Wer bietet in der Schweiz einen Nachdiplomstudiengang an?

Warum sich ein Nachdiplomstudium lohnt

  • Ein abgeschlossenes Nachdiplomstudium entspricht einem Master of Advanced Studies.
  • Man selbst wählen kann, ob man sich für ein fächerübergreifendes Studium entscheidet, oder einen Fachbereich vertiefen möchte.
  • Mit dieser Weiterbildung kann man sich eine bessere Position auf dem Arbeitsmarkt sichern, da bei den einzelnen Studiengängen, die hochspezialisierte Kurse bieten, häufig klar definierte berufliche Ziele vorliegen.
  • Zum einen steht die Berufspraxis im Zentrum, doch gleichzeitig steigt man wissenschaftlich tiefer ein.
  • Die einzelnen Studiengänge sind massgeschneidert für unterschiedliche Karriereziele, sodass man mit dem Abschluss eines solchen Studiums bei Bewerbungen punkten kann.

Was ist ein Nachdiplomstudium?

Das Nachdiplomstudium, das gern mit "NDS" abgekürzt wird, gibt es nur in der Schweiz. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation hat hierfür einen Rahmenlehrplan bewilligt. Die Voraussetzungen für das Nachdiplomstudium: der Abschluss einer Höheren Fachschule, einer Fachhochschule oder ein eidgenössisches Diplom bzw. ein eidgenössischer Fachausweis. Inhaltlich kann das Nachdiplomstudium das Wissen aus der Vorbildung ergänzen, wie etwa die Fachrichtung Technik für Betriebswirte. Auch ein vertiefendes Nachdiplomstudium ist möglich.

Der Umfang eines Nachdiplomstudiums beträgt mindestens 600 Lektionen Präsenzunterricht, Fallstudien sowie Gruppen- bzw. Projektarbeiten. Zum Schluss schliesst man das Studium mit einer Prüfung und einer Diplomarbeit ab. Absolviert man ein solches Studium erfolgreich, erhält man nicht etwa ein Diplom, sondern ein Zertifikat bzw. eine Kursbestätigung.
Eine Besonderheit des Nachdiplomstudiums: Sowohl die Berufspraxis als auch wissenschaftliche Inhalte spielen eine grosse Rolle und werden im Rahmen dieser insgesamt interessanten Weiterbildung angeboten.

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Welche Möglichkeiten gibt es für ein Nachdiplomstudium in der Schweiz?

Besonders im Fachbereich Gesundheit nimmt das Nachdiplomstudium einen wichtigen Stellenwert ein. Im Fachbereich Pflege wird ebenfalls häufig ein Nachdiplomstudium angeboten. Auch im Bereich Management, Leadership und HR sind Nachdiplomstudiengänge üblich. Es wird eine sehr breite Palette an spezialisierten Kursen angeboten, beispielsweise Experte/Expertin in strategischem Management NDS HF oder Dipl. Unternehmensführer/in NDS HF.

Weitere Bereiche, in denen ein solches Studium möglich ist: Marketing, Kommunikation und Verkauf. So gibt es beispielsweise den Abschluss Dipl. Kommunikationstrainer/in NDS HF.
Doch auch im Bereich Hotel gibt es Möglichkeiten der Weiterbildung: So kann man etwa den Studiengang Nachdiplomstudium NDS HF Hotelmanagement belegen.
So unterschiedlich die Studiengänge sind, so divers gestalten sich auch deren Kurse.
Es ist in Vollzeit oder Teilzeit möglich. Ein Teilzeitstudium macht dann Sinn, wenn man es berufsbegleitend absolvieren möchte. Es gibt auch Studiengänge, die man ausschliesslich berufsbegleitend absolvieren kann. Man sollte mit einer Dauer von 1-4 Semestern kalkulieren.

Für wen eignet sich ein Nachdiplomstudium?

Wer zu einem Nachdiplomstudium zugelassen wird, das wird von den Hochschulen im Einzelfall entschieden. Üblicherweise bringen die Studenten bereits einen Abschluss einer Höheren Fachschule bzw. Fachhochschule oder ein Eidgenössisches Diplom mit. Eine wichtige Voraussetzung für die Eignung für eine solche Weiterbildung ist, dass man sich einen Studiengang wünscht, von dem die Berufspraxis stark profitiert. Doch Praxisbezug ist nicht alles: Auch ein wissenschaftliches Interesse sollte vorhanden sein, sonst wird man sich in diesem Studium recht schwertun.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Ob Hotelmanager oder Anästhesiepflege: Bei dem Nachdiplomstudium handelt es sich um eine Weiterbildung, die vielen Studenten entscheidende Karriere-Vorteile bieten kann. So zeigt man etwa bei einer Bewerbung um eine Stelle, auf die der jeweilige Studiengang vorbereitet hat, dass man dieses Karriereziel bereits seit einiger Zeit vor Augen hat. Auf diese Weise hinterlässt der Bewerber einen besonders gut geeigneten Eindruck. Und in der Tat ist ein solcher Bewerber besonders gut für die jeweilige Position geeignet, da ein NDS sehr praxisbezogen ist, wodurch die Studenten wissen, wie sie das Gelernte am besten anwenden.

Normalerweise investiert man drei Semester in diese Weiterbildung. Je nachdem, welche Kurse man belegt, kann man bestimmte Vertiefungsmöglichkeiten wahrnehmen.

Wie auch bei jedem anderen Studium ist es wichtig, sich vorab ausführlich über die jeweilige Weiterbildung zu informieren: Welche beruflichen Perspektiven bietet der einzelne Studiengang? Und welche Kurse kann man in dem Studium belegen? Zunächst muss jedoch jeder angehende Student entscheiden, was die eigenen Ziele sind. Wo will man beruflich hin?

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