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Dolmetscher

Gerade in der heutigen Zeit vermehrter Zuwanderung und Globalisierung ist der Beruf eines Dolmetschers äusserst begehrt und beliebt. Dieser Beruf bietet unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Fachleute werden schon heute dringend gesucht. Zukünftig wird der Bedarf nach Dolmetscher weiter steigen, so dass Sie sich sehr sicher sein können, nach der Dolmetscher Ausbildung auch einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Als Dolmetscher/in sind Sie in direkte Gespräche involviert, die es spontan und korrekt zu übersetzen gilt, ohne dass der Sinn des Gesagten verloren geht. Ähnlich ist der Beruf der Übersetzer. Dort haben Sie die Aufgabe, einen schriftlichen Text in eine andere Sprache zu übersetzen. In beiden Fällen übersetzen Sie aus einer Ausgangssprache in eine Zielsprache und umgekehrt und helfen dadurch, vorhandene Sprachbarrieren zu überwinden. Obwohl die Dolmetscher Ausbildung und die Ausbildung zum Übersetzer sich sehr ähnlich sind, so gibt es im Berufsfeld doch klare Unterschiede. Um dolmetschen oder übersetzen zu können, stehen Ihnen diverse Ausbildungsmöglichkeiten, angefangen von einem Studium, über eine Ausbildung Dolmetscher/Übersetzer bis hin zum Dolmetscherkurs zur Auswahl, je nachdem welche Vorbildung Sie mitbringen und in welchem Bereich Sie später arbeiten möchten.

Mein Job: Dolmetscher - was gefällt daran, wie wird man Dolmetscher.

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Verlauf einer Dolmetscher Ausbildung

In der Regel gehören für beide Berufe sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache zu den Grundvoraussetzungen. Muttersprachliche Deutschkenntnisse sind von Vorteil, müssen aber nicht zwingend vorliegen. Sehr gute Kenntnisse sind nicht nur für Ihre Ausbildung, sondern auch später - etwa bei Aufnahmetests - ein entscheidendes Kriterium. Daher ist eine einwandfreie Stilistik in Wort und Schrift, sowie die sichere Beherrschung der Rechtschreibung unbedingte Voraussetzung. Erfüllen Sie diese Bedingung, können Sie problemlos die Dolmetscher Ausbildung beginnen. Um professionell in diesem Beruf tätig sein zu können, benötigen Sie spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten, die tatsächlich weit über die Beherrschung einer Fremdsprache hinausgehen. Eine fundierte Ausbildung zum Dolmetscher dauert ca. drei Jahre. Nicht jedem liegt jedoch die Funktion als Dolmetscher, da häufig sprachlich improvisiert und teilweise vor vielen Menschen gesprochen werden muss und unter Zeitdruck gearbeitet wird. Das sichere Beherrschen einer Fremdsprache ist daher nicht alles. Während der Dolmetscher Ausbildung werden Sie jedoch in speziellen Techniken ausgebildet, das gesprochene Wort korrekt und ohne Sinnverlust in eine andere Sprache zu übersetzen.

Zitat

„Wenn Sie sich frühzeitig als Dolmetscher oder Dolmetscherin spezialisieren, wird es Ihnen sehr leicht fallen, eine exponierte Position erreichen.“

Studium, Ausbildung oder Dolmetscherkurs?

Zunächst einmal haben Sie die Möglichkeit, ein Dolmetscherstudium zu absolvieren. Das Studium dauert drei Jahre, Voraussetzung ist ein Abschluss auf der Sekundarstufe II (Matura, Berufsmatura, mind. 3-jährige Lehre). Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um zum Studium zugelassen zu werden. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Entsprechende Studiengänge finden Sie an verschiedenen Hochschulen. Hier lernen Sie nicht nur zu dolmetschen, sondern werden ebenfalls in interkultureller Kompetenz und Kommunikation ausgebildet. Aufbauend darauf können Sie den Master in Konferenzdolmetschen absolvieren. Hierbei handelt es sich um das Dolmetscher-Diplom. 
Wenn Sie nicht studieren möchten, können Sie sich an einer Dolmetscherschule zum diplomierten oder literarischen Übersetzer ausbilden lassen. Dolmetscherkurse werden in Form von Weiterbildungen für Interkulturelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher angeboten. Bei dieser Weiterbildung handelt es sich in der Regel um eine modulare Qualifizierung für Dolmetscher, die in den Bereichen Justiz (Gerichte), Polizei, Migration und anderen Behörden arbeiten wollen. Schließen Sie den Kurs erfolgreich ab, wissen Sie um die Strukturen und Abläufe in behördlichen und gerichtlichen Verfahren und können folglich auch dort erfolgreich dolmetschen. Es gibt verschiedene Wahlmodule, welche Sie für die Zulassung zur Berufsprüfung, zum Erwerb eines Fachausweises oder für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln qualifizieren. Als Dolmetscherin oder Dolmetscher können Sie ihre Liebe für eine Fremdsprache zum Beruf machen und gleichzeitig noch einen Dienst für die Allgemeinheit leisten.

Dolmetscherin an der Arbeit
Dolmetschen ist innovativ und krisensicher - der Beruf ist in Justiz, Verwaltung und Wirtschaft längst kein Exot mehr.

Fazit

Mit einem Studium, einer Ausbildung oder Weiterbildung im Bereich Dolmetschen investieren Sie in Ihre persönliche Zukunft. Sowohl innovativ, als auch krisensicher ist dieser Beruf nicht nur in Justiz und Verwaltung, sondern auch in der Wirtschaft längst kein Exot mehr. Nicht nur durch vermehrte Zuwanderung, sondern auch durch zunehmende Globalisierung werden Mitarbeitende mit herausragenden Fremdsprachenkenntnissen in allen Berufssparten bald nicht mehr wegzudenken sein. Wenn Sie sich frühzeitig als Dolmetscher oder Dolmetscherin spezialisieren, wird es Ihnen sehr leicht fallen, eine exponierte Position erreichen. Packen Sie die Chance und finden Sie die passende Weiterbildung für sich.

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