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Mit WIng-Studium als Wirtschaftsingenieur/in abheben

Gepostet 07.01.2019, Bildung Schweiz

Sie sind Hybride aus Wirtschaft und Technik: Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WIng) an der FHNW hat eine komplette Erneuerung erfahren. Studierende lernen praxisorientiert und werden zu digitalen Profis.

Im Studium zum Wirtschaftsingenieur an der FHNW werden Studierende zu Profis in Sachen Wirtschaft, Technik und neuerdings auch im Bereich Digitalisierung.
Im Studium zum Wirtschaftsingenieur an der FHNW werden Studierende zu Profis in Sachen Wirtschaft, Technik und neuerdings auch im Bereich Digitalisierung.

Sie ist Wirtschaftsingenieurin und begleitet als solche Software- und Produktentwicklungsprojekte von Kunden. Marika Buratti hat sich die dazu nötigen Werkzeuge an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW angeeignet, der führenden Fachhochschule in der Schweiz, die als erste hierzulande Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure ausbildete. Durch den WIng-Studiengang ist sie eine Generalistin geworden, die das Vorgehen einer Ingenieurin erlernt hat und in Firmen tagtäglich betriebswirtschaftliche Themen anpackt wie zum Beispiel Prozessoptimierungen. Sie hat sich in Themenbereichen wie Projektmanagement, Marketing, Logistik, Informatik und Fertigungstechnik bewiesen und sich einen aufstrebenden und immer wichtiger werdenden Beruf angeeignet. „Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist ein Hybrid aus Technik und Wirtschaft. In unterschiedlichsten Branchen wie Industrie, Dienstleistung oder Informatik sind diese Berufsleute heute sehr gefragt und sie werden es in Zukunft noch stärker sein“, ist Studiengangleiter Prof. Jörg Lagemann überzeugt. Ob als Produktmanager, Projekt- oder Produktionsleiterinnen – die Möglichkeiten sind enorm vielseitig, betont Jörg Lagemann, der für den zweitgrössten und damit einen der wichtigsten Studiengänge an der Hochschule für Technik FHNW verantwortlich ist.

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Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ganz frisch überarbeitet

Das seit 2001 erfolgreich durchgeführte Studium zum Wirtschaftsingenieur erhält nun ein Update: „Wir haben unseren WIng-Studiengang ganz frisch überarbeitet. Neu ist der Bereich Digitalisierung fest darin verankert“, erklärt Jörg Lagemann. Das Bachelor-Studium hat damit eine wichtige digitale Komponente erhalten. Konkret bilden die beiden Modulgruppen Digital Business und Digital Technologies sowie die Vertiefungsrichtung Digital Engineering einen gewichtigen Teil der Ausbildung. „Absolventinnen und Absolventen sind dereinst also nicht nur Spezialisten im Projektmanagement, sondern sind beispielsweise auch in der Lage, zu programmieren oder ein Unternehmen im digitalen Bereich fit zu machen.“ Zwar bilde der WIng keine reinen Informatiker aus. „Aber eine Wirtschaftsingenieurin ist dahingehend geschult, im Zeitalter der Digitalisierung massgeblich mit den nötigen Werkzeugen zu arbeiten, was ein riesiger Vorteil ist.“

Wirtschaftsingenieure sind nämlich Berufsleute, die wissen, wie ein Betrieb als Ganzes funktioniert. „Ein Wirtschaftsingenieur versteht alle Prozesse und erkennt, wie ein Unternehmen auch als Ganzes optimiert werden kann.“ Um Wirtschaftsingenieurin werden zu können, muss eine technische oder kaufmännische Berufsmaturität vorgelegt werden. „Meist stammen unsere Studierenden denn auch aus technischen oder kaufmännischen Berufen, insgesamt ist dieser Studiengang daher sehr heterogen.“ Auch mit einer gymnasialen oder anderweitigen Maturität ist es möglich, den Studiengang zu besuchen, dies bedingt aber einen Praxisnachweis.

