Wer bietet in der Schweiz ein Seminar oder eine Weiterbildung in der Bewegungstherapie an?

6 Gründe für eine Weiterbildung in der Bewegungstherapie

  • Gefragter Beruf in zahlreichen Einrichtungen und Praxen
  • Sozialer Gesundheitsberuf mit Zukunft
  • Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen
  • Abwechslungsreiche, interessante Tätigkeit mit unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten und Berufsrichtungen
  • Ausreichend freie Arbeitsplätze
  • Therapieform, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut

Was ist die Bewegungstherapie?

Bewegungstherapie als Hauptbestandteil der Physiotherapie meint alle Behandlungsmethoden, bei denen Bewegung zum Einsatz kommt. Ziel ist es, die Belastbarkeit der Patienten zu erhöhen und eine eigenständige Bewältigung des Alltags zu sichern. Bewegungstherapie ist eine vom Arzt verschriebene und evidenzbasierte (= nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wirksame und klinisch relevante) Therapieform durch Bewegungen. Bewegungstherapeuten führen die verordnete Gymnastik mit den Patienten alleine oder in einer Gruppe durch. Zu den Formen der Bewegungstherapie zählen Krankengymnastik, vorbeugende Massnahmen durch Bewegung, Tanztherapie, Heilgymnastik, konzentrative oder integrative Bewegungstherapien. Sport, Tanz und vielfältige andere Bewegungsarten sorgen für körperliche und geistige Gesundheit von Patienten aller Altersklassen. Als Bewegungstherapeut helfen Sie Menschen, die aus verschiedenen Gründen in ihrer körperlichen Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind. In den Bereichen Prävention und Rehabilitation wird Bewegungstherapie ebenfalls eingesetzt und zeigt sehr gute Erfolge. Die Weiterbildung in Bewegungstherapie befähigt den Fachtherapeuten zur Behandlung von gesunden und kranken Menschen, vorbeugend oder heilend.

Bewegungstherapie erlebt in der heutigen Zeit grosse Nachfrage und zunehmende Beliebtheit.
Bewegungsmangel mit Folgebeschwerden wie Rückenschmerzen, Übergewicht und anderen Erkrankungen beginnt durch die moderne Lebensweise schon in der Kindheit. Bewegungsdiagnostik, Körperarbeit und Sport wirken dem bewegungsarmen Alltag am Arbeitsplatz, vor dem Computer und in der Freizeit entgegen.

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Welche Möglichkeiten gibt es in der Schweiz für einen Kurs oder ein Seminar in der Bewegungstherapie?

Für eine fundierte Ausbildung zum Bewegungstherapeuten stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Mit entsprechendem Schulabschluss können Sie Bewegungs- und Tanztherapie studieren. Eine Ausbildung zum Fachmann/zur Fachfrau Bewegungs- und Gesundheitsförderung mit eidgenössischem Fachausweis ist die Alternative dazu. Verfügen Sie bereits über eine Ausbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, sind Physiotherapeut oder Ergotherapeut, reichen ein Kurs oder ein Seminar mit einer Fachprüfung aus. Eine Weiterbildung oder ein Seminar in Bewegungstherapie kann berufsbegleitend erfolgen: an Wochenenden, an den Abenden oder in Form von Blockunterricht. Die berufliche Ausbildung zum Bewegungstherapeuten ist eine interessante Tätigkeit mit unterschiedlichen Berufsrichtungen und Einsatzmöglichkeiten. Der Gesundheitsberuf ermöglicht die Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen als Angestellter oder in der Selbständigkeit.

