Wer bietet in der Schweiz ein Studium an einer Fachhochschule an?

Zukunftssichere Weiterbildung mit Studium an der Fachhochschule 

Die Fachhochschule ist in der Schweiz eine der wichtigsten Säulen der Weiterbildung und der ersten akademischen Ausbildung. Studieren an der Fachhochschule bietet die ideale Kombination aus wissenschaftlicher Theorie und Praxisnähe und ist ideal für Menschen, die aufsteigen wollen oder Schulabsolventen, denen dadurch in vielen Bereichen Führungspositionen offenstehen. Für das Studieren an der Fachhochschule als Weiterbildungsmassnahme sprechen klare Fakten:

  • breites Fächerspektrum von Wirtschaft bis Naturwissenschaft und Kultur
  • hervorragende personelle und finanzielle Ausstattung der Fachhochschulen in der Schweiz
  • der Betreuungsschlüssel ist im Gegensatz zu vielen westlichen Industrieländern ideal
  • die Studienabschlüsse mit Bachelor und Master sind international anerkannt und begehrt
  • mehrsprachige Studiengänge möglich aufgrund der besonderen kulturellen Eigenheiten der Schweiz
  • Ausbildung wird umfassend staatlich gefördert

Was muss man sich unter Fachhochschule vorstellen?

Die Fachhochschule unterscheidet sich auch in der Schweiz durch die starke Ausrichtung an der Praxis im Vergleich zur traditionellen Universität. Aber auch die Fachhochschule bietet die international anerkannten Abschlüsse für Bachelor und Master Studiengänge an. Für ein Bachelorstudium müssen in der Regel 3 Jahre und für das anschliessend mögliche Masterstudium 2 Jahre veranschlagt werden. Der Semesterbeginn ist je nach Anbieter sowohl im Herbstsemester als auch im Frühlingssemester angesetzt. Bei einer Weiterbildung mit einem Studium in der Schweiz an einer Fachhochschule muss mit einem straffen Studienprogramm geplant werden, das kaum Zeit für eine parallele Berufstätigkeit lässt. Es gibt jedoch extra berufsbegleitende Angebote, die eben dies genau ermöglichen. Oft dauern diese jedoch etwas länger.

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Welche Möglichkeiten gibt es an den Fachhochschulen in der Schweiz für einen Studiengang?

Die Schweiz gliedert sich in sieben Fachhochschulregionen. Zusätzlich gibt es eine Fachhochschule des Bundes und eine Fernfachhochschule. Ein Interessent für ein Studium an einer Fachhochschule in der Schweiz kann für seine Ausbildung aus ca. 60 FH's auswählen. Neben der Entscheidung für den Abschluss Bachelor oder Master kann eine Auswahl aus praktisch allen akademischen Feldern getroffen werden. Von Wirtschaft über Pädagogik, Kunst und Ingenieurswesen und IT sowie den Naturwissenschaften ist ein breites Spektrum an Studiengängen vorhanden.

Für wen eignet sich die Fachhochschule in der Schweiz?

Grundsätzlich ist die Ausbildung an einer Fachhochschule in der Schweiz sowohl für Arbeitnehmer geeignet, die sich mit einer akademischen Weiterbildung neue Chancen in der Karriere erarbeiten wollen, als auch für Schulabsolventen, die eine erste Ausbildung starten wollen. Da die Schweiz mehrsprachig ist, können auch Fachhochschulen in jeder der amtlichen Sprachen für eine akademische Ausbildung gewählt werden. Oft sind auch an den einzelnen Fachhochschulen Studiengänge in allen Schweizer Amtssprachen, also mehrsprachig möglich. Als Zugangsvoraussetzung für die Fachhochschule ist die Berufsmatura, die man in der Schweiz mit der Lehre oder nachträglich absolviert, ausreichend. Daneben braucht es noch ein zum Studiengang passendes Praktikum oder andere Berufserfahrung in diesem Bereich. Ausserdem eröffnet natürlich auch die Matura den Zugang zur Fachhochschule oder zur Weiterbildung an einer derartigen Bildungsstätte. Auch mit der Matura wird aber Berufserfahrung verlangt.

Gibt es Tipps für die Auswahl der Fachhochschule?

Vor allem ist natürlich entscheidend, welches Fach als Fortbildung oder erstes akademisches Studium in Frage kommt. Wenn man schon klare Berufsvorstellungen oder konkrete Karriereplanungen hat, zählt natürlich das Fächerangebot und der Ruf der Fachhochschule. Da die Kosten teilweise hoch sind, sollte vorher abgeklärt werden, ob die Möglichkeit einer Förderung durch staatliche oder private Förderprogramme für ein Studium an der Fachhochschule besteht. Es gibt Studiengebühren, über die von Kanton zu Kanton autonom entschieden wird. Die Kosten für Fachhochschulen sind praktisch immer geringer als bei einer Universität. Eventuell gibt es auch die Möglichkeit, dass die Weiterbildung über ein Studium an einer Fachhochschule über den Arbeitgeber finanziert wird, der natürlich daran Interesse hat, exzellent ausgebildete Fachkräfte aus dem eigenen Unternehmen heranzubilden. Auch hier sollte man vorab die Möglichkeiten mit seinem Arbeitgeber besprechen. Generell gilt für alle Studienorte, dass diese kulturell immer sehr attraktiv sind mit der bekannten hohen Lebensqualität (wie praktisch überall in der Schweiz). Eine Bewerbung für ein Studium an einer Fachhochschule in der Schweiz muss frühzeitig erfolgen. Es sind besondere Terminvorgaben an einzelnen Fachhochschulen möglich, die man vorher erfragen sollte.

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