„Ein Wirtschaftsingenieur versteht alle Prozesse und weiss, wie ein Unternehmen auch als Ganzes optimiert werden kann.“

Studium, das sehr praxisorientiert ist

Ob sie Polymechaniker oder eine kaufmännische Ausbildung absolviert haben – an der FHNW stehen Personen mit verschiedenster Vorbildung alle Türen offen. Die Fachhochschule bietet auch Auffrischungskurse an, wie der Studiengangleiter weiter erörtert. Dies, um fit zu sein für „WIng“, das entweder sechs Semester Vollzeitstudium oder acht Semester berufsbegleitendes Studium bedeutet. Es ist also möglich, das Bachelor-Studium mit einem 50-Prozent-Arbeitspensum zu meistern. Dieses baut auf Grundlagenmodulen auf und setzt in einem nächsten Schritt auf weiterführende Module sowie Projektmodule. „Unsere Spezialität ist die Projektausbildung. In realen Projekten, die mit Firmen umgesetzt werden, mit denen wir zusammenarbeiten, erlernen die Studierenden ihr Handwerk Eins zu Eins", führt Jörg Lagemann aus. Eine Bachelorarbeit in Einzelarbeit bildet die Kür des Studiengangs.

Wann geht es das nächste Mal los?

Im Herbst 2019 startet der erste komplett überarbeitete WIng-Studiengang. Ab Januar finden Informationsanlässe statt. Jörg Lagemann hofft auf reges Interesse, denn: „Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure sind mit ihrem breiten Wissen in Technik, Informatik und Betriebswirtschaft gefragte Leute. Sie sind in der Lage, ein Unternehmen wirklich mitzugestalten oder später sogar zu leiten." Der Studiengangleiter ist denn auch der festen Überzeugung, dass das Studium im Wirtschaftsingenieurwesen eine zukunftsträchtige Ausbildung ist. Und gerade der überarbeitete WIng-Studiengang an der Fachhochschule Nordwestschweiz ist es, der Wirtschaftsingenieuren wahrlich Flügel zu verleihen vermag, das bestätigt auch Absolventin Marika Buratti: „Dank dem breit gefächerten Wissen, welches ich mir im WIng-Studium aneignen konnte, kann ich mich schnell in neue Branchen und Projekte einarbeiten. Als stolze WIng-Absolventin profitiere ich bis heute vom vernetzten Denken und den gelernten Projektmanagement Skills!"

Keyfacts zum Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

  • Der Studiengang zum Wirtschaftsingenieurwesen an der FHNW kann Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend absolviert werden
  • Vollzeit dauert das Studium drei Jahre, berufsbegleitend vier Jahre
  • Das Studium bietet die Möglichkeit, die Module selbst zusammenzustellen
  • Studierende erhalten Einblicke in die Bereiche Technik, Informatik sowie Betriebswirtschaft
  • Studierenden erlangen weitreichende Kompetenzen im Projektmanagement
  • Einen prüfungsfreien Eintritt erhält, wer eine technische oder kaufmännische Berufsmatura absolviert hat
  • Vor dem Eintritt: Ein einjähriges Praktikum hat vorgängig zu absolvieren, wer eine Berufsmatur anderer Richtung oder eine gymnasiale Matura erreicht hat

 

Die FHNW – am Puls der Zeit

Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ist eine der führenden Fachhochschulen in der Schweiz und ist mit ihren neun Hochschulen, 29 Bachelor- und 18 Master-Studiengängen sowie 160 internationalen Partnerschaften eine der führenden und innovativsten Fachhochschulen der Schweiz. Sie ist gleichermassen in den Bereichen Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistung tätig.

Ihr breites Angebot an Studiengängen, ihre Nähe zur Praxis, ihre anwendungsorientierte und innovationsstarke Forschung sowie ihre weltweite Vernetzung machen die FHNW zu einer attraktiven und vielfältigen Bildungsstätte, zu einer nachgefragten Praxispartnerin und zu einer attraktiven Arbeitgeberin in der Nordwestschweiz. Ergänzend zu Fachwissen, Fähigkeiten und Grundfertigkeiten in spezifischen Fachbereichen, vermittelt die FHNW ihren Aus- und Weiterbildungsstudierenden die Freude und den Ansporn, in multidisziplinären Teams an zukunftsweisenden Lösungen zu arbeiten. 

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Die Hochschule für Technik FHNW ist das Aus- und Weiterbildungszentrum für Ingenieure und Ingenieurinnen in der Nordwestschweiz und in Forschung und Entwicklung ein wichtiger Partner für die Wirtschaft.

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