehr viel mehr lernen Sie in Ihrer Homöopathie Ausbildung kennen - sei hier die Küchenzwiebel genannt. Wenn wir sie in der Küche aufschneiden, läuft uns die Nase und die Augen tränen. In verdünnter Form gilt allium cepa, die Küchenzwiebel, als ein homöopathisches Medikament gegen Heuschnupfen mit ähnlichen Symptomen. In dem der Arzt oder Heilpraktiker allium cepa in sehr kleinen Dosen verabreicht, regt er die Selbstheilungskräfte des Patienten an. Eine homöopathische Medizin unterdrückt also keine Symptome, sondern baut auf eine aktive Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers.

Bei Patienten, bei denen eine gute Möglichkeit besteht, dass sich diese Selbstheilungskräfte anregen lassen und der Körper seine Balance wieder herstellen kann, ist Homöopathie eine probate Medizin. Für akute Krankheiten wie beispielsweise eine Erkältung oder chronische Erkrankungen (zum Beispiel Neurodermitis) können homöopathische Arzneien das Krankheitsbild mildern oder auch ganz ausheilen. Wann Sie welche homöopathische Mittel erfolgversprechend einsetzen können, ist ein wichtiger Aspekt Ihrer Homöopathie Ausbildung.

„Die Wirkstoffe in den homöopathischen Tabletten, Tinkturen oder Globuli sind sehr gering dosiert, daher auch ohne Nebenwirkungen.“

Was bedeutet Homöopathie in der Praxis

Homöopathie ersetzt keine Operation, sie kann keine zerstörten Organe wieder herstellen oder eine Medizin wie etwa Insulin ersetzen. Als Ergänzung zu konventionellen Therapien lässt sich dieses ganzheitliche Heilverfahren jedoch immer einsetzen und kann eventuell auch deren Nebenwirkungen abschwächen. Deshalb ist in Ihrer Homöopathie Ausbildung der Bereich Schulmedizin sehr wichtig und für ein Zertifikat Voraussetzung.

Eine Krankheitsdiagnose in einem homöopathischen Heilverfahren ist sehr komplex, denn der Arzt oder Heilpraktiker muss jeweils die Hauptsymptome der Krankheit erkennen, um die entsprechende homöopathische Medizin verschreiben zu können. In Ihrer Homöopathie Ausbildung lernen Sie die Verfahrensweisen kennen, die für eine Diagnose zur Verfügung stehen.

Heutzutage kann ein Homöopath unter rund 2500 verschiedenen Arzneien auswählen. Die Herkunft dieser Medizin ist unterschiedlich; es gibt homöopathische Medizin aus pflanzlichen, tierischen und mineralischen Stoffen. Welche Wirkung diese haben, ist Teil Ihrer Homöopathie Ausbildung.

Die Wirksamkeit homöopathischer Therapien ist wissenschaftlich umstritten. Die Schulmedizin schreibt die Wirksamkeit der homöopathischen Medizin dem Placebo-Effekt zu. Hier stehen sich Patientenerfahrung und Wissenschaft gegenüber. Dieser Zwist zwischen Schul- und Alternativmedizin ist mit Sicherheit auch ein Thema in Ihrer Homöopathie Ausbildung, denn es gibt keine klinische Studie, die die Wirksamkeit dieser alternativmedizinischen Therapieform beweist. Andererseits gibt es mehr und mehr Patienten, die von den positiven Effekten homöopathischer Behandlungen berichten und dieser Therapieform vertrauen. Im vergangenen Jahr hatte dieses Heilverfahren einen Zuwachs im deutschsprachigen Raum von knapp 10 Prozent. Die meisten Krankenkassen oder Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten einer qualifizierten homöopathischen Behandlung.

Eine gute und komplexe Homöopathie Ausbildung weist Sie auf die Möglichkeiten, aber auch die Gefahren und Grenzen der homöopathischen Medizin hin. Allergische Reaktionen oder auch Vergiftungen liegen bei falscher Dosierung im Bereich des Möglichen, obwohl die Homöopathie eigentlich zu den sanften und nebenwirkungsfreien Therapieformen zählen.

Was beinhaltet die Homöopathie Ausbildung?

  • die Arzneien sind gering dosiert und haben (in der Regel) keine Nebenwirkungen
  • wirkt sowohl bei chronischen als auch bei akuten Erkrankungen
  • benötigt auch schulmedizinisches Wissen
  • ist wissenschaftlich umstritten
  • wird von den Krankenkassen als wirksame Therapieform anerkannt
  • mehr und mehr Patienten stehen dieser Therapieform positiv gegenüber

Wie sieht eine Homöopathie Ausbildung in der Schweiz aus?

Sie können in der Schweiz eine Homöopathie Ausbildung als Zusatzqualifikation, Weiterbildung 
oder Komplettausbildung zum Heilpraktiker absolvieren. Wenn sie eine Homöopathie Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Naturheilpraktiker absolvieren, erhalten Sie eine vierjährige Grundausbildung und eine darauf aufbauende Spezialisierung im Fach Homöopathie. Der Lehrgang schliesst dann mit der Höheren Fachprüfung (HPF) ab.

Für bereits diplomierte und praktizierende Ärzte und Heilpraktiker gibt es die Möglichkeit, eine Zusatzqualifikation in Homöopathie zu erlangen. Auch eine Homöopathie Ausbildung als spezielle Fortbildungen wie beispielsweise homöopathische Therapieformen bei neurologischen Erkrankungen oder Epilepsie sind bei verschiedenen Anbietern im Angebot. Wenn Sie keine schulmedizinische Vorbildung haben, so sollten Sie dies auf jeden Fall nachholen, um in der Schweiz als anerkannter Heilpraktiker zu arbeiten zu können. Dafür müssen Sie 600 Stunden im Bereich Schulmedizin (mit den Themen Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Pathologie sowie Therapeutische Grundlagen) nachweisen Zusätzlich sind dann in Ihrer Homöopathie Ausbildung noch 500 Stunden in der Erfahrungsmedizin vorgesehen.

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