Wer sich über Osteopathie in der Schweiz informiert, sollte zwischen dem Gesundheitsberuf und dem Bildungsweg unterscheiden. Osteopathie gehört zu den sieben Gesundheitsberufen, die dem Gesundheitsberufegesetz (GesBG) unterstehen. Das Gesetz regelt unter anderem die Hochschulausbildung und die Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung.
Informationen zum Fachgebiet, zur Tätigkeit von Osteopath:innen, zur osteopathischen Behandlung und zur gesetzlichen Einordnung des Gesundheitsberufs in der Schweiz finden Sie auf unserer Themenseite - Osteopathie in der Schweiz
Die Seite erklärt unter anderem die Stellung der Osteopathie als Gesundheitsberuf der Erstversorgung sowie die Anforderungen an die Berufsausübung in eigener fachlicher Verantwortung. Die GDK hält fest, dass Osteopath:innen in der Schweiz direkt und ohne ärztliche Anordnung tätig werden können.
Informationen zum Bildungsweg, zu Studium und privaten Ausbildungswegen, Zulassungsvoraussetzungen, Dauer, Studienmodellen und Anbietern finden Sie auf unserer Ausbildungsseite - Osteopathie-Ausbildung in der Schweiz
Für den gesetzlich geregelten Bildungsabschluss der Osteopathie sieht das GesBG den Master of Science FH vor. Studiengänge nach GesBG unterliegen zudem einer Akkreditierungspflicht.
Die beiden Themen hängen zusammen, beantworten aber unterschiedliche Fragen: Wer verstehen möchte, was Osteopathie ist und wie der Gesundheitsberuf in der Schweiz geregelt ist, findet die Informationen unter Osteopathie. Wer wissen möchte, wie der Bildungsweg aussieht und welche Ausbildungsmöglichkeiten bestehen, findet die entsprechenden Informationen unter Osteopathie-Ausbildung in der Schweiz.
„Der Osteopath ist der Ansicht, dass Funktionsstörungen dadurch zustande kommen, dass die Bewegungsmöglichkeit in einem gewissen Bereich des Körpers zurückgegangen ist.“
Quellen
Autor: Ivan Storchi für Bildung-Schweiz.ch, das unabhängige Schweizer Netzwerk für Aus- und Weiterbildung.
Redaktionell geprüft: August 2026