SFI feiert sein 10-jähriges Jubiläum

Gepostet 14.11.2015, Gabriel Aeschbacher

Das Swiss Finance Institute (SFI) darf sein 10-jähriges Bestehen begehen. Grund genug, einen Blick in die Finanzmarkt-Forschung zu werfen, denn diese ist – auch dank dem SFI – inzwischen international beachtet.

Das Swiss Finance Institute (SFI) findet international Beachtung. (© Bruno Manz)
Das Swiss Finance Institute (SFI) findet international Beachtung. (© Bruno Manz)

Die Gründung des Swiss Finance Institute (SFI) geht auf das Jahr 2006 zurück, wobei man die Finanzmarktforschung in der Schweiz bündeln wollte, wie die Universität Zürich verlauten liess . Dies sei gelungen, lässt sich Karl Schmedders, Professor für Quantitative Betriebswirtschaftslehre an der UZH und in leitender Funktion im Swiss Finance Institute, zitieren. Zum SFI gehören Finanzmarkt-Forschende der Universitäten Zürich, Lausanne, Genf, der Università della Svizzera italiana, der ETH Zürich sowie auch der ETH Lausanne.

Auch international top

Karl Schmedders führt gegenüber der Universität Zürich weiter aus, dass heute 61 Universitäten im Bereich Finance tätig seien. Auf dem Forschungsplatz Zürich unterstützt das SFI aktuell 13 Professorinnen und Professoren, die entweder an der Uni oder dann an der ETH unterrichten. Karl Schmedders sagt nicht ohne Stolz, „dass wir heute mit unseren Publikationen zur absoluten Elite der Finance-Forschung in Europa gehören.“ Weltweit sieht er das Swiss Finance Institute unter den besten 20.

SFI bietet praxisorientierte Ausbildung

Dass sich das SFI nicht nur in theoretischen Sphären bewegt, wird auf dem Arbeitsmarkt sichtbar, wo viele Studierende später eine Anstellung finden, was ein Indiz für die Praxisnähe der Ausbildung ist. So ist es beispielsweise möglich, dass die Studierenden in ihrer Masterarbeit eine konkrete Fragestellung aus der Finanzwelt wählen können.

Vielfältige Investitionen

Das Swiss Finance Institut hat aber nicht nur in die Forschung investiert, sondern auch in den Bereich der Aus- und Weiterbildung im Bereich Finance. Und da hat man offenbar ganze Arbeit geleistet, denn gemäss Schmedders würden Studierende aus der ganzen Welt in die Schweiz kommen. Dass Qualität keine leere Worthülse ist, zeigt die Tatsache, dass das SFI heute über das weltweit grösste Doktorandenprogramm mit rund 100 Forschenden verfügt.

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