Wer bietet in der Schweiz ein Studium oder Weiterbildung in Computational Sciences an?

Fünf Gründe, warum sich ein Studium oder eine Weiterbildung in Computational Sciences lohnt:

  • breite Anwendung in Informatik und Naturwissenschaften
  • sehr interdisziplinär und anwendungsbezogen
  • umfassendes Wissen im Bereich der Informatik
  • Befähigung zur Lösung komplexer Probleme
  • viele Entwicklungsmöglichkeiten

Was ist Computational Sciences?

Die Computational Sciences verbinden die Angewandte Informatik mit den Naturwissenschaften. Im Grunde handelt es sich um «rechnergestützte Naturwissenschaften» mit einen interdisziplinären Ansatz. Das Ziel von Computational Sciences ist die Behandlung komplexer Fragestellungen in den Ingenieur-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften.

Eine Lösung der entsprechenden Fragestellungen kann durch Simulation, Modelle, Software-Pakete oder auch angewandte Algorithmen erfolgen. Die zwei wesentlichen Säulen sind die Theorie und das Experiment. Wesentliche Grundsätze der Ausbildung sind die Simulation komplexer Systeme, die Extrahierung und Bearbeitung grosser Datensätze und die Anwendung mathematischer Methoden für die Optimierung von Prozessen. Aufgrund der breiten Fächerung und der soliden naturwissenschaftlichen Ausbildung stehen nach dem Abschluss im Bereich Computational Sciences zahlreiche Berufsfelder offen.

Mögliche Arbeitsfelder für Absolvierende sind Telekommunikation, Geowissenschaften (Erdbebenforschung), Pharmaindustrie, Chemieindustrie, Software und Hardware, Bioindustrie, Angewandte Mathematik, Versicherungen, Suchmaschinen, Onlinehandel oder auch die Unterhaltungselektronik.

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Welche Abschlüsse und Berufe werden in Informatik angeboten?

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Welche Möglichkeiten gibt es für ein Studium oder eine Weiterbildung in Computational Sciences in der Schweiz?

Eine Studium bzw. eine Weiterbildung in Computational Sciences ist in der Schweiz vielerorts möglich. Es ist sowohl ein Bachelor- als auch ein konsekutives Masterstudium möglich. Der Bachelor nimmt dabei in der Regel 6 Semester in Anspruch und der Master 4 Semester. Der Studiengang wird sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen angeboten.

Der Master qualifiziert Absolventinnen und Absolventen zur Aufnahme einer Promotion oder auch zu einem weiteren Studium in einem themennahen Fachgebiet. Dazu gehören beispielsweise Bioinformatik oder Computational Physics.

Für wen eignet sich eine Aus- oder Weiterbildung in Computational Sciences?

Dieses Studium eignet sich vor allem für Menschen mit einer grossen Begeisterung an den Naturwissenschaften und der Freude am Programmieren. Es handelt sich um ein sehr interdisziplinäres Studium, deswegen ist der Spass daran, Neues zu erkunden und zu experimentieren unabdingbar.

Gute schulische Leistungen in Informatik, Mathematik und den Naturwissenschaften sind ein Indikator zur Eignung für die Computational Sciences. Auch gute Englisch-Kenntnisse sind ein grosser Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung.

Was gibt es sonst noch zu beachten? 

Bevor Sie sich für ein Studium in Computational Sciences entscheiden, gibt es einiges zu beachten.

Die persönliche Eignung für Computational Sciences

Die Computational Sciences sind ein komplexes Themengebiet und deswegen sind nicht alle für eine Aus- oder Weiterbildung in diesem Bereich geeignet. Es ist zu empfehlen, im Vorfeld die eigenen Schwächen und Stärken zu hinterfragen und gegebenenfalls auch mit einem Berufsberater oder einer Berufsberaterin zu sprechen. Ebenfalls sind Laufbahn- und Studienberatungen hilfreich, falls man sich unsicher ist.

Was sind die Schwerpunkte an der Universität und der Hochschule? 

Die möglichen Anwendungsbereiche nach einer entsprechenden Ausbildung in Computational Sciences sind breit gefächert. Aus diesem Grund setzen einzelne Universitäten und Fachhochschulen ihre eigenen Schwerpunkte, die es bei der Bewerbung zu berücksichtigen gilt. Es empfiehlt sich, mehrere Studiengänge an verschiedenen Universitäten und Hochschulen anzuschauen und miteinander zu vergleichen. Je nach persönlichem Interesse und der aktuellen Lebenssituation eignet sich der eine Studiengang besser als andere.

Der Fokus beim Studium Computational Sciences kann unter anderem auf der Datenauswertung liegen, auf der Simulation, möglichen Anwendungen in den Ingenieurwissenschaften oder auch verstärkt in einer bestimmten Naturwissenschaft wie der Biologie. Auch Anwendungen in den Wirtschaftswissenschaften sind möglich.

Ein eigenes Profil zulegen

Aufgrund der breiten Anwendungsmöglichkeiten der Computational Sciences ist die Überlegung sinnvoll, wo der Weg später hingehen soll. Bei dieser Überlegung sollten nicht nur die besten Aussichten, sondern auch die persönlichen Stärken Berücksichtigung finden. Die vielen Spezialisierungsmöglichkeiten haben den Vorteil, dass man sich ein eigenes individuelles Profil für den Arbeitsmarkt schaffen kann. Hier können auch eigene Vorlieben und Stärken berücksichtigt werden. In Kombination mit zusätzlichen Aus- oder Weiterbildungen oder beruflichen Erfahrungen kann man sich auf einen Themenbereich spezialisieren.

Haben Sie eine Vorliebe für Biologie? Dann wäre vielleicht eine dementsprechende Vertiefung sinnvoll. Vielleicht sammeln Sie Mineralien und Gesteine, in diesem Fall wäre eine Spezialisierung in Richtung der Geowissenschaften keine falsche Entscheidung. Die Möglichkeiten für die Spezialisierung sind sehr vielfältig.

Die Zulassungsvoraussetzungen

Des Weiteren sind die Zulassungsvoraussetzungen zu beachten. So ist für ein Studium an einer Hochschule oder einer Universität eine gymnasiale Matura erforderlich. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, mit einer Berufsmatura und allefalls einem Passarellen-Jahr das Bachelor-Studium aufzunehmen. Die Kenntnis über die Zulassungsvoraussetzungen ist vor allem wichtig, falls ein konsekutives Masterstudium infrage kommt. Wenn Sie sich während des Bachelors überlegen, später einen Master in Computational Sciences abzulegen, dann schauen Sie genau, was die Voraussetzungen für eine Annahme an der Universität oder der Hochschule sind. Zum Beispiel für einen Master sollte beim Bachelor der Informatikanteil in den meisten Fällen mindestens 30 Prozent betragen. Die Voraussetzungen variieren sehr. Es empfiehlt sich, mehrere Studiengänge ins Auge zu fassen und zu vergleichen.

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