Je nach Bildungsanbieter sind die Zulassungsbedingungen, Abschlussbezeichnungen, Dauer und Kosten der Seminare unterschiedlich geregelt. Hier lohnt es sich, einen Blick auf die jeweiligen Websites der Anbieter zu werfen. Die Auswahl für einen Lehrgang oder ein spannendes Seminar in Bewegungstherapie ist vielfältig und die Zulassungsvoraussetzungen variieren von Institut zu Institut. Die Lehrausbildung mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis, eine Fachprüfung in Kunsttherapie (Fachrichtung Bewegungstherapie) mit Diplom oder die Ausbildung zum Manager Gesundheitstourismus und Bewegung sind eidgenössisch anerkannte Ausbildungen. Ein Kurs oder ein Seminar in Bewegungstherapie ist mit einer Verbandsanerkennung verbunden. Die Voraussetzungen müssen an der jeweiligen Ausbildungseinrichtung im einzeln erfragt werden. Kurse mit Zertifikat sind kürzere Seminar- und Weiterbildungsmöglichkeiten von Schulen und Organisationen. Das Zertifikat oder Diplom wird von der Schule oder dem Trägerverband vergeben.

Für wen eignet sich eine Weiterbildung oder ein Seminar in Bewegungstherapie?

Bewegungstherapeuten finden Arbeitsplätze in Praxen für Krankengymnastik, Bewegungs- und Tanztherapie, in psychiatrischen oder heilpraktischen Einrichtungen, in Kliniken, in Rehabilitationseinrichtungen, in Altenheimen oder sozialpädagogischen Instituten und Firmen. Die Arbeit in einer eigenen Praxis kommt ebenfalls in Frage: Der Berufszweig hat Hochkonjunktur und erfreut sich steigender Beliebtheit. Die Ausbildung eignet sich für alle, die in einem sozialen Gesundheitsberuf arbeiten möchten, sich für Sport, Bewegung und Gesundheit interessieren und gerne Menschen unterstützend und helfend begleiten. Wer bereits eine Ausbildung im Gesundheitswesen absolviert hat, kann sich mit einer Weiterbildung zum Bewegungstherapeuten einen qualifizierten Arbeitsplatz mit höherem Gehalt sichern. Hierzu zählen Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Gesundheits- und Krankenpfleger, Logopäden oder ärztliche Ausbildungsberufe.

Die praxisnahe, vielfältige Ausbildung in Bewegungstherapie richtet sich an Personen, die gerne mit Menschen umgehen und arbeiten sowie diese gesundheitlich unterstützen möchten. Bewegungstherapie gewinnt in der Behandlung krebskranker Patienten an Bedeutung. Neben der ausreichenden medizinischen Versorgung ist körperliche Aktivität für den Heilungsprozess und während der Rehabilitation von Bedeutung.
Wissenschaftliche Studien belegen: Bewegung beugt Erkrankungen vor und ist auch ein bewährter Ansatz bei gesundheitlichen Risiken und in der Rehabilitation. Bewegungstherapie ist ein gezieltes Fitnessprogramm in jeder Lebenslage.

Auf was muss man sonst noch achten?

Viele Ausgelernte aus den Gesundheitsberufen bilden sich im Bereich Bewegungstherapie fort. Um Bewegungstherapie anschliessend professionell zu praktizieren, ist eine solide Weiterbildung wichtig. Eine geeignete Ausbildung sollte entweder eidgenössisch anerkannt sein oder den Kriterien des Erfahrungsmedizinischen Registers (EMR) entsprechen. Die Höhere Fachprüfung oder der Bachelorabschluss führen zum eidgenössischen Zeugnis. Die Anerkennung des EMR garantiert eine Abrechnung der Behandlungskosten über die Krankenkassen. Für die eigene Praxis ist dies ein entscheidender Faktor. Die Selbständigkeit funktioniert auch über eine professionelle Ausbildung im Gesundheitswesen, einer Weiterbildung oder dem Seminar in Bewegungstherapie und mehrjähriger Berufserfahrung. 

Der Schweizerische Berufsverband für Bewegungs-, Tanz- und Körpertherapien (btk) vertritt und repräsentiert die in diesem Bereich tätigen Therapeuten. Damit schützt und fördert der btk die Qualität, der in der Schweiz anerkannten Arbeit von Bewegungstherapeuten. Um eine Mitgliedschaft zu erreichen, muss sowohl eine qualifizierte Ausbildung vorliegen als auch die Verpflichtung zu verantwortungsvollem Arbeiten mit den Patienten.